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  • Grafikkarten-Dauertest Teil 4: Asus RX 480 Strix OC vs. GTX 980 Matrix Platinum
    Quelle: PC Games Hardware

    Grafikkarten-Dauertest Teil 4: Asus RX 480 Strix OC vs. GTX 980 Matrix Platinum

    Im Grafikkarten-Dauertest, der in PCGH 11/2016 lief, haben sich vier Redakteure vier Grafikkarten aus der neuen Generation von AMD und Nvidia ausgesucht und diese über mehrere Wochen hinweg Dienst in ihren Privatsystemen verrichten lassen. Im letzten Teil prüft Philipp Reuther, wie seine aktuell gespielten Titel mit einer RX 480 statt der verbauten GTX 980 laufen würden.

    Benchmark-Parcours können zwar die Leistung von Produkten sehr genau abbilden, jedoch beziehen sich diese Angaben nur auf eine standardisierte Hardware-Umgebung. In der Praxis - und das ist ja auch ein Vorteil der PC-Plattform - unterscheiden sich die eingesetzten Konfigurationen erheblich. Ein Grund mehr für das Dauertest-Format, das wir nun auch auf der Webseite ausspielen. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Test mit normierten Benchmarks, sondern um persönliche Erfahrungsberichte der Teilnehmer.

    Philipp Reuther liebäugelt schon länger mit einer neuen GPU, einstweilen werkelt als Übergangslösung eine mit 1.400 MHz recht flott taktende Asus GTX 980 Matrix Platinum zusammen mit einem übertakteten Intel Core i7-5820K im leicht modifizierten Silverstone Fortress 2. Prinzipiell ist die Effizienz der GPU zweitrangig, solange die Lüfter nicht über Gebühr röhren. Ursprünglich von einer Sapphire R9 290X Tri-X OC kommend (die im Übrigen bei einer Freundin weiterhin ihren Dienst verrichten darf; genau wie deren Vorgänger, eine Sapphire HD 7970 Dual-X OC, im Rechner von PCG-Redakteur Matti Sandqvist), verhalten sich beide Grafikkarten selbst bei der in diesem Test anliegenden, sehr hohen Grafiklast im Verhältnis unauffällig - sprich: sie laufen beide deutlich leiser. Die Grafikkarten bekamen einen kleinen Spannungs-Boost, wurden händisch auf 1.400 MHz übertaktet und werden mittels einer angepassten Lüfterkurve mit Frischluft befächelt. Sie stellen sich einem sehr fordernden Szenario: Bei 2.560 × 1440 Pixeln, 144 Hz, mindestens 45 Fps und einer Wunsch-Framerate von zumindest 90 Fps bei gleichsam möglichst hohen Details haben sowohl die ehemalige Oberklasse-Grafikkarte GTX 980 als auch die neue Mittelklasse-GPU RX 480 schwer zu kämpfen.

    Tests der erwähnten Hardware:
    Asus RX 480 Strix Gaming/8G: PCGH 10/2016
    Asus GTX 980 Matrix Platinum/4G: PCGH 08/2015
    Intel Core i7-5820K: Online
    Silverstone Fortress 2: Online
    Sapphire R9 290X Tri-X OC/4G: PCGH 02/2014; Non-X-Variante: Online
    Sapphire HD 7970 Dual-X OC/3G: PCGH 06/2012; Lesertest

    Die Asus RX 480 und GTX 980 im 1.400-MHz-Duell

    Einige aufmerksame Leser haben eventuell mein Interesse an einer RX 480 vor deren Launch aus einigen meiner Kommentare herauslesen können. Für eine Weile spielte ich mit dem Gedanken, meine mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Sapphire R9 290X Tri-X OC durch ein gutes Custom-Modell der RX 480 zu ersetzten. Dies wäre zwar nur als Übergangslösung gedacht gewesen, bis sich die GTX 1080 oder deren Nachfolger in für mich vertretbare Preisregionen herabgelassen hätten, ebenfalls interessant wären in diesem Zusammenhang aber natürlich AMDs kommende Oberklasse-Modelle.

