HTC One X+ im Hands-on-Test: Neues High-End-Smartphone mit Android 4.1 Jelly Bean und Tegra 3+

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HTC One X+ im Hands-on-Test: Neues High-End-Smartphone mit Android 4.1 Jelly Bean und Tegra 3+

Daniel Möllendorf Google+
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02.10.2012 10:08 Uhr
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Neu
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Das brandneue One X+ konnten wir bei HTC in München bereits ausführlich einem Test unterziehen. Dabei kam bereits die aktuelle Android-Version 4.1 samt der HTC-Oberfläche Sense 4.5 und der neue Tegra 3+ (AP37) zum Einsatz. Wie schlägt sich das One X+ gegen das Galaxy S3 und den Vorgänger One X?

HTC One X+ im Hands-on-Test: Neues High-End-Smartphone mit Android 4.1 Jelly Bean und Tegra 3+ (14) HTC One X+ im Hands-on-Test: Neues High-End-Smartphone mit Android 4.1 Jelly Bean und Tegra 3+ (14) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Das One X hatte einen schweren Start: Zu Beginn ruckelten ausgerechnet manche Grafik-Demos von Nvidia, welche die Leistung des verwendeten Tegra-3-Prozessors veranschaulichten sollten und stellten die eigentlich sehr gute Leistung in ein schlechtes Licht. HTC brachte schnell Software-Updates heraus, welche Problemchen beseitigten und die Leistung weiter steigerten.

Dabei hat das One X das wertigere Gehäuse, eine ebenbürtige Kamera und bietet mit dem 4,7 Zoll großen Super-LCD-Bildschirm (1.280 x 720) eine gute Alternative zu Samsungs AMOLED-Modell, dem manche Anwender unechte Farben vorwerfen. Im Vergleichstest der neuen Pad & Phone liegt das One X daher nur knapp hinter dem Galaxy S3.

HTC One X+: Das ist neu

Mit dem neuen One X+ verbessert HTC nun vor allem Performance, Akkulaufzeit und Frontkamera - die eigentliche Form bleibt gleich: Wie beim One X verwendet HTC hier ein Polycarbonat-Unibody-Gehäuse, das allerdings ein anderes Finish erhält. Wie das für November angekündigte Windows-Phone-8-Modell HTC 8X soll auch das One X+ eher eine Soft-Touch-Oberfläche bekommen und weniger glänzen als das One X. Beim Ausprobieren fühlte sich das große Smartphone sehr edel an und lag gut in der Hand. In Europa wird das One X+ ausschließlich in schwarz mit roten Applikationen angeboten. Auch das Display bleibt größtenteils gleich, allerdings kommt neuerdings Gorilla-Glass 2 zum Einsatz. Die gute Kamera auf der Rückseite behält HTC ebenfalls bei. Die Front-Kamera arbeitet allerdings nun mit 1,6 statt 1,3 Megapixeln und nutzt einen BSI-Sensor. Zudem wurde die Gesichtserkennung verbessert (funktioniert auch gut im seitlichen Profil) und eine automatische Selbstauslösung von zwei Sekunden wurde eingebaut, damit man den Blick nicht im falschen Moment von der Kamera löst, um den Auslöser zu betätigen.

HTC One X+: Tegra 3+ im Detail

Highlight des One X+ ist der neue Tegra 3+, der hier zum ersten Mal eingesetzt wird. Zwar bietet dieser wie bisher vier Prozessorkerne und einen Low-Power-Companion-Kern, allerdings arbeitet der Tegra 3+ mit der Bezeichnung AP37 nicht mit 1,5 GHz sondern mit bis zu 1,7 GHz. Auch die Speicheranbindung soll schneller sein. Nach wie vor handelt es sich aber um ein GiByte DDR2-RAM, das wahrscheinlich im Single-Channel-Modus läuft. Auch die Fertigung erfolgt weiterhin im 40-nm-Prozess. Laut HTC ist das One X+ im Durchschnitt 25 Prozent schneller als sein Vorgänger. Auch die Grafikleistung soll beschleunigt worden sein. Zudem wird das One X+ direkt zum Start mit der neusten Android-Version 4.1 (Jelly Bean) angeboten. Diese bietet vor allem Performance-Verbesserungen (Project Butter).

Beim Vor-Ort-Test konnten wir mit dem One X+ im Browsermark sehr gute 178.598 Punkte erreichen. Das One X erzielte im Test 96.803 Punkte; beim Galaxy S3 waren es 166.522 Punkte - beide liefen da aber noch mit Android 4.0; das One X+ nutzte im Test hingegen bereits Android 4.1 Laut HTC kommt das One X mit Jelly-Bean-Update (das noch im Oktober angeboten werden soll) immerhin auf 126.412 Punkte. Als wir den Quadrant-Benchmark ausführten, erzielte das One X+ 7.507 Punkte. Im Tests der aktuellen Pad & Phone erreicht das erste One X 5.928 Punkte, beim Galaxy S3 sind es 5.372 Punkte und das HTC One XL mit Qualcomms Dualcore-Chip Snapdragon S4 statt Tegra 3 landet bei 5.237 Punkten - alle drei allerdings noch mit Android 4.0.

