Be quiet Dark Base Pro 900 Rev. 2: Das Gehäuse-Flaggschiff im Test
Die neueste Version des Topmodells Dark Base Pro 900, das Be quiet gerade auf den Markt gebracht hat, bekommt nicht nur den Namenszusatz "Rev. 2" anstelle einer neuen Modellnummer. Der Hersteller spendiert dem Big-Tower auch einige Neuerungen. Bleibt das Dark Base Pro 900 Rev. 2 mit diesen Extras die PCGH-Referenz bei den großen Gehäusen?
Inhaltsverzeichnis:
- 1 Die Ausstattung: Optimal, dank nützlicher Aufwertungen
- 2 Eigenschaften: Flexible Innenraumgestaltung und viel Platz für Radiatoren
- 3 Leistung: Gut bis sehr gute Komponentenkühlung und leise Lüfter... alles wie beim Vorgänger
- 4 Be Quiet Dark Base Pro 900 - Das Fazit: Zwei Revisionen, ein Referenzgehäuse
Das Dark Base Pro 900 Rev. 2 ist bereits die dritte Variante des Mitte 2016 erstmalig von Be quiet präsentierten Premium-Gehäuses. Schon im ersten Test in der PCGH 09/2016 überzeugte Be quiets edles - als Mid-Big-Tower-Hybrid bezeichnetes - Hardware-Heim mit einer sehr umfangreichen Ausstattung, einer guten Kühlung, sehr leisen Lüftern sowie einer sehr hohen Flexibilität bei der Gestaltung des Innenraums. Das damalige Testergebnis von 1,24 (altes Wertungssystem) machte das Dark Base Pro 900 zur Gehäuse-Referenz, die seither die Pole Position in unserem Print-Einkaufsführer, aber auch bei den in der Kaufberatung Gehäuse empfohlenen Modelle einnimmt.
Ende September 2017 begann Be quiet mit der Auslieferung des Dark Base Pro 900 White Edition, das man im selben Jahr auf der Computex vorgestellt hatte. Bei der zweiten Variante, deren Aluminiumaußenteile und Stahlinnereien größtenteils weiß lackiert waren, handelte es sich um ein weltweit auf 2.000 Stück limitiertes Modell. Von der alternative Farbe abgesehen war die White Edition baugleich mit der Urversion des Dark Base 900 Pro und sie erbte dessen sehr gute Ausstattung, Kühlleistung, leise Lüfter und die beindruckende Flexibilität, die es ermöglicht, die Platine um 180 Grad gedreht zu montieren sowie jede Laufwerkshalterung einzeln ein- oder ausbauen zu können. Natürlich zitierten wir auch den "weißen Riesen" zum Test mit unserem neuen Wertungssystem. Mit einer Note von 1,58 blieb die mittlerweile nicht mehr erhältliche, weiße Variante der Klassenprimus.
Mit dem Dark Base Pro 900 präsentiert Be quiet jetzt optische Aufwertungen wie die schwarzen Streifen am Seitenteil aus Hartglas sowie die zwei RGB-LED-Leisten, die mit 12 Volt und so mit bekannten Mainboard-Steuerungen betrieben werden können. Dazu kommen Neuerungen wie die Abdeckungen für das Netzteil und ungenutzte Laufwerkseinschübe sowie drei Silent Wings 3-Lüfter, die nun mit 1.600 U/min statt mit 1.000 U/min rotieren. Gerade letzteres Feature könnte sich auf die Kühlleistung und Geräuschkulisse auswirken. Um das herauszufinden, muss sich nun auch das Dark Base Pro 900 Rev. 2 unserem Test stellen.
Der Einfluss von Staubfiltern auf Kühlung und Geräuschentwicklung
PCGH Plus: Staubfilter gehören zur Pflichtausstattung eines empfehlenswerten Gehäuses. Wir prüfen, ob es sich lohnt, auf diesen Schutz zugunsten eines optimierten Luftstroms mit besserer Kühlung zu verzichten. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2018.