    Warum kein High-End?

    Aus dieser Überlegung ist nichts geworden, was primär mit der schlechten Verfügbarkeit, der etwas enttäuschenden Leistung und dem nicht ganz günstigen Preis der RX-480-Modelle direkt nach dem Launch geschuldet ist. Stattdessen habe ich übergangsweise eine GTX 980 verbaut - die ebenfalls von Asus stammende GTX 980 Matrix Platinum ist einen Tick schneller als meine alte R9 290X und vor allem leiser. Zudem läuft die GTX anstandslos mit 1.400 MHz und ist damit eine der flottesten 980er.

    Es gibt jedoch auch einige Nachteile gegenüber der RX 480: Die nur 4 GiByte RAM sind in meiner bevorzugten WQHD-Auflösung schon sehr knapp, oft müssen die Texturdetails um eine oder sogar zwei Stufen reduziert werden. Denn mit fluktuierenden Bildberechnungszeiten, also Frametimes, komme ich nicht klar, selbst kleine Ruckler stören mich mittlerweile immens. Das ist sicherlich ein Nebeneffekt meines Jobs, ganz so empfindlich war ich früher jedenfalls nicht. Auch die Frameraten müssen stimmen, unter 40 Fps geht gar nicht, 60 sind gut, aber erst ab etwa 90 Bildern pro Sekunde spüre ich keine lästigen Nebeneffekte mehr. Letzteres ist in vielen aktuellen Spielen sowohl mit der GTX 980 als auch der RX 480 kaum machbar. Auch dann nicht, wenn ich großzügig auf Details verzichte und die Optik soweit ich verschmerzen kann zurückstelle. Zudem ist selbst mein auf 4,2 GHz übertakteter i7-5820K für solche Bildraten häufig zu langsam beziehungsweise wird aufgrund mäßiger Mehrkernoptimierungen deprimierend oft nicht ausreichend ausgelastet.

    Mit einer schnelleren Grafikkarte wie beispielsweise einer GTX 1080 und dem aufgrund einer selbst in WQHD häufig vorliegenden Prozessorlimitierung nicht vernünftig nutzbaren Potenzial für höhere Bildraten, würde mich die häufig eher bescheidene CPU-Auslastung noch wesentlich mehr frustrieren. Hier können in Zukunft hoffentlich verbessertes Multithreading, DirectX 12 und Vulkan abhelfen. Noch liefert insbesondere die DX12-API aber keine mich überzeugende Vorstellung ab. Die je nach Spiel und unterstützendem Grafikkartenhersteller stark divergierende Performance, unklare Aussichten bezüglich Unterstützung von Feature-Sets oder Async Compute sowie ein ganzer Haufen genereller Probleme lassen mich zur Zeit vor einem sehr kostspieligen Grafikkarten-Kauf zaudern.

    Warum die Grafikleistung einer hypothetischen GTX 1080 nicht in Ultra HD investieren und somit eine CPU-Limitierung größtmöglich umgehen, fragen Sie (verständlicherweise)? Die Antwort ist einfach, aber sicherlich nicht für jeden Leser ebenso einfach nachzuvollziehen: bei 3.840 × 2.160 Pixeln sind mit aktueller Display-Technik nur maximal 60 Hz möglich - das gilt selbst für mein 144-Hz-Display bei (konventionellem) UHD-Downsampling (DSR sagt mir nicht zu). Und mit 60 Hz möchte ich einfach nicht mehr spielen - der Unterschied zu 144 Hz ist insbesondere bei den Latenzen und hohen Bildraten riesig, ja gewaltig. Ich verzichte eher auf 4K, denn hohe Refresh- und Frameraten - Gefühl siegt über optischen Genuss. Trotzdem ist eine GTX 1080 die Grafikkarte, die ich mir momentan am ehesten anschaffen würde. Bei sauber optimierten Spielen, die ausnahmsweise mal nicht in eine CPU-Limitierung rennen, ist das Spielgefühl in 1440p/90+ und 144 Hz einfach phänomenal gut. Doch ist mir der Preis noch zu hoch, insbesondere, weil ich mich dann wohl fortwährend über die miese Auslastung meiner Hexacore-CPU ärgern müsste.

    Was wäre wenn?

    Die Anschaffung eines Mittelklasse-Modells um 300 Euro wäre indes für mich vertretbar gewesen - eine Asus RX 480 Strix Gaming/8G zum Beispiel. Wie also würden meine aktuellen Spiele laufen, hätte ich dieses flotte Mittelklasse-Modell statt der heute ähnlich bepreisten GTX 980 verbaut? Beide GPUs wurden auf 1.400 MHz übertaktet, bekommen die gleichen Details vorgesetzt, die RX 480 darf jedoch dank 8 GiByte Speicher die höchsten Texturdetails anzeigen

    Spiele im Detail: Doom (GTX 980: Open GL, RX 480: Vulkan)

    Id Softwares Shooter ist momentan eines meiner Lieblingsspiele und wird gerade ein zweites Mal auf 'Ultra-Violence' durchgerockt. Id Softwares Shooter ist momentan eines meiner Lieblingsspiele und wird gerade ein zweites Mal auf "Ultra-Violence" durchgerockt. Quelle: PC Games Hardware Auch beim zweiten Durchlauf bin ich von Doom ziemlich begeistert. Ich liebe das High-Speed-Gameplay, die klassischen Elemente, das Leveldesign und die beinahe unfassbar gute Performance. Praktisch kein anderes Spiel fühlt sich so flüssig und direkt an. Und auf den höheren Schwierigkeitsgraden ist die hohe Leistung ein fundamental wichtiges Element: Es ist unumgänglich, dass ich schnell reagieren kann und meine Eingaben ohne spürbare Verzögerung umgesetzt werden.

    Dies gilt für die GTX 980 unter Open GL, denn auf diese Weise habe ich Doom das erste Mal durchgespielt. Die Vulkan-Schnittstelle war bis zur Veröffentlichung des Geforce-Treibers 372.70 für mich nicht nutzbar, da unter dieser API auf Nvidia-GPUs eine Bildsynchronisation samt Triple-Buffering aktiv wurde. Diese brachte Framedrops sowie eine sehr unangenehme Eingabelatenz ins Spiel. Mit dem aktuellen Treiber ist dieses Problem verschwunden, jedoch sind auf meinem System keinerlei Performance-Zuwächse unter Vulkan zu verzeichnen, tatsächlich verschlechtert sich die Leistung ein wenig. Ganz anders die RX 480, denn diese liefert unter Open GL eine vergleichsweise traurige Vorstellung ab: Die mit durchschnittlich 64 um 20 Fps niedrigere Leistung gegenüber der GTX 980 fühlen sich im Spiel deutlich schwammiger an. Mit Vulkan explodiert die RX 480 jedoch geradezu und kann sich ein ganzes Stück von der GTX 980 absetzen. Dieses Leistungsplus kann ich selbst ohne Fps-Anzeige im nun spürbar fluffiger laufenden Spiel feststellen. Hübschere Texturen gibt es für die RX 480 mit der Nightmare-Stufe kostenlos obendrauf.

    RX 480 vs GTX 980: Doom

    • PCGH-Benchmark Devils Dance
    Info Icon
    Game/Version Doom, Steam
    Details Details GTX 980: max. Detail, keine Nightmare-Texturen und Schatten, Open GL; Details RX 480: max. Detail, Nightmare-Texturen, keine Nightmare-Schatten; Vsync off
    Software/Drivers Geforce 372.70 WHQL, Radeon Software 16.9.1 Hotfix; Win 10 x64
    • Produkte ein-/ausblenden

    1.400 MHz, 8 GT/s, Vulkan
    93.4
    82
    1.400 MHz, 7 GT/s, Open GL
    84.0
    69
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    Name
    2.560 × 1.440, TSSAA 8x (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-5820K @4,2 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99S MPower, Corsair RM 850x Gold Series

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Spiele im Detail: Dragon Age: Inquisition (DirectX 11)

