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Hartgesottene Dauerzocker haben für Frameraten im 30-fps-Bereich nur ein müdes Lächeln übrig. Ist diese Haltung technisch fundiert oder nur Gehabe? Erfahren Sie, wie viele Bilder pro Sekunde Sie für ein realistisches 3D-Erlebnis wirklich brauchen!
Dieser Artikel erschien im Original in der PC Games Hardware 01/2001. Die Fakten treffen aber auch auf aktuelle Spiele zu.
30, 60 oder 120 fps? Diese Frage beschäftigt ambitionierte 3D-Spieler schon seit Jahren. Um dem Auge das Gefühl einer flüssigen Bewegung zu vermitteln, muss der Computer die Bildszene mehrmals pro Sekunde unter veränderten Umständen neu darstellen. Ab einer gewissen Wiederholfrequenz nehmen wir die Abfolge als flüssige Bewegung war. Je leistungsfähiger Ihr System ist, umso mehr Bilder pro Sekunde werden erzeugt.
Doch auch bei hochmodernen Highend-Rechnern lässt es sich nicht vermeiden, dass ab und zu der Bildaufbau ins Stocken gerät. Komplexe Szenen mit vielen Dreiecken, vielen neuen Texturen und massenweise Explosionseffekten haben noch jedes PC-System in die Knie gezwungen. Auch wenn Ihnen Benchmarkprogramme 60 fps bescheinigen, bedeutet dies nicht zwangsläufig einen realistischen Spieleablauf. Fest steht, dass Bildwiederholraten unter 30 fps heutzutage unzureichend sind.
Computerspiele liefern keine konstanten Bildwiederholraten
Ein Kinofilm im städtischen 08/15-Kino spult lediglich 24 Bilder pro Sekunde ab. Dennoch wirkt das Bild für die meisten Kinobesucher flüssig und realistisch. Ein Grund dafür ist die konstante Wiedergabe. Ob turbulente Actionsequenz oder ruhiges Landschaftsbild, die Wiedergabefrequenz bleibt davon unbeeindruckt. Ganz anders bei PC-Spielen. In komplexen Szenen werden CPU und Grafikkarte massiv gefordert und die Framerate bricht ein, während sich Teile der Hardware in einfachen Spiele-Sequenzen däumchendrehend im Leerlauf befinden.
Je nach Spiel schwankt die Framerate zwischen 10 und 100 Bildern pro Sekunde. Derartige Schwankungen haben zur Folge, dass die in vielen Benchmarkprogrammen ermittelten durchschnittlichen Frameraten nur unzureichend die Leistungsfähigkeit eines Spielebeschleunigers ermitteln. Werden durchschnittliche 30 fps gemessen, leistet das System in vielen Bereichen mit hoher Wahrscheinlichkeit oft weniger als 20 fps. Wichtiger wäre es, ein Augenmerk auf die Tiefstwerte zu legen, welche aber nur selten protokolliert werden.

"... Grundsätzlich besitzt jedes Computersystem eine Grundlatenz, die sich aus den Signallauf- und Verarbeitungszeiten der Ein- und Ausgabegeräte ergibt (ca. 20 - 50 ms). Die zusätzliche Latenz wird durch die Zeit bestimmt, welche die Grafikkarte zum Rendern eines Bildes benötigt. Bei 60 fps beträgt diese lediglich 17 ms (1s/60), bei 30 fps bereits 34 ms. ..."
Das wären dann bei 30 FPS gute 54-84 ms was aber deutlich über den 70 ms (bzw 50 ms) liegt.
... Unabhängige militärische Untersuchungen bei der Pilotenausbildung haben gezeigt,
dass die Zielsicherheit der Testpersonen enorm litt, sobald man die Latenzzeit des Simulators von 40 ms auf 80 ms verdoppelte.
Für die große Mehrheit aller Menschen sind Latenzzeiten bis maximal 70 ms vertretbar,
wobei vereinzelte Testkandidaten bereits bei Reaktionszeiten von 50 ms Probleme mit der Genauigkeit bekommen.
Die Untersuchungen lassen sich praktisch vollständig auf actionreiche Computerspiele ummünzen.
Mit den insgesamt 37-67 ms Latenz bei 60 fps wird der ermittelte Richtwert unterboten."
mit 34 ms, beziehungsweise 30 fps, ebenfalls.
Das mit dem 1fps ist ja schön und gut, und versteht ja auch jeder, und dass 15fps zu wenig sind, weiß ja auch jeder, ich sag ja nur "Webcam-Videos", da weiß man schon worum's geht!
Das beantwortet aber meine Frage nicht. Ich brauch eine Szene wo 30fps nicht ausreichen für eine flüssige Darstellung!
Ich schau mir gerne Animes an, 24fps mag da schon ein bisschen ruckelig wirken, aber ich merk's sofort wenn ausnahmsweise mal das Video mit 30fps läuft: ist absolut butterweich!
60fps von 30fps zu unterscheiden ist dann ne andere Geschichte, da muss ich schon auf die Zahlen schauen. Deswegen frag ich ja bei welchen Szenen man mehr als 30fps braucht.
Ist schon ne weile her... nen paar Jahre aber da hatte auch PCG nen Artikel zu dem Thema gedruckt und festgestellt, dass es solche und solche menschen gibt. Der eine sieht zwischen 30fps und 60fps keinen unterschied und der andere schon. Ich sehe diesen unterschied schon stark besonders in situationen wo die framerate von ca. 60fps auf 40-30fps abfällt.
...und ich könnte jedes mal aufs Neue an die Decke gehen wenn ich Unsinnsphrasen wie "eine Framerate von X reicht, damit es flüssig läuft" lese. Welche Framerate nötig ist um eine Szene flüssig darzustellen hängt von der Szene selbst ab.
Dafür gibt es ja sogenannte Pan-Tabellen um eben ein stotterndes Bild zu vermeiden.
Das mit dem 1fps ist ja schön und gut, und versteht ja auch jeder, und dass 15fps zu wenig sind, weiß ja auch jeder, ich sag ja nur "Webcam-Videos", da weiß man schon worum's geht!
Das beantwortet aber meine Frage nicht. Ich brauch eine Szene wo 30fps nicht ausreichen für eine flüssige Darstellung!
Ich schau mir gerne Animes an, 24fps mag da schon ein bisschen ruckelig wirken, aber ich merk's sofort wenn ausnahmsweise mal das Video mit 30fps läuft: ist absolut butterweich!
60fps von 30fps zu unterscheiden ist dann ne andere Geschichte, da muss ich schon auf die Zahlen schauen. Deswegen frag ich ja bei welchen Szenen man mehr als 30fps braucht.