Übersicht: AMDs neue Radeon-Serien R9 und R7 mit GCN2
Auf dem GPU14-Techday in Ko'Olina stellte AMD neue Radeon-Karten vor (Radeon R7 und Radeon R9), die neben GPUs aus der Volcanic-Islands-Reihe auch über ein neues Namensschema verfügen. PCGH verfasst die zurzeit nicht mit NDA belegten Informationen zusammen und vergleicht die Karten miteinander.
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Die neuen AMD-Radeon-Karten sind zurzeit in zwei Klassen eingeteilt: R7 und R9. Die R7-Karten sollen sich dabei für Einsteiger bis Mittelklasse-Käufer eignen und die R9-Modelle sollen Spielbarkeit fast aller Titel in Full HD sowie hohen bis höchsten Detaileinstellungen ermöglichen. Zurzeit sieht AMDs Modellplanung zwei Radeon-R7- und vier Radeon-R9-Modelle vor.
Radeon R7 in der Übersicht
Die Radeon R7 250 markiert für 89 US-Dollar den Anfang. Die Leistungsfähigkeit wird von AMD mit >2.000 3DMark-Firestrike-Punkten angegeben. Da die weiteren Karten auf 100 Punkte genau einsortiert werden, sollte es sich hier ebenfalls um eine solche Genauigkeit handeln. Die R7 250 dürfte noch nicht zur Volcanic-Islands-Generation gehören, sondern als kleinster bislang öffentlich verkündeter Ableger der neuen Reihe auf der Mars/Oland-GPU basieren, welche im Desktop-Bereich bislang ein reines OEM-Modell der HD-8000-Reihe war.
Nächstschnellste GPU im Bunde ist die Radeon R7-260X. Der Kostenpunkt der mit einer Bonaire-GPU ausgestatteten 2-GiB-Karte soll bei 139 US-Dollar liegen und die Performance gibt AMD mit mehr als 3.700 3DMarks im Firestrike-Test an. Verraten wird das Bonaire-Innenleben vom Crossfire-Anschluss sowie von den Analog-fähigen DVI-Ausgängen. Beides haben die Volcanic-Islands-GPUs offenbar nicht mehr an Bord beziehungsweise nicht mehr nötig.
Radeon R9 vorgestellt
Damit sind wir bei der Radeon R9 angelangt, deren anfangs langsamster Vertreter ein Pitcairn-Chip wie in der HD 7870 ist: Crossfire-Anschluss, DVI-I-Ausgänge (anstelle von DVI-D) und die zwei Sechspolstecker sind ebenso Hinweise darauf, wie ein 2 GiB fassender Grafikspeicher und der vergleichsweise günstige Preis von 199 US-Dollar. Die Firestrike-Leistung liegt zwischen 5.500 und 5.600 Punkten - sagt AMD.
Auch die Radeon R9-280X ist ein alter Bekannter, denn AMD-Grafikkarten mit 3 GiB Speicher gibt es bislang nur mit Tahiti-GPU, für die auch die Stromanschlüsse - einer in Sechs- und einer in Achtpol-Ausführung -, sowie die zwei Crossfire-X-Kontaktleisten sowie der Dual-BIOS-Schalter sprechen. 299 US-Dollar UVP allerdings unterbieten einige HD 7970 GHz-Editionen schon jetzt im PCGH-Preisvergleich. Die Firestrike-Leistung gibt AMD mit 6.800 Punkten an. Dieser uns allerdings etwas gering erscheinende Wert hängt jedoch auch vom genutzten Testsystem ab.
Endlich sind die spannendsten Neuerungen an der Reihe: Die Radeon R9-290 und R9-290X. Für beide gibt AMD keinen fixen Preis an, das Matt-Skynner-Interview mit Forbes deutet jedoch nicht auf Ausreißer nach oben hin. Bezüglich der Performance hüllt sich AMD hier offiziell noch mehr in Schweigen als bei den anderen Karten, lediglich der nebulöse Balkenwert im 3DMark Firestrike der Familienübersicht liefert hier einen Anhaltspunkt. Allerdings sind die Kästchen etwas anders gestaltet als bei den Grafiken der bekannten Karten, sodass sich nur ein Wert zwischen 7.000 und 8.000 Punkten wirklich sicher herauslesen lässt - den vermuteten bzw bereits gesicherten Spezifikationen mit 512 Bit Speicherinterface und 2.560 oder mehr Shadern in 40+ CUs nach sollten aber mehr als 8.000 Punkte möglich sein, wenn schon die Tahiti-basierte R9-280X 7.000 Punkte erreicht.