    Den ersten Anlauf habe ich aufgrund der sterbenslangweiligen MMO-Elementen abgebrochen. Ich habe dem Rollenspiel aber eine zweite Chance auf hoher Schwierigkeitsstufe eingräumt - bislang motiviert's. Den ersten Anlauf habe ich aufgrund der sterbenslangweiligen MMO-Elementen abgebrochen. Ich habe dem Rollenspiel aber eine zweite Chance auf hoher Schwierigkeitsstufe eingräumt - bislang motiviert's. Quelle: PC Games Hardware

    Ich habe bislang jedes Bioware-Rollenspiel durchgespielt und werde auch vor Dragon Age: Inquisition nicht kneifen - auch wenn mir viele Design-Entscheidungen sauer aufstoßen. Viele Nebenquests sind außerordentlich dämlich, ohne spielerischen Reiz und außerdem extrem oberflächlich und nur sehr selten gut geschrieben - dabei waren aufwendige, ausgefeilte Nebenquests lange Zeit eine klassische Bioware-Tugend. Dazu noch die ganze lästige Aufklauberei von irgendwelchen Materialien für das langweilige Crafting, ohne welches offenbar kein modernes Spiel mehr auskommen kann und obendrauf noch ein anspruchsloser Schwierigkeitsgrad - mit Dragon Age: Inquisition habe ich so meine Schwierigkeiten. Dabei enthält das Rollenspiel durchaus Dinge, die mich sehr ansprechen. Nur sind diese eben viel zu dünn gesät. Trotzdem habe ich einen neuen Anlauf auf hoher Schwierigkeitsstufe gewagt und werde bislang immerhin ordentlich unterhalten.

    Technisch fällt Dragon Age etwas hinter modernere Frostbite-Titel zurück, der PBR-Ansatz ist hier noch nicht voll überzeugend (nur das Shadermodell wurde umgestellt) und auch die Performance ist nicht auf dem gleichen (sehr hohen) Level wie etwa in Star Wars: Battlefront. Mit der GTX 980 läuft das Spiel prinzipiell gut, allerdings nerven hin und wieder kleinere Stocker, die offenbar auf den mit 4 GiByte in WQHD etwas knappen Speicher zurückfallen. Die RX 480 mit 8 GiByte zeigt diese nicht, jedoch liefert sie für meinen Geschmack zu wenig Fps, was sich in einem eher zähen Spielgefühl manifestiert.

    RX 480 vs GTX 980: Dragon Age

    • PCGH-Benchmark The Hinterlands
    Info Icon
    Game/Version Dragon Age: Inquisition, Origin
    Details Max. Detail inkl. Fade-Touched-Texturen; kein MSAA; Vsync off
    Software/Drivers Geforce 372.70 WHQL, Radeon Software 16.9.1 Hotfix; Win 10 x64
    • Produkte ein-/ausblenden

    1.400 MHz, 7 GT/s
    50.8
    47
    1.400 MHz, 8 GT/s
    42.1
    39
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    Name
    2.560 × 1.440, FXAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-5820K @4,2 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99S MPower, Corsair RM 850x Gold Series

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Frametimes in Dragon Age: Inquisition
    Dauertest-Phil-Dragon-Age-GTX-980-pcgh

    Spiele im Detail: Deus Ex: Mankind Divided (DirectX 11)

    Ich bin seit dem ersten Teil ein großer Deus-Ex-Fan. Zum Glück, denn so kann ich einige der technischen Macken des aktuellen Teils großzügig übersehen und dennoch meinen Spaß haben. Ich bin seit dem ersten Teil ein großer Deus-Ex-Fan. Zum Glück, denn so kann ich einige der technischen Macken des aktuellen Teils großzügig übersehen und dennoch meinen Spaß haben. Quelle: PC Games Hardware Deus Ex stand trotz des Sci-Fi-Szenarios noch nie für technische Glanzleistungen, schon der erste Teil auf Basis der Unreal-Tournament-Engine wirkte zum Release optisch etwas angestaubt. Daran änderten die Nachfolger auch nicht viel, allerdings konnte mich Human Revolution nach dem enttäuschenden zweiten Teil spielerisch wie atmosphärisch wieder sehr überzeugen. Ich habe noch nicht viel spielen können, doch bislang finde ich Deus Ex: Mankind Divided sehr ansprechend - durchaus auch optisch. Dabei macht es mir der aktuelle Teil der Reihe ein wenig schwer, ihn wirklich zu genießen. Denn Mankind Divided stellt recht heftige Anforderungen an die Hardware.

