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    Quelle: Be quiet

    Be quiet Dark Base 900: Ausführliche Details und erste Eindrücke zu Be quiets neuem und voll flexiblem Gehäuseflaggschiff

    Mit dem Silent Base 800 und Silent Base 600 bewies Kühlungs- und Netzteilspezialist Be quiet, dass man in der Lage ist Gehäuse zu fertigen, welche die Hardware in Inneren ordentlich und leise kühlen. Mit dem Dark Base 900 (Pro) präsentiert man jetzt nicht nur ein hochpreisiges Prestigeobjekt sondern auch eine sehr edle Midi-Tower-Variante, die dem Nutzer vor allem die volle Flexibilität bieten soll.

    Der auf Netzteile, CPU-Kühler und leise Lüfter spezialisierte Hersteller Be quiet ist im Gehäuse-Geschäft zwar noch relativ neu. Trotzdem hat man mit dem Gehäusedebütanten, dem von uns mit einer Wertung von 1,90 getesteten Be quiet Silent Base 800 demonstriert, dass bei den hauseigenen Hardwarebehausungen der Firmenname Programm ist. Sowohl das Silent Base 800 als auch der gut ein halbes Jahr später präsentierte kleine Bruder Silent Base 600 schaffen erfolgreich den Spagat zwischen einer sehr ordentlichen Komponentenkühlung einer geringen Geräuschkulisse. Diese Eigenschaften soll natürlich auch das Dark Base 900 besitzen, welches Be quiet dieses Jahr auf der Computex erstmalig der Öffentlichkeit vorstellt. Doch der sehr wertig gefertigte und mit einem UVP von 199 Euro - die Pro-Version kostet gar 249 Euro - eher im High-End-Segment positionierte Midi-Tower hat noch einige Vorzüge mehr: mit seiner uneingeschränkten Modularität will Be quiet dem Nutzer die volle Flexibilität bieten. Wie wir bei einer Vorabpräsentation in Hamburg feststellen konnten, hat der Hersteller hier nicht übertrieben, sondern wirklich eine vollmodularen Tausendsassa auf Lager.

    Modularität und Flexibilität nicht nur beim Einbau der Hauptplatine

          

    Be quiet Dark Base 900: Ausführliche Details und erste Eindrücke zu Be quiets neuem und voll flexiblem Gehäuseflaggschiff (4) Be quiet Dark Base 900: Ausführliche Details und erste Eindrücke zu Be quiets neuem und voll flexiblem Gehäuseflaggschiff (4) Quelle: Be quiet Das erste Feature, das die volle Flexibilität seitens des Users unterstreicht ist der spezielle Mainboard-Schlitten des Be quiet Dark Base 900. Der ist zu den Platinenformaten ITX, Micro ATX, ATX und XL ATX kompatibel und kann, wie es sich für ein Gehäuse der 200-Euro-Klasse gehört, komplett ausgebaut und außerhalb des Gehäuses mit Hardware bestückt werden. Damit eignet er sich sogar als Benchtable in auf den der Nutzer nach Bedarf sein System vorinstallieren und testen kann, bevor er es final in das Dark Base 900 einbaut. Der eigentliche Clou allerdings ist die Tatsache, dass nicht nur die Höhe und Tiefe die Platinen-Halterung im Dark Base 900 veränderbar ist. Die Konstruktion kann darüber hinaus auch unabhängig von der Netzteilposition invertiert werden, sodass sich der Hecklüfter und das I/O-Panel sich wahlweise am Gehäuseboden oder Deckel befinden. Die flexible Bauweise findet sich auch bei den Seitenteilen wieder, denn das für die Pro-Variante verfügbare Seitenfester (mehr dazu später) kann ebenfalls von beiden Seiten angebracht werden. So kann man immer auf die zum Einsatz kommende (Hochleistungs-)Hardware blicken egal ob das gut 17 Kilo schwere Gehäuse nun links oder rechts außen am Schreibtisch steht.

    Eine weitere Besonderheit, die der vollen Flexibilität dient, sind die speziellen Festplattenkäfige. Anders als bei vielen Konkurrenten steht für jede 3,5-Zoll-HDD, alternativ für zwei 2,5-Zoll-HDDs/SSDs ein einzelner Käfig zur Montage bereit. Dabei ist die Anzahl, aber auch die Position an welcher diese Halterungen montiert werden, völlig dem User überlassen. Wer gar keine Laufwerke in der Gehäusefront benötigt - zwei 2,5-Zoll-Laufwerke können an der Rückwand des Mainboard-Schlittens befestigt werden - oder SLI/Crossfire-GPU-Systeme nutzt, kann sogar auf jeglichen Einbau dieser speziellen Laufwerkskäfige verzichten.

    18:18
    Be quiet Dark Base 900: Erste Infos zum neuen Gehäuseflaggschiff

    Unbegrenzte Einbaumöglichkeiten für WaKü-Fans

          

    Die Flexibilität des Nutzers wird auch beim Einbau von Wasserkühlungen ganz groß geschrieben. Im Dark Base 900, dessen Bleche über 0,8 mm Wandstärke verfügen, lassen sich Wasserkühlungs-Radiatoren an jeglichen Positionen flexibel montieren. Montage-Möglichkeiten für die Pumpe und das Reservoir sind ebenfalls vorgesehen, und liegen als optionales Zubehör mit im Karton. Je nachdem wie der WaKü-Fan seine Hardware (Laufwerke/Standardlüfter/Netzteil) eingebaut hat passen ein 240-/280-/360-/420-mm-Radiator an die Vorderseite sowie ein 120/140 mm großer Wärmetauscher an die Rückseite. Der Deckel nimmt ebenfalls Radiatoren mit 120/140/240/280/360/420 mm Größe auf, mit der einen Einschränkung, dass diese eine Höhe von 65 mm Höhe nicht überschreiten dürfen. Auch hier sollten für Wakü-Fans eigentlich keine Wünsche offen bleiben.

    Viele Features für Liebhaber lautloser Systeme

          

    Natürlich legt Be quiet, und der Name ist hier gleichzeitig Programm, beim Dark Base 900 wieder viel auf Wert darauf, dass kaum Geräusche aus dem Gehäuse dringen. Das versucht man durch eine paar besondere Konstruktionen und Ausstattungsmerkmale zu erzielen. Zuerst einmal sorgen die Größe von 585 x 242 x 577 mm (H x B x T) sowie die Modularität, dafür, dass auch beim Einbau sehr leistungsfähiger Hardware eine optimaler Luftfluss (Frischