Classics-Video: Spulenfiepen in der Praxis
Im heutigen Classics-Video wollen wir Ihnen Spulenfiepen demonstrieren. Dabei nutzen wir eine Gigabyte Geforce GTX 285. Dieses Modell neigt besonders stark zum "Fiepen" bei hohen Fps-Raten. Durch aktivierte vertikale Synchronisation oder ein Frame-Limit kann das Problem allerdings auch umgangen werden. Um das Fiepen besonders deutlich herauszustellen, haben wir das Video in unserem schallgedämmten Lautstärke-Messlabor aufgenommen. Dabei stören keine Lüfter-Geräusche und auch das Hintergrund-Rauschen ist besonders gering.
In der PCGH Printausgabe 06/11 hatten wir uns näher mit den Hintergründen des Spulenfiepens beschäftigt - nun zeigen wir Ihnen das passende Video, in dem Raffael Vötter das Phänomen anhand einer Geforce GTX 285 demonstriert. Auch mit der rechtlichen Seite beim Thema Spulenfiepen (Radeon HD 7970 GHz Edition: Spulenfiepen ein Fall für die Gewährleistung?) haben wir uns bereits ausführlich beschäftigt.
Gegen die Annahme, dass Spulenfiepen bereits selbst einen Defekt darstellt oder einen Defekt verursachen kann, sprechen die technische Erklärung für das Entstehen. Wenn Spule und Kondensator nicht gut aufeinander abgestimmt sind, können Rauschsignale entstehen, die dann als Fiepen wahrnehmbar sind. Eine weitere Erklärung: Spulen sind gewickelter Draht. Dieser muss fest sitzen, damit kein Bewegungsspielraum beim Aufheizen und Abkühlen und dem damit verbundenen Ausdehnen und Zusammenziehen besteht. Durch die Reibung des Drahtes an der lackierten Spule entsteht ein Brummen. Je loser der Draht, desto mehr Brummen ist hörbar. Nachweisbare Auswirkungen auf die Haltbarkeit oder die grundlegenden Funktionen sind nicht feststellbar.
Wenn Sie weitere Hintergründe zum Thema erfahren wollen, teilen Sie uns das bitte per Kommentarfunktion mit.



Man kann daraus auch ein Fiep Roundup basteln, die größten Fieper der letzten 10 Jahre.
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