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Die Ausstattung: Optimal, dank nützlicher Aufwertungen
Quelle: PC Games Hardware
Be quiet Dark Base Pro 900 Rev. 2: Die neueste Revision des Be quiet-Gehäuseflaggschiffs im Test (1)
Die wohl wichtigste Neuerung beim Dark Base Pro 900 Rev. 2 ist die Netzteilabdeckung, welche im Jahre 2018 zum Ausstattungsstandard für jedes Gehäuse gehört und den Innenraum in zwei Kammern aufteilt. Im vorderen Bereich der Netzteilkammer befindet sich ein Käfig für zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerke, oberhalb der Abdeckung lassen sich fünf weitere Halterungen für je eine 3,5-Zoll-HDDs oder zwei 2,5-Zoll-SSDs anbringen. Für optische Laufwerke stehen zusätzlich zwei 5,25-Zoll-Einschübe bereit. Wer den Innenraum frei von Laufwerken halten möchte, findet auf der Rückseite des Mainboard-Trays sowie unter der mittleren Plastikabdeckung der Netzteilkammer eine Montagehalterung für je eine 2,5-Zoll-HDD/SSD. Zu den Neuerungen der zweiten Revision des Dark Base Pro 900 gehören aber auch Abdeckungen für ungenutzte Laufwerkseinschübe in der Hauptkammer. Das lässt die Zwischenwand aufgeräumter erscheinen, wenn Sie den Platz an der Front für die Montage eines sehr breiten Radiators nutzen wollen. Trotz des neuen Montageplatzes auf sowie der speziellen Halterung für zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerke in der Netzteilkammer ist die Anzahl der Laufwerke, die in das Gehäuse eingebaut werden können, gleich geblieben.
Die Zahl der Lüfterplätze hat sich im Gegenzug erhöht. Zu den vorhandenen Montageplätzen (Deckel: 3 × 140/4 × 120 mm/1 × 180 mm, Front: 3 × 140 mm, Heck: 1 × 140 mm, Seite: 2 × 120 mm, Boden: 2 × 140/120 mm) kommen Bohrungen zur Befestigung von zwei 120-mm-Propellern auf der Netzteilkammer (Plastikabdeckungen müssen entfernt werden). Bei der möglichen Bestückung mit Lüftern/Radiatoren sowie HDDs oder SSDs lässt das Dark Base Pro 900 keine Wünsche offen und könnte sogar als Server-Gehäuse genutzt werden.
Be quiet Dark Base Pro 900 Rev. 2: Innenraum im Detail
Beim weiteren Blick in die Ausstattungsliste entdeckt man die Features, die bereits bei den beiden Vorgängern für eine sehr gute Wertung von 1,24 gesorgt haben. Dazu gehören eine manuell oder stufenlos per PWM-Signal regelbare Lüftersteuerung, ein Qi-Ladegerät, ein Mainboard-Tray, das ausgebaut und invertiert werden kann, eine Lufthutze für das Seitenteil, der Staubschutz an der Front mit Druckmechanismus, die Dämmung für die Tür und das Seitenteil sowie zwei RGB-LED-Leisten. Letztgenannte werden nun mit 12 Volt betrieben und können von den bekannten Mainboard-Steuerungen angesprochen werden. Alternativ findet man am I/O-Panel, das nun mit einem USB-3.1-Anschluss (Typ C) anstelle des USB-2.0-Pendants bestückt ist, einen Knopf für die Steuerung der RGB-Lichtspender. Wie auch in der Testtabelle am Ende des Artikels zu sehen ist, verbessert sich die Ausstattungsnote durch die Neuerungen auf eine glatte 1,00.
Eigenschaften: Flexible Innenraumgestaltung und viel Platz für Radiatoren
Quelle: PC Games Hardware
Be quiet Dark Base Pro 900 Rev. 2: Die neueste Revision des Be quiet-Gehäuseflaggschiffs im Test (17)
Da sich die neue Netzteilabdeckung mit dem Mainboard-Tray invertieren lässt und Kombi-Laufwerkshalterung nach wie vor einzeln ein/ausgebaut werden können, bleibt die beindruckende Flexibilität der Vorgänger auch beim Dark Base Pro 900 Rev. 2 erhalten. Der Blick in das sehr ausführliche Handbuch zeigt Möglichkeiten, die der Gehäusebauer hat, um den Tower respektive dessen Innenraum(-layout) ganz nach seinem Gusto zu gestalten. Das jetzt am oberen und unteren Rand schwarz getönte Seitenteil aus gehärtetem Glas kann an der linken oder rechten Seite des Gehäuserahmens montiert werden. Je nach Position der Scheibe lässt sich der Rahmen, auf dem die Hauptplatine und der 140-mm-Hecklüfter befestigt ist, normal oder um 180 Grad gedreht einbauen. Darüber hinaus lässt sich der 5,25-Zoll-Käfig gegen eine Lüfterhalterung austauschen.