    Selbst mit relativ starkem Detailverzicht komme ich mit keiner der beiden Grafikkarten wirklich auf einen grünen Zweig. Die generell etwas schwammige Eingabe kommt zur Frameraten-bedingten Latenz noch dazu. Das ist mir selbst bei Frameraten zwischen 40 und 50 Fps ziemlich unangenehm. Mit der GTX 980 kommen zudem häufige und recht heftige Ruckler hinzu, die wohl auf den knappen Speicher zurückfallen, obwohl ich die Texturdetails sogar um zwei Stufen von "ultra" auf "hoch" reduziert habe - mit diesen Stockern muss ich aber wohl leben, denn die verwaschenen Pixeltapeten der mittleren Stufe gehen gar nicht. Hier hat die RX 480 einen deutlichen Vorteil: Die mit 8 GiByte ausgestattete Polaris-GPU verdaut selbst Ultra-Texturen ohne diese Stocker, einen Tick höhere Min-Fps liefert sie außerdem. Trotzdem bräuchte ich für Deus Ex eigentlich eine flottere Grafikkarte - aber vielleicht helfen kommende Patches ja noch ein wenig ab.

    RX 480 vs GTX 980: Deus Ex

    • PCGH-Benchmark Prague
    Info Icon
    Game/Version Deus Ex: Mankind Divided (DirectX 11), Steam
    Details max. Detail, außer: Contact Hardening Shadows, SSAO, volumetrische Beleuchtung: ein; Schatten: hoch; Texturen: hoch (GTX 980), ultra (RX 480); MSAA, Tessellation: aus; Vsync off
    Software/Drivers Geforce 372.70 WHQL, Radeon Software 16.9.1 Hotfix; Win 10 x64
    • Produkte ein-/ausblenden

    1.400 MHz, 8 GT/s
    49.1
    45
    1.400 MHz, 7 GT/s
    49.0
    43
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    Name
    2.560 × 1.440, TAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-5820K @4,2 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99S MPower, Corsair RM 850x Gold Series

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Frametimes in Deus Ex: Mankind Divided
    Dauertest-Phil-DXMD-GTX-980-pcgh

    Spiele im Detail: Fallout 4 (DirectX 11, ENB, modded)

    Mit Bethesda-Rollenspielen verbindet mich eine gewisse Hass-Liebe. Fallout 4 ist keine Ausnahme. Zum einen gefällt mir die tolle Modifizierbarkeit, zum anderen nervt mich die miese Performance kolossal. Mit Bethesda-Rollenspielen verbindet mich eine gewisse Hass-Liebe. Fallout 4 ist keine Ausnahme. Zum einen gefällt mir die tolle Modifizierbarkeit, zum anderen nervt mich die miese Performance kolossal. Quelle: PC Games Hardware Seit Morrowind verbringe ich nicht nur viel Zeit mit dem Spielen der Bethesda-Rollenspiele auf Basis der Gamebryo- beziehungsweise der von ersterer abstammenden Creation-Engine, sondern außerdem mit der individuellen Anpassung der Optik mittels Mods und Grafik-Injektoren wie ENB. Das gilt auch für den jüngsten Vertreter dieser Spielegattung. Allerdings musste ich bei Fallout 4 sehr behutsam vorgehen, um die teils heftigen Performance-Probleme sowie die leider sehr häufig auftretende Overhead-Limitierung nicht noch zusätzlich zu verstärken. Deshalb habe ich nur wenige, kleinere Mods installiert, etwa für die Grasdarstellung und einige Farbveränderungen sowie eine leichte Nachschärfung mittels Sweet FX vorgenommen.

