Ice Lake könnte im Mainstream als 8-Kerner kommen
Immer wieder gab es in der Vergangenheit die Hoffnung, dass Intel noch einen Achtkerner in den Mainstream bringt, der aktuell Coffee Lake heißt. Das wird nun wohl nicht mehr passieren, aber es gibt neue Gerüchte, die darauf hoffen, dass der Nachfolger des i7-8700K ein Achtkerner wird.
Während man bei AMD recht günstig an Achkernprozessoren kommt, ist die Hürde bei Intel relativ hoch. Man muss zum Beispiel zwingend zur teuren HEDT-Plattform greifen. Lange gab es Hoffnungen, Intel könnte noch ein Coffee-Lake -Modell mit acht Kernen für den Mainstream auflegen, doch diese Hoffnungen scheinen sich nicht zu erfüllen.
Ein neues Gerücht schürt nun die Hoffnung darauf, dass der Nachfolger des Core i7-8700K ein Achtkernprozessor wird. Das Gerücht basiert auf Informationen, die von BTO stammen, ein Anbieter von Notebooks und mobilen Workstations. In deren Support-Forum tauchte nun der Hinweis auf, dass Intel die Menge an Kernen im Jahr 2019 erhöhen wird, also wohl mit dem Erscheinen des Nachfolgers von Coffee Lake.
Die in 10 nm gefertigten Ice-Lake-Prozessoren sollen dann nicht nur bis zu zwei Kerne mehr haben, sondern auch vom Z390 unterstützt werden. Den meisten Interessierten ist der PCH bereits ein Begriff, weil er eigentlich anstelle des aufgewärmten Z370 hätte erscheinen sollen. Der, nennen wir ihm mal i7-9700K, hätte demnach dann 8 Kerne und 16 Threads. In der Folge werden auch die anderen Prozessoren aufrücken. Ein i5 wäre dann in der Konfiguration 8/8, ein Core i3 wird wohl in der Konfiguration 4/8 erscheinen. 6/12 dürfte wohl ein weiteres Modell der i7 werden.
Mit der 10-nm-Fertigung hätte der Chiphersteller die nötigen Chipflächenreserven für einen Achtkerner im Mainstream und einen TDP-Spielraum. Die Frage ist nur, ob Intel den Prozess bis 2019 in den Griff bekommt, denn Cannon Lake zeigt schon, dass 10 nm auch für Intel problematisch sind. Ice Lake soll im verbesserten "10+"-Prozess erscheinen. Bezüglich Cannon Lake spricht Intel bei der technischen Dokumentation auch von CNL-S, ohne die Desktop-Modelle getrennt aufzuführen. Große CPUs werden nicht erwartet, womöglich bringt Intel die Zweikerner als Pentiums in den Desktop.

Achtkern-Prozessor Ryzen 7 1800X im Test | c't Magazin
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So wie ausschaut, wird der 2700X diesen Vorsprung weiter ausbauen...
P.S.: Wenn ich auch nur 30% arbeiten würde, mit meiner Kiste, würd' ich auch zum Ryzen(wohl zum 1700) greifen. Keine Frage.
Bei Workloads geht es darum, dass der Job möglichst schnell erledigt wird. Wie die jeweilige CPU das bewerkstelligt, ist erst einmal komplett egal. Es stellt sich doch niemand hin und sagt: "Dass muss die CPU aber mit 6C/12T schaffen, sonst taugt das nicht!"
Für meine zukünftige Encoding-Rig wird es trotzdem ein Zen+ werden. Die kann dann rödeln, während ich parallel entspannt zocke.