Obwohl sich das Dark Base Pro 900 Rev. 2 dank seiner zahlreichen Lüfterplätze ideal für eine Luftkühlung eignet, kommen auch WaKü-Fans hier voll auf ihren Kosten. Es stehen auch ausreichend Montagemöglichkeiten für Radiatoren bereit. Ein 2×-/3×120- oder -140-mm-Modell passt in die Front, ein 1×120-/140-mm-Wärmetauscher lässt sich im Heck anbringen und der Deckel nimmt Radiatoren mit 120/140/2 × 120/140/3 × 120/140 mm Größe auf (max. Höhe 65 mm). Dazu kommen mitgelieferte Halterungen für die Pumpe und den Ausgleichsbehälter. Da durch die Abdeckungen für die ungenützten Laufwerkseinschübe sowie die Netzteilabdeckung kaum Platz im Innenraum verloren geht, ist immer noch sehr viel Platz für den Einbau aller Komponenten vorhanden. Dank großzügiger Aussparungen und einer Kabelführung mit Klettverschlüssen lassen sich alle Strippen ebenfalls sehr ordentlich verlegen. Einzig der Netzteileinbau ist zu aufwendig, da vorher die Netzteilabdeckung und die Wabengitterblende vor der verschiebbaren Netzteilhalterung entfernt werden müssen. Im Gegenzug dürfen Turmkühler im Dark Base Pro 900 18,5 cm hoch und Grafikkarten 47 cm lang sein.
Leistung: Gut bis sehr gute Komponentenkühlung und leise Lüfter... alles wie beim Vorgänger
Neben den bereits aufgezählten Dingen spendiert Be quiet der zweiten Revision des Dark Base Pro 900 noch drei neue Silent Wings 3 PWM-Lüfter. Laut des Kühlungsspezialisten sollen die drei 140-mm-Propeller durch das einzigartige Design ihrer Rotorblätter, ihrer gummierten Rahmen und der trichterförmigen Lufteinlässe nahezu lautlos und effizient ihren Dienst verrichten. Zusätzlich hat man die Drehzahl von 1.000 U/min auf 1.600 U/min angehoben, so will man die optimale Balance zwischen geringer Lautheit und gute Kühlleistung erzielen. Ob das gelingt oder Be quiet hier den Mund zu voll nimmt, finden wir mit unseren Temperatur und Lautheitsmessungen heraus. Wie bereits beim Test des weißen Vorgängers besteht das System aus einem Core i7-6700K, aus einer Asus-Mini-ITX-Platine mit Z170-Chipsatz, der Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Celsius Temp-Target), 2 × 8 GiByte DDR4-2133-RAM, dem Thermalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard) sowie dem Corsair RM 550X (ATX-Netzteil mit 550 Watt). Um die Temperatur- und Lautheitswerte zu ermitteln, heizen wir bei einer Raumtemperatur von 24 °C den laufwerksfreien Innenraum des Be quiet Dark Base Pro 900 mithilfe eines Witcher-3-Spielstandes (1.920 x 1.080, maximale Details außer Hairworks) über eine Stunde auf.