Zudem werden dank Tegra 3 bei One X und One XL in manchen Spielen wie Shadowgun oder Dead Trigger zusätzliche Effekte angezeigt. Es gibt auch Spiele wie das brandneue Action-Adventure Horn mit Unreal-Engine, die ausschließlich auf Tegra-Geräten laufen. Bald könnten weitere Exklusivtitel hinzukommen, denn das One X+ unterstützt als erstes Smartphone zum Start den neuen Playstation-Store von Sony, der über den üblichen Google-Play-Store heruntergeladen werden kann.

HTC One X+: Bis zu 37 Prozent mehr Gesprächszeit

Auch die Akkulaufzeit will HTC gegenüber dem One X verbessern. Dafür setzt man beim One X+ einen Akku mit 2.100 mAh ein - beim One X sind es 1.800 mAh. Trotz stärkerem Akku ist das One X+ lediglich fünf Gramm schwerer als sein Vorgänger. Außerdem soll der neue Tegra-3-Chip etwas sparsamer sein. Darüber hinaus hat HTC bei Sense 4.5 einen Energiesparmodus eingebaut. Dieser lässt sich schnell und einfach über das Benachrichtigungsfeld an- oder abschalten. Dort können Sie auch Konfigurieren, welche Komponenten alle von den Sparmaßnahmen beeinflusst werden sollen. So kann man festlegen, dass die Datenverbindungen automatisch unterbrochen werden, die Vibration abgeschaltet oder die Helligkeit reduziert wird. Zudem können Sie bestimmen, dass der Tegra 3+ maximal mit 1,3 GHz arbeitet, um Strom zu sparen. Laut HTC ist er dann immer noch so schnell wie ein normaler Tegra 3 mit 1,5 GHz. Auch Jelly Bean (Android 4.1) kann die Akkulaufzeit gegenüber Ice Cream Sandwich (Android 4.0) erhöhen.

HTC One X+: Erstmals Sense 4.5

Neben Android hat HTC seine individuelle Oberfläche ebenfalls überarbeitet. Statt Sense 4.0 kommt beim One X+ zum ersten Mal Sense 4.5 zum Einsatz. Gegenüber Sense 4.0 beim One X sind manche Animationen (beispielsweise bei den Home-Screens) etwas dezenter, um die Performance zu verbessern. Zudem wurde die Galerie-Ansicht überarbeitet. Als Standard-Browser nutzt das One X+ nicht Google Chrome, sondern ein eigenes System, das sogar Flash unterstützt - trotz Android 4.1.

HTC One X+: Weitere One-X-Modelle

Der neue Mobilfunktstandard LTE, wird beim One X+ allerdings in Deutschland nicht unterstützt. Hierfür bietet HTC das One XL mit gleichem Gehäuse aber dem Dualcore-Chip Snapdragon S4 von Qualcomm anstelle eines Tegra 3 an. Das bisherige One X soll ebenfalls weiter verkauft werden, allerdings nur noch in der 16-GByte-Verison; preislich soll es sich dem One S annähern.

Fazit: HTC One X+

Wenn Sie das Plastik-Gehäuse oder das AMOLED-Display des Galaxy S3 stört, ist das One X+ eine gute Alternative. Dank Android 4.1 und dem Tegra 3+ sind Arbeitsgeschwindigkeit und Ansprechverhalten des HTC One X+ sehr gut. Zudem bietet Sense 4.5 ein paar nette Besonderheiten wie den gut konfigurierbaren Energiesparmodus. Das hochwertige Gehäuse liegt sehr gut in der Hand und das One X+ ist mit 135 Gramm angenehm leicht. Leider lässt sich jedoch der Akku nicht wechseln und Sie können auch keine Speicherkarte einbauen.

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Komplett-PC-Käufer(in)
01.11.2012 22:04 Uhr
Finde das Ding so Hammer. Hoffentlich kann HTC sich noch retten.
PC-Selbstbauer(in)
03.10.2012 09:57 Uhr
Nach 2 Jahren hat man üblicherweise keine Gewährleistung mehr.

Finde dasigerem Super. Wenn ich nicht das normale One x hätte, würde ich es mir holen. Denke der Preis fällt schnell auf 550 bis 580.

Anstatt Zusatzakku zum wechseln geht auch was anderes. Ich hab mir vor Zeit mal eine USB Powerbank geholt gehabt. Die hat 5400mAh und kostet knapp 30€. Wenn man mal länger unterwegs oder vergessen hat zu laden, kann man sich so (bei allen USB Geräten) helfen.
ile
BIOS-Overclocker(in)
02.10.2012 23:30 Uhr
Zitat: (Original von "Wolf77")


Weils ja so schwer ist nen torx schraubenzieher zu nehmen, die Rückplatte abzunehmen und den akku zu wechseln
Das Handy gefällt mir sehr, wird denke ich der Nachfolger meines iphone 4


Weils ja so einfach ist, das ohne Garantieverlust zu bewerkstelligen...

Und wieso eigentlich einfach, wenns auch kompliziert geht? DESHALB der fest verbaute Akku, ja hätte mir das doch mal früher jemand erzählt...

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