iPhone 5: Apple setzt verstärkt auf Unternehmen aus Taiwan

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Mit dem iPhone 4 hat Apple bereits einen Meilenstein der jungen Smartphone-Geschichte geschaffen, nun steht der Nachfolger iPhone 5 in den Startlöchern. Damit das Smartphone in ausreichender Stückzahl zum Starttermin zur Verfügung steht, scheint Apple gleich vier neue Lieferanten zu bemühen.

Wie PC Games Hardware berichtete, liegen die Apple-Gewinne des letzten Quartals deutlich über den Erwartungen. Solche enormen Gewinne beruhen aber nicht nur auf einem guten Produkt, sondern auch auf einer hohen Marge. Aus diesem Grund bedient sich Apple auch einem kleinen Netzwerk aus Zulieferfirmen, vor allem im asiatischen Raum kann Apple offensichtlich große Stückzahlen zu einem geringen Einkaufspreis ordern.

Laut einem Bericht von Digitimes sind in den Zirkel der Apple-Zulieferer für das iPhone 5 jetzt auch Foxconn Electronics, Foxlink, Gold Circuit Electronics (GCE) and Epistar aufgenommen worden. Anhand der Bestellmengen und der Planungszeiträume wird laut der Economic Daily News das iPhone 5 allerdings frühestens im Sommer verfügbar sein - dieser Termin wurde auch von anderen Insidern erneut bestätigt.

Apple setzt bei den iPhone 5-Kopfhörern zukünftig auf die taiwanesische Foxconn-Niederlassung, bislang wurden die iPhone-Kopfhörer von der japanischen Firma Foster produziert, der gestiegene Yen hat allerdings die Kosten für das Produkt erhöht. Das Auftragsvolumen beträgt geschätzte 171 Millionen Dollar.

Apple hat neben den wirtschaftlichen Problemen auch mit hausgemachten Problemen zu kämpfen, so sorgt die seit 2000 ständig gestiegene Nachfrage nach HDI-Leiterplatten, die für ein Smartphone unerlässlich sind, für Engpässe auf dem Markt. Aus diesem Grund hat man nun einen Teil des Auftragsvolumens für die Smartphone-"Mainboards" an GCE vergeben, die etablierten Lieferanten wie Compeq Manufacturing und Unimicron Technology sind weiterhin mit von der iPhone-Partie.

Aber nicht die Kosteneffektivität und die Liefersituation haben Einfluss auf die Auftragsvergabe, so wird der taiwanische Hersteller Epistar demnächst einen Teil der LEDs beisteuern. Diese Vergabe ist aber erst möglich, seit dem Epistar ein Technologie-Bündnis mit der japanischen Firma Toyoda Gosei eingegangen ist - so kann man auf "japanische" Patente zugreifen und lässt günstig in Taiwan fertigen.

Quelle: Digitimes

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