Bildergalerie
Die Werte, die wir nach der Aufheizphase von unseren Messgeräten ablesen, bestätigen, dass die neuen Silent Wings 3 PMW eine gut bis sehr gute Komponentenkühlung garantieren und sich die Kühlleistung insgesamt beim Dark Base Pro 900 Rev. 2 nicht verschlechtert hat (Wertung: 1,86). Mit 62 Grad Celsius wird der Core i7-6700K gerade einmal 2 Grad Celsius wärmer als im offenen Aufbau. Die Grafikkarte wird mit 70 Grad Celsius auch nur 3 Grad Celsius wärmer, als wenn sie offen beispielsweise auf einem Benchtable zum Einsatz käme (67 Grad Celsius). Ihr Chiptakt liegt dabei bei sehr guten 1.848 MHz und der Lüfter dreht dabei mit 2.039 U/min. Der 82 Liter große Innenraum heizt sich nicht zu sehr auf, denn die Temperatur beträgt rund 38 Grad Celsius. Vergleicht man diese Temperaturen mit den Messwerten beim weißen Sondermodell, bleibt die CPU in der zweiten Revision des Dark Base Pro 900 3 Grad Celsius kühler, während die GPU- und Innenraumtemperatur um je ein Grad Celsius ansteigt (CPU-/Innenraumtemperatur White Edition: 69 Grad Celsius /37 Grad Celsius). Bei der Lüfterlautheit halten sich die Unterschiede ebenfalls in Grenzen. Wir messen 1,0 Sone (50 cm Abstand frontal) und 0,9 Sone (schräg vorne [45-Grad-Winkel]), was sich der guten Wertungsnote von 2,06 niederschlägt. Mit Messwerten von 1,0/0,8 Sone erzielten die Lüfter der White Edition eine nur geringfügig bessere Wertung von 2,00.
Be Quiet Dark Base Pro 900 - Das Fazit: Zwei Revisionen, ein Referenzgehäuse
Die mit der zweiten Revision eingeführten Extras sind nützlich, durchdacht und erhöhen die Note für die Ausstattung auf eine glatte 1,00. Es fällt schwer, etwas zu finden, das beim Dark Base Pro 900 Rev. 2 noch fehlt, zumal ein zweites gläsernes Seitenteil zugekauft werden kann. Die hohe Flexibilität, die es ermöglicht, das Innenraumlayout individuell zu gestalten, finden wir ebenfalls beim Dark Base Rev. 2 wieder. Da sich auch die Kühlleistung und die Lautheitsentwicklung nicht verschlechtert haben, ist Be quiets Dark Base Pro Rev. 2 ein würdiger Nachfolger der Urmodells respektive des weißen Dark Base Pro 900 und somit unsere neue Gehäusereferenz.
| Gehäuse | Dark Base 900 Pro Revision 2 |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Be quiet (www.bequiet.com) |
| Link zum PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/1837722 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis (getestete Version) | Ca. € 220,-/befriedigend (Ein Seitenteil aus Glas, Dämmung) |
| Version ohne Fenster/ohne Dammung/Lüfter | Nicht vorhanden/n. v./n. v. |
| Ausstattung (20 %) | 1,00 |
| Plätze für Laufwerke | 2 × 5,25 Zoll, 7 × 3,5 oder 12 × 2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll |
| Erweiterungs-Slots (Blende) | Acht |
| Handbuch | Sehr ausführlich |
| Lüfterplätze | Deckel: 3 × 140/4x 120 mm/1 × 180 mm, Front: 3 × 140 mm, Heck: 1 × 140 mm, Seite: 2 × 120 mm, Boden: 2 × 140/120 mm, Netzteilabdeckung: 2 × 120 mm |
| Vorhandene Lüfter | 3 × 140 mm (1 × Heck/2 × Front) |
| Frontanschlüsse | 2 × USB 3.0, 1 × USB 3.1 (Typ C Gen. 2), 1 × USB 2.0, Audio |
| Besonderheiten | Dämmung enthalten, ein Seitenteil aus Glas, Fronttür, LED-Beleuchtung (zwei Leuchtleisten), Netzteilkammer, SSD-Montage auf Rückseite der Mainboard-Halterung und der Netzteilkammer, separate Steuerung für die RGB-Leuchtleisten, Qi-Ladefunktion, Lufthutze Seitenteil, Staubschutz Front mit Druckmechanismus, Lüftersteuerungsplatine, Staubschutz an Front und Boden, Kabeführungssystem mit Klettverschlüssen |
| Eigenschaften (20 %) | 1,13 |
| Material (nicht gewertet) | Stahl, Kunststoff und Glas |
