Hands-on-Test mit Video: Haswell Processor Graphics GT2 und GT3 in CoD MW3 und Skyrim
Auf dem IDF 2012 gab Intel Details zu Haswell bekannt. Insbesondere die Grafikeinheit soll verbessert worden sein. PC Games Hardware konnte an Haswell-Systemen mit GT2 und GT3 Probe spielen.
Quelle: PC Games Hardware
Haswell Processor Graphics GT2 und GT3 im Hands-on
Intels für das Jahr 2013 geplante CPU-Generation mit dem Codenamen Haswell soll insbesondere in Sachen Grafik einen ordentlichen Sprung hinlegen. Erstmals wird es bei der sogenannten Processor Graphics, also der IGP, drei Ausbaustufen geben. GT1, GT2 und GT3. Während allen dreien Verbesserungen beim Durchsatz im Front-End gemein sind, weist die für viele Mobil-Chips bestimmte Version GT3 eine verdoppelte Anzahl der Execution Units, Intels Shaderkernen auf. Damit soll eine verdoppelte Spiele- und OpenCL-Performance gegenüber den aktuellen Ivy-Bridge-Systemen mit HD-4000-Grafik erreicht werden.
Auf dem IDF konnte PC Games Hardware sowohl die GT2- als auch die GT3-Ausbaustufe der Haswell Processor Graphics in Prototyp-Systemen Probe spielen. Bei den CPUs soll es sich laut Auskunft der Intel-Mitarbeiter am Stand um die Mobilvarianten von Haswell gehandelt haben. Als Testspiele kamen für die GT2 Call of Duty Modern Warfare 3 und für die GT3 das Rollenspiel The Elder Scrolls Skyrim zum Einsatz.
Zwar konnte die Haswell-GT2 den Shooter von Activision in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten flüssig spielbar darstellen, allerdings waren bei dieser Auflösung weder Antialiasing möglich, noch maximale Details. Zum Beispiel waren Schatten komplett deaktiviert, ebenso die Specular Maps und der Depth-of-Field-Effekt. Zudem war eine Reihe weiterer Optionen in teils wilder Kombination auf Werte zwischen High und Low eingestellt, wie Sie dem Aufmacherbild entnehmen können.
Bei Bethesdas Rollenspiel The Elder Scrolls V: Skyrim gab es einen Direktvergleich gegen ein Ivy-Bridge-System. Dieses zeigte Skyrim in 1.366 x 768 Pixeln und der mittleren Voreinstellung - darunter litt besonders die Schattendarstellung. Die GT3-Processor-Graphics von Haswell hingegen erzeugte in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten flüssige Bildraten und das, obwohl sogar das Einstellungsbündel "Hoch" ausgewählt war.

Der CPU Part ist jedoch ein Teil der APU, die Frage bleibt nur offen wie man welchen Teil gewichtet und worin der größere Nutzen besteht?
Ich frage mich allerdings auch was AMD macht wenn Intel im GPU Bereich weiter so stark zulegt? Wird definitiv spannend ab 2013.
Wir sprechen hier vom reinen GPU Anteil und nicht vom CPU Leistungsspektrum