    Unabdingbar ist für mich die ENB-Mod, denn auf meinem 144-Hz-WQHD-Display funktioniert das 60-Fps-Lock nicht korrekt, die Frameratenbegrenzung liegt stattdessen bei 72 Fps, was zu Problemen und Bugs bei Physik- und Gameplay-Elementen führt (für die Messungen wurde das Fps-Lock entfernt). Mittels ENB kann ich die Frameraten sauber auf 60 begrenzen, zudem kann ich den lästigen Playmobil-Look entfernen, der durch eine künstliche Beleuchtung der Modelle entsteht. Darüber hinaus habe ich Details reduziert und die Nvidia-Godrays auf 16-fache Tessellation begrenzt, denn selbst mit der GTX 980 kostet der Effekt sehr viel Leistung ohne bei maximaler Tessellierung einen wirklichen Vorteil zu bringen. Die GTX 980 liefert dennoch eine deutlich bessere Performance, der Speicher ist allerdings knapp, was sich in kleineren Rucklern zeigt. Die Leistung der RX 480 enttäuscht, ich müsste zusätzlich Details verringern.

    RX 480 vs GTX 980: Fallout 4

    • PCGH-Benchmark The Dark Road
    Info Icon
    Game/Version Fallout 4 (modded), Steam
    Details Godrays mit x16 Tessellation (GR Grid 16), Schatten, Beleuchtung und Godrays hoch, HBAO+, kein PhysX; Vsync off
    Software/Drivers Geforce 372.70 WHQL, Radeon Software 16.9.1 Hotfix; Win 10 x64
    • Produkte ein-/ausblenden

    1.400 MHz, 7 GT/s
    44.7
    39
    1.400 MHz, 8 GT/s
    38.3
    35
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    Name
    2.560 × 1.440, TAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-5820K @4,2 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99S MPower, Corsair RM 850x Gold Series

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Frametimes in Fallout 4
    Dauertest-Phil-Fallout4-GTX-980-1-pcgh

    Spiele im Detail: Rise of the Tomb Raider (DirectX 12)

    Rise of the Tomb Raider habe ich nach ein oder zwei Stunden aufgrund mäßiger Performance mit der R9 290X beiseite gelegt. Dank gesteigerter Leistung unter DX12 ist das Spiel nun halbwegs genießbar. Rise of the Tomb Raider habe ich nach ein oder zwei Stunden aufgrund mäßiger Performance mit der R9 290X beiseite gelegt. Dank gesteigerter Leistung unter DX12 ist das Spiel nun halbwegs genießbar. Quelle: PC Games Hardware Ich hatte mit dem Tomb-Raider-Reboot von 2013 viel Spaß und habe mich sehr auf den Nachfolger gefreut. Leider war dieser mit meiner R9 290X nicht wirklich genießbar, zu hoch die Anforderungen an den Grafikspeicher, zu stark wurde meine CPU in größeren Außenarealen gefordert. Mit der GTX 980 lief das Spiel deutlich runder, auch wenn ich aufgrund des schmalen Speichers für WQHD und der für Ultra-Details zu schwachen GPU die Texturen und einige Details verringern musste, um eine halbwegs akzeptable Performance zu erreichen. In großen Außenarealen hatte die GTX 980 unter DirectX 11 deutlich weniger Probleme, die R9 290X verschluckte sich hier an der wenig berauschenden CPU-Performance und der damit einhergehenden mäßigen GPU-Auslastung.

    Der nachgereichte DX12-Support verschlechterte anfangs insbesondere auf Radeon-GPUs die Performance zusätzlich, mittlerweile ist der DX12-Pfad aber über einige Monate gereift und bringt nun zumindest etwas Linderung für die gebeutelte CPU. Das gilt ebenso für die GTX 980 sowie die RX 480, das Spiel läuft auch mit der Radeon geschmeidiger. Die RX 480 kann im Gegensatz zur GTX 980 außerdem die qualitativ hochwertigsten Pixeltapeten verdauen. Prinzipiell würde ich aber ähnlich wie bei Deus Ex: Mankind Divided eine deutlich schnellere Grafikkarte benötigen, um Rise of the Tomb Raider wirklich genießen zu können. Leistungstechnisch bewege ich mich sowohl mit GTX 980 und RX 480 bei 2.560 × 1.440 trotz Detailverzicht nur sehr knapp über meiner persönlichen Schmerzensgrenze.