| Gewicht (Nicht gwertet) | 15,0 kg |
| Abmessungen (H x B x T)/Volumen | 58,6 × 24,3 × 57,7 cm/82,2 Liter |
| Platz für Grafikkarte/CPU-Kühler | 47,0/18,5 cm |
| Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifheit | Sehr gut/sehr gut/sehr gut |
| Zusammenbau * | Gut bis sehr gut: Wenn alle Laufwerkshalterungen enfernt sind bleibt trotz der bei der Revision 2 vorhandenen Netzteilabdeckung sehr viel Platz für den Einbau aller Komponenten. Das Dark Base 900 Pro ist sehr modulal, es gibt verschiedene Innenraum-Layouts, nicht benotigte Elemente werden ausgebaut und die Platine kann um 180 Grad gedreht werden. Dank großzügiger Aussparungen und einer Kabelführung mit Klettverschlüssen lassm sich alle Kabel sehr ordentlich verlegen. EInzig der Netzteileinbau ist aufwenig, da die Netzteilabdeckung und die Wabengitterblende vor der verschiebbaren Netzteilhalterung vorher demontiert werden müssen |
| Besonderheiten beim Zusammenbau | Festplattenschächte einzeln herausnehmbar, SSD-Halterungen auf der Rückseite des MB-Tray demontierbar, Mainboardschlitten (MB-Tray um 180° gedreht montierbar), Aussparung hinter dem Sockel, Aussparung für Kabeldurchführungen, Sehr gute Entkoppelung der HDDs, stufenlose Lüftersteuerung per Schieberegler/Lüftersteuerung per PWN-Signal vom Mainboard |
| Praxisprobleme | Leich:Beim Einbau eines weiteren 140-mm-Lüfters an der Front anstelle des 5,25-Zoll-Laufwerkskäfigs fehlt der Staubschutz |
| Kompatibilitätstest | Keine |
| Leistung (60 %) | 1,96 |
| Temperatur CPU | 62,0° C |
| Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt) | 70,0° C (2.039 U/min/1848 MHz) |
| Temperatur Innenraum Gehäuse/M.2-SSD | 37,8° C/56,0° C |
| Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal/schräg vorne (45-Grad-Winkel) | 1,0/0,9 Sone |
| FAZIT | 1,60 |
| Pro und Contra: | + Ausstattung, sehr hohe Flexibilität beim Einbau und beim Innenraumlayout |
| + Gut bis sehr gute Kühlleistung (Temperatur CPU, Innenraum, GPU) | |
| + Lautheit der mitgelieferten Lüfter (Be quiet Silent Wings 3) | |
| * System: Intel Core i7-6700K, Intel Z170, Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 x 8 GiByte DDR4-2133-RAM, Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard), Corsair Corsair RM 550X/550 Watt (ATX), Umgebungstemperatur: 24 °C |



Hab das Dark Base 900 rev. 2 vorgestern für 147,90€ Neu vom Händler gekauft und Gestern alles umgebaut.
Die angeblichen Kratzer (B-Ware) habe ich nach 1 Stunde Suche mit Tageslichtlampe noch nicht gefunden, nur ne kleine mit Wasser endfernbare Spur vom Zubehör-Karton
Fragen dazu hab Ich auch.
1. Zuerst einmal wie soll ich die RGB leisten übers Mainbord steuern mein Asus Crosshair Hero erkennt trotz eingestecktem RGB stecker das Be Quiet Panel nicht. Und nur über den Knopf am Gehäuse der übriegens ultra schwer zu drücken ist habe ich gar keine chance irgendwas zu Synchronisieren
Asus Aura
Corsair node Pro
Gigabyte Aorus
Be Quiet RGB Panel
NICHTS LÄUFT zusammen. Ich will kein beschissenen Zirkus Ich will schlicht Synchronisierte ganz dezente Beleuchtung.
2. Frage an die Besitzer der Be Quiet RGB PCB´s Kleben eure auch so ..schei*e? Ich habe die Folie der Klebestreifen frisch endfernt dennoch trotz drann drücken+halten, voller Auflagefläche etc fällt es über Kopf immer ab, obwohl endfettet, ist das bei euch auch so?
3. Der Adapterstecker (Die Montage des Netzteils ist Bescheuerter als ich zuvor dachte) für das Netzteil ist es viel zu lang und blöd positioniert, mit einem Langen Netzteil was mit Lüfter nach unten montiert wird muss man auf maximale endfernung des Halters setzen damit das Kabel gerade so nicht geknickt wird.
