GPU-Marktanteile: Nvidias Geforce-Verkäufe gingen um 20 Prozent zurück
Das Marktforschungsinstitut Jon Peddie Research hat seine Beobachtungen des GPU-Marktes im zweiten Quartal 2016 veröffentlicht. AMD konnte seine Desktop-Verkäufe diskreter Grafikkarten weiter ankurbeln. Gleichzeitig gingen Nvidias Geforce-Absätze um 20 Prozent zurück. AMDs GPU-Marktanteile steigen dadurch stark an.
Auf Basis der Zahlen von Mercury Research und Jon Peddie Research hatte AMD vor wenigen Tagen bereits bekannt gegeben, dass man seine Marktanteile unter dedizierten Grafikkarten im vergangenen, zweiten Quartal auf rund 30 Prozent ausbauen konnte. Nun hat JPR seine Beobachtungen selbst veröffentlicht und geht dabei auf weitere Details ein. Wichtig: JPR bescheinigt AMD einen höheren Zugewinn beim Marktanteil als Mercury Research, beide sehen aber den für AMD positiven Trend. Wie üblich hat JPR erst einmal seine Zahlen für den kompletten GPU-Markt inklusive den Grafikeinheiten in Prozessoren veröffentlicht. Ein weiterer Artikel folgt erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen. Die Kollegen von heise.de hatten bereits Zugriff auf die Zahlen rein dedizierter Grafikkarten.
Während AMD bei dedizierten GPUs zulegen konnte, sind die APU-Verkäufe eingebrochen. Im Desktop sind es 22,2 Prozent weniger abgesetzte Kombiprozessoren, bei Notebooks 3,07 Prozent weniger. Die Absätze diskreter Notebook-Radeon-Grafikkarten sanken um 3,7 Prozent. Dafür konnte AMD im Desktop-Segment um 4,03 Prozent zulegen. Alles in allem muss AMD ein Verkaufsminus von -1,4 Prozent verzeichnen. Gleichzeitig sind Nvidias Desktop-Verkäufe um hohe 28,15 Prozent gesunken. Wohlgemerkt hatte zum Ende des zweiten Quartals hin bereits der Verkauf der Geforce GTX 1080 und GTX 1070 begonnen, jener der neuen Polaris-Radeons noch nicht. Im Notebook-Bereich hat Nvidia indes 5,7 Prozent einbüßen müssen. Das Gesamtminus beläuft sich auf -20 Prozent. Unter den dedizierten Grafikkarten konnte AMD seinen Marktanteil auf 30 Prozent ausbauen.
Dass Marktanteile nicht alles sind, zeigt sich bei den letzten Geschäftszahlen. Hier wird deutlich, dass AMD und Nvidia ziemlich gegensätzliche Ziele verfolgen. Trotz der offenbar gesunkenen Verkäufe konnte Nvidia seinen Umsatz durch höhere Preise auf ein neues Rekordhoch hieven. AMD ist dagegen bemüht, die Marktanteile auszubauen und schaut weniger auf seine Gewinne.
Nimmt man Intel mit in die Rechnung auf, kommt JPR übrigens auf einen Marktanteil von 13,5 Prozent für AMD und 13,9 Prozent für Nvidia. Intel konnte auf 72,6 Prozent zulegen. Der große Verlierer ist folglich auch hier Nvidia. Intels CPU-Verkäufe mit integrierten GPUs (exklusive Sockel 2011[-3]) gingen um 4,5 Prozent zurück, jene im Notebook-Markt um 1,4 Prozent.


Das einzige, was NV gemacht hat, ist erfolgreich eine Premium-Produktlinie (Titan) zu lancieren.
Verstehe nicht, was du nicht verstehst
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Also baut man sich vielleicht jetzt schon einen "Premium-Kundenstamm" auf, der fast jeden Preis bezahlt, solange App.., ähhh Nvidia draufsteht.
Porsche werden auch weit weniger verkauft als VW, und trotzdem sieht deren Gewinn rosig aus.
So long,...
Borsenaufsicht verlangt Millionenstrafe: Dell rechnet sich mit Intel schon - teleboerse.de
Nach Vergleich mit der US-Borsenaufsicht:: Bilanzmanipulation kostet Dell 100 Millionen Dollar - crn.de
Intel soll Dell mit 6 Mrd. Dollar geschmiert haben - WinFuture.de
Mal echt Leute, seid ihr doch so jung, dass ihr das ganze Schmieren/Korruptions-Theater mit Intel, Dell, MSH und Co. damals nicht mitbekommen habt? Die News dazu sind zum Teil erst paar Jahre alt.
EU-Kommission veroffentlicht Einzelheiten zum Kartellverfahren gegen Intel | heise online
Da haben fast alle Bilanzen gefälscht... Dell hats halt nur auf die Spitze getrieben und nicht plausibel verschleiern können (als die Gewinn ohne Intel-Schmiere wegbrachen).
PS: Selbst Banken verrechnen sich mal um 100 Milliarden Euro (HRE)
Ich freu mich schon richtig auf die nächsten Jahre. Mitmachen werde ich aber sehr wahrscheinlich nicht mehr, einfach aus Prinzip. Zumal, wenn man sieht das aktuell richtig gute 980Ti Customs ab 340€ "verschleudert" werden. Warum also bei der Hardware nicht genauso wie bei der Software machen, einfach 1 Jahr warten, und dann gemütlich im Sale zuschlagen. Ich hätte die Kohle und die Lust für ne Titan X und nen 6950X, aber 3000€ nur für CPU und GPU? Die dann auch noch, wenn man es genau nimmt, beide beschnitten sind (10er is ja nicht das Maximum bei Intel)? Irgendwas sagt mir ich hätte sie nicht mehr alle, wenn ich da zuschlage... auch wenn es hart ist, einfach weil ich echt Bock auf so ne "sinnlos schnelle" HW hätte.
Danke, aber nein danke.
Vor knapp 2 Jahren eine GTX970 für ~350€ gekauft (und das mit 2 zugekniffenen Augen).
Wenn ich heute (nach 2 Jahren!) eine neue kaufen wollte, müsste ich etwa das gleiche für gerade mal (kaum spürbare) 10% Mehrleistung (GTX1060/RX480) auf den Tisch legen, oder gleich zur nächsthöheren Klasse greifen, also GTX1070/1080 mit (sehr spürbaren) Aufpreis.
Aber der Wahnsinn, speziell von NV hat Methode!
Denn in weiteren 1-2 Jahren könnte sich das Spiel wieder von vorne losgehen, und dann müsste man für spürbare(!) Mehrleistung wieder eine (Preis-)Klasse höher gehen.
Sorry, aber ich erwarte eine gewisse technische Weiterentwicklung im Elektroniksektor nach 2 Jahren(!), ohne 50-100% Preisaufschlag.
Würden das der TV-, Hifi-, Konsolen-, ect. Markt auch so aufziehen, würden diese Geräte heute für die meisten Leute unbezahlbar sein.
So long,....
P.S:
Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, ich könnte mir jeden Monat 2x die GTX1080 kaufen, ohne ins Grübeln zu kommen, aber da ich kein jugendlicher Nerd mehr bin, siegt die Vernunft, vor dem Gebahren von Nvidia.