Des Weiteren gibt AMD die Eckdaten von mehr als 5 TFLOPS Spitzenleistung, mehr als 300 GB/s Speicherübertragungsrate und mehr als 4 Milliarden Dreiecken pro Sekunde an. Das alles auf einem Chip, welcher ungefähr 77 Prozent der GK110-Fläche benötigen soll und mit über 6 Milliarden Transistoren ausgestattet ist.
All diese Daten hier noch einmal in übersichtlicher Tabellenform.
| Name | Preis | Performance (3DMark Firestrike) | GPU-Arch. | Speicher | Stromanschlüsse | Technik |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Radeon R9-290X | k.A. | >7.500 | Hawaii | 4 GiB GDDR5 | 1 x 6 & 1 x 8 | DX11.2, OpenGL4.3, Mantle, TrueAudio, PCIe 3.0 |
| Radeon R9-290 | k.A. | k.A. | Hawaii | 4 GiB GDDR5 | 2 x 6 | DX11.2, OpenGL4.3, Mantle, TrueAudio, PCIe 3.0 |
| Radeon R9-280X | 299 US-$ | >6.800 | Tahiti | 3 GiB GDDR5 | 1 x 6 & 1 x 8 | DX11.2, OpenGL4.3, Mantle, PCIe 3.0 |
| Radeon R9-270X | 199 US-$ | >5.500 | Pitcairn | 2 GiB GDDR5 | 2 x 6 | DX11.2, OpenGL4.3, Mantle, PCIe 3.0 |
| Radeon R7-260X | 139 US-$ | >3.700 | Bonaire | 2 GiB GDDR5 | 1 x 6 | DX11.2, OpenGL4.3, Mantle, TrueAudio, PCIe 3.0 |
| Radeon R7-250 | 89 US-$ | >2.000 | Oland | 1 GiB GDDR5 | 0 | DX11.2, OpenGL4.3, Mantle, PCIe 3.0 |
Die offiziellen AMD-Bilder der neuen Karten haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt - finden Sie noch Hinweise, die wir vielleicht übersehen haben? Übrigens: Die roten Zierstreifen zumindest der R7-260X-Karte sind mit LEDs beleuchtet - ein schicker optischer Effekt.

) von einer türkischen Seite, Videocardz hat gut aufgepasst und das aus dem Video auf dieser Seite stammende detail direkt raus gefischt 
Update: Viele neue Infos findet ihr hier VideoCardz.com - Home of Graphics Cards, Video Cards, GPUs
Unter anderem wurde der release Tag veröffentlich (versehentlich
Hier das Video http://www.donanimhaber.c...
Für alle die es nicht verstehen, die Bilder sagen schon viel aus
Also release date ist der 15.Oktober für alle die es noch nicht wissen (R9 290X)
Da wird auch gesagt im Video, dass BF 4 mit 3 Full HD Monis mit nur einer Karte (290X) nie unter 30 FPS fällt @ maximalen settings.
Wieder einmal ein leak von den Türken bzgl Crossfire etc, aufgegriffen hier http://wccftech.com/amd-r...
ab warten bis sie im labor von xxxx getestet werden
mich wundert es nicht wen die karten nicht viel schneller werden
was haben hier im forum manche für geschwindigkeiten prophezeit
Die R9 290 ohne X für ca 400.- und ich bin mit im Boot!
wenn nun die R5, R7 und die unteren R9 karten die alten chips haben, sind das dann überhaupt GCN 2.0 karten?
Immerhin haben sie die CPU oft etwas entlastet - das ein Rechner ohne Creativekarte nur die Hälfte an FPS hatte, kam durchaus vor.