Ein Paar erfahrungen: von den Temps
Und die Originalen Lüfter erzeugen ein leichtes klackern im Gegensatz zu den nicht PWM. Erlich gesagt merke ich keinen Unterschied ob die Drei mit Klappe auf vorne bei voller drehzahl oder mit Klappe zu bei ca 400U/Min drehen jedenfalls nicht in den Temperaturen beim Spielen.
Die CPU Temp. ist bei Prime 95 etwa 2°C höher als im Corsair Obsidian 750D Air Flow
Die GPU temp etwa 4°C grad geringer
Die Gehäuse innen Temp ist tatsächtlich aber ein ganz bischen höher passend zur CPU Temp
zuvor hatte ich 5 mal Be Quiet SW3 als Gehäuselüfter im Corsair
Jetzt 7 SW3; Vorne; 3 Mal PWM/ Oben; 3 SW3 /Heck 1. Die oben gehen erst bei CPU temps ab 70°C an, ich habe 20 x 140mm Lüfter hier liegen, irgendwo müssen sie hin.^^
Von der Wertigkeit ist das Be Qquiet um längen besser es ist auch wesentlich aufgeräumter. Der Innenraum wirkt durch die Teilung aber kleiner als im Corsair
Die Optik ist ähnlich elegand aber beim BQ schon etwas besser
P.S. die Lüfter scheinen alle die gleich Geschwindigkeit zu haben die man im Bios für den FAN-Anschluss wählt an dem das Panel steckt, das geht aber nur wenn man ihn im Bios auf PWM stellt statt DC! Selbst der Silentbetrieb des Be Quiet Panels ist laut...
Schalter am PCB auf Silence 400-1000U/Min= niemals nicht kein bisschen nicht Silent,
Schalter auf Performance 800-1600U/Min bei den vorinstallierten PWM 1600 SW 3= Lärmbelästigung
Ich habe sie jetzt über das PCB mit dem Mainbord per PWM auf laut Anzeige 350-400 U/Min im Idle geregelt. Bei 55°C CPU auf 500U/Min, ab 65°C auf etwa 800U/Min das ist noch leise genug, und vollkommen ausreichend . Die BQ-Steuerung hinten ist für Silent-PC´s absolut nicht empfehlenswert
Schließt du die Lüfter ans Mainboard an, werden sie auch gemeinsam geregelt. Spielt daher keine Rolle.
Der Vorteil der Lüftersteuerung ist halt, dass du von Automatik auf Manuell umstellen kannst. Das geht bei der Mainboard Kontrolle nicht so einfach.
Mir gefällt dieses Case auch sehr gut, habe mal eine sehr laienhafte Frage. Die einzelnen Lüfter werden an den PWM Hub und dieser an das Mainboard angeschlossen. Im Auto-Betrieb werden nun alle Lüfter gleichzeitig angesteuert (gleiche Geschwindigkeit)? Ist dies sinnvoll oder sollten die Lüfter nicht besser einzeln vom Mainboard angesteuert werden um eine optimale Kühlung und Lautstärke zu erzielen?
Ich bin mit dem Dark Base Pro 900 Rev.2 (habe die schwarze Version) sehr zufrieden.
Ich habe dann doch noch zwischen Dark Base 700 und dem dem ich jetzt habe geschwankt, aber da ich den PC für 50% Gaming und 50% Videos schneiden/rendern und Bildbearbeitung geholt habe waren die zwei 5,25" Schächte der ausschlaggebende Faktor. Und ästhetisch macht das Gehäuse auch was her, dadruch dass die 5,25" Schächte durch die Front Tür verdeckt sind.
Ich hatte beim Einbauen des Netzteiles noch ein paar Schwierigkeiten. Es hat einfach durch keine Öffnung im Gehäuse gepasst. Ich habe schließlich die komplette Netzteilabdeckung abmontiert was leider nicht ganz so einfach war. Aber ansonsten hatte ich keinerlei Schwierigkeit. Auch positiv finde ich, dass man nur ein Lüfterkabel ins Mainboard stecken muss.
Kann das Gehäuse definitiv weiterempfehlen. Vor allem wenn man viel Platz und oder Modularität braucht. Mit dem Gehäuse kann man quasi alles machen.
Also ich finde der Test der rev 2 ließt sich noch besser als der Test des alten. Preislich ist allerdings das Dark Base 700 immernoch die bessere Wahl, welches ich mir auch gekauft habe.