Nvidias Tom Petersen wechselt: Weiterer Experte für Intels Grafikoffensive [Update]
Jetzt aktualisiert: Tom Petersen gilt als einer der führenden Köpfe hinter Nvidias G-Sync. Nun wechselt er zu Intel - wo er sich zu mehreren Grafik-Spezialisten gesellt, die der Chipentwickler zuletzt für sich gewinnen konnte.
Aktualisierung vom 02.04.2019: Intel hat mittlerweile bestätigt, dass Tom Peterson das GPU-Team als sogenannter Intel Fellow verstärkt. Damit ist klar, dass man weiter fleißig bekannte GPU-Experten von Konkurrenzfirmen einsammelt und die Mission Xe eine ernsthafte ist.
Tom "TAP" Petersen hat am Freitag bekanntgegeben, dass er nicht länger für Nvidia tätig sein wird. Via Facebook teilte er mit: "Heute war mein letzter Tag als Mitarbeiter bei Nvidia. Ich werde sie vermissen." Wo es ihn nun hintreibt, wurde bisher nicht bekanntgegeben. Berichten nach verschlägt es den langjährigen Director of Technical Marketing zu Intel. Eine offizielle Bestätigung dazu steht noch aus, den Wechsel bestätigen allerdings mehrere Quellen.
Ari Rauch, unter anderem General Manager of the Visual Technologies Team, habe Petersen persönlich rekrutiert. Für Intel soll er nun die Grafikabteilung mitgestalten, insbesondere mit Blick auf die Spiele -Erfahrung. Sollten die Gerüchte zutreffen, würde sich Petersen zu mehreren Spezialisten gesellen, die Intel zuletzt abgeworben hat. Darunter Jim Keller, der zuvor schon von AMD zu Tesla gewechselt war, Chris Hook und der langjährige Leiter der Radeon Technologies Group Raja Koduri.
Tom Petersen als Chipexperte
Petersen gilt als Autorität in seinem Fachbereich. Bevor er 2005 zu Nvidia wechselte, hatte er bereits mehrere Stationen hinter sich. Seine Karriere begann 1991 bei IBM als CPU -Entwickler. Zur Jahrtausendwende wechselte er zu einem Start-up namens SiByte, das von Broadcom übernommen wurde.
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Nach einem kurzen Zwischenstopp bei MIPS Technologies als Director of Product Marketing schlug Petersen schließlich bei Nvidia auf, wo er die Entwicklung von G-Sync maßgeblich vorantrieb und in dem Zusammenhang einige Patente vorweisen kann. Technikfans sollten auch mit seinem Gesicht etwas anfangen können. Er trat noch bis zuletzt auf Presse-Events in Erscheinung und stellte dort architektonische Neuerungen vor. Petersen gilt auch als leidenschaftlicher Gamer. Vor allem Echtzeitstrategiespiele sollen es ihm angetan haben.
Quelle: Hothardware, wccftech


Und was GPU Computing in dem Bereich an geht, scheint AMD ja ganz gut aufgestellt, kein Wunder das man dort also zuerst das KnowHow abgreift.....was eigentlich schlecht ist, das braucht AMD selber
Aber gut, vielleicht haben neue Köpfe in Führungspositionen auch frische Ideen, Navi wird der letzte Chip der unter Raja angefangen wurde. Bin schon auf die Nachfolger gespannt
Intel werkelt seit 2015 an Aurora-Exascale und möchte damit die ExaFlop Marke durchbrechen. Das wird ohne GPUs nicht machbar sein und Aurora soll closed Intel Hardware sein. Auf Gamer Xe wird das vermutlich weniger Einfluss haben.
Kann natürlich sein, dass von AMD kommend die Gehaltsvorstellungen von "Überläufern" niedriger sind, aber ob das bei Intels Kriegskasse eine Rolle spielt? Da glaube ich doch eher, dass die Überlegung eine andere war: Wer bereits unter suboptimalen R&D-Bedingungen Ordentliches leistet, kann mit entsprechendem Budget noch mal ordentlich zulegen.
Natürlich hängt es auch davon ab, wo Intel technisch konkret hin will. Und für die Integration von AMD-Grafiktechnologie in eigene Produkte gibt es bereits Erfahrungswerte.
Glaube nicht das es um Kohle geht sondern eher um mal was neues auszuprobieren bzw. um sich weiterzubilden, finanziell sollte er schon gut abgesichert sein.
Vielleicht brauchte nvidia ihn auch nicht mehr und haben einen besseren Ersatz gefunden.
Intel dürfte sich das richtig was kosten lassen die Leute einzukaufen. Vielleicht geht es ja in Zukunft Richtung X86 GPU und der CPU fällt weg. Vielleicht will Intel da den Anschluß nicht verpassen.