    RX 480 vs GTX 980: Rise of the Tomb Raider

    • PCGH-Benchmark Geo Valley
    Info Icon
    Game/Version Rise of the Tomb Raider, Steam
    Details max. Details außer: (Sonnen-)Schatten hoch, SSAO, Tessellation aus; Texturen hoch (GTX 980), sehr hoch (RX 480); Vsync off
    Software/Drivers Geforce 372.70 WHQL, Radeon Software 16.9.1 Hotfix; Win 10 x64
    • Produkte ein-/ausblenden

    1.400 MHz, 7 GT/s
    47.1
    43
    1.400 MHz, 8 GT/s
    44.1
    41
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    Name
    2.560 × 1.440, SMAA (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-5820K @4,2 GHz, 32 GiByte DDR4-3000 RAM, MSI X99S MPower, Corsair RM 850x Gold Series

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Frametimes in Rise of the Tomb Raider (DX12)
    Dauertest-Phil-Rottr-GTX-980-pcgh


    Das Fazit des Dauertests: Für Full HD ist die RX 480 eine zukunftssichere Investition

    Im Duell mit der ehemals 650 Euro kostenden Edel-GTX-980 zeigt die rund 300 Euro günstige Asus RX 480 Strix Gaming/8G kaum Schwächen. Für WQHD ist die Leistung aber ein wenig knapp. Mit etwas Detailverzicht sind aber auch 1440p machbar, dank 8 GiByte Speicher sind zudem die höchsten Texturdetails drin. Tatsächlich würde ich die GTX 980 wohl gegen die RX 480 austauschen, hätte ich die Wahl. Denn grundsätzlich liefert die RX 480 ein der GTX 980 ebenbürtiges Spielerlebnis, ist dabei aber durch das Plus an Speicher sowie die modernere Architektur mit den besseren Voraussichten bezüglich der neuen APIs deutlich zukunftssicherer; sie wird in Zukunft wohl häufiger vor einer GTX 980 liegen. Die wahre Stärke der RX 480 liegt indes bei Full HD und sehr hohen bis maximalen Details (minus eventuelle Leistungskiller). Für (knapp) volle Details, WQHD und sehr hohe Bildraten müsste man - jedenfalls in Person des Testers - eigentlich zu einer GTX 1080 und damit wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

    Die Dauertest-Roadmap:
    Teil 1: Asus GTX 1070 Strix OC versus GTX 980
    Teil 2: Asus GTX 1060 Strix OC versus R9 290X
    Teil 3: Asus RX 470 Strix OC versus GTX 960
    Teil 4: Asus RX 480 Strix OC versus GTX 980 (dieser Artikel)

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Grafikkarten-Rangliste 2016: 32 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich [Oktober]
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Grafikkarten
Grafikkarten-Dauertest Teil 4: Asus RX 480 Strix OC vs. GTX 980 Matrix Platinum
Im Grafikkarten-Dauertest, der in PCGH 11/2016 lief, haben sich vier Redakteure vier Grafikkarten aus der neuen Generation von AMD und Nvidia ausgesucht und diese über mehrere Wochen hinweg Dienst in ihren Privatsystemen verrichten lassen. Im letzten Teil prüft Philipp Reuther, wie seine aktuell gespielten Titel mit einer RX 480 statt der verbauten GTX 980 laufen würden.
http://www.pcgameshardware.de/Grafikkarten-Grafikkarte-97980/Specials/Dauertest-Teil-4-Asus-RX-480-versus-Asus-GTX-980-1213379/
17.11.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/11/Dauertest-Aufmacher-pcgh_b2teaser_169.jpg
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