Google: RSS-Dienst Reader wird morgen eingestellt, Alternativen bieten sich an
Google hatte im März dieses Jahres angekündigt, den hauseigenen RSS-Dienst Reader unter anderem aufgrund sinkender Nutzerzahlen einzustellen. Morgen, am 1. Juli, ist es soweit und somit besteht heute die letzte Chance für den Umstieg auf ein anderes Angebot nebst Umzug der Liste eigener RSS-Feeds.
Mit dem RSS-Dienst Google Reader konnten sich Nutzer seit 2005 ausgewählte Informationen von Webseiten, Nachrichten-Portalen und Blogs selbst zusammenstellen, sofern dort ein dazu benötigter "Feed" angeboten wird. Da der Reader von Google für Entwickler leicht zugänglich war, gibt es auch viele Apps für Tablets oder Smartphones, die darauf basieren. Doch ab dem 1. Juli werden sowohl die eigenen Zusammenstellungen als auch die Apps nicht mehr funktionieren, da Google den Reader-Dienst mit der Begründung zu stark gesunkener Nutzerzahlen dann einstellt.
RSS-Feed-Nutzer, die bisher das Google-Produkt verwendet haben und bisher noch nicht auf eine Alternative umgestiegen sind, sollten daher alsbald handeln. Zunächst empfiehlt es sich die Liste eigener Feeds via Google Takeout zu exportieren. Das daraus entstehende Zip-Archiv beziehungsweise dessen Inhalt lässt sich dann in einen neuen Reader importieren. Als Ersatz für den Google Reader gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher und auch kostenloser Alternativen.
Der noch junge AOL-Reader gilt als Pendant zum bald eingestellten Google-Produkt, befindet sich offiziell aber noch in der Beta-Phase. Eine weitere Möglichkeit stellt der Digg-Reader dar, welcher unter anderem mit einer komfortablen Importfunktion um ehemalige Google-Reader-Nutzer buhlt und mit dem Vorbild nachempfundenen Funktionen wirbt. Mit Feedly steht eine Alternative bereit, die seit der Ankündigung der Einstellung des Google Readers bisher den meisten Zulauf erhalten haben soll. Darüber hinaus gesellen sich noch viele weitere Angebote in die Auswahl, mit zum Teil unterschiedlichen "Einsatzgebieten". Wer nur die grundlegendsten Funktionen und beispielsweise keine Synchronisation benötigt kann für RSS-Feeds auch auf Mail-Clients wie beispielsweise Mozilla Thunderbird zurückgreifen.
Quelle: derstandard.at, heise.de
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Neben den "Abos" lassen sich Feeds in Form von RSS eintragen, welches in der Übersicht weiter unten angezeigt wird.
Mit diesen lasse ich erfolgreich Feeds von bitblokes, cb etc. anzeigen. Vorallem finde ich Currents wegen der super Bedienbarkeit auf Tablet & Smartphones super.
Allerdings bietet sich die Möglichkeit, wie in der ersten Zeile schon erwähnt wird, nur auf Mobile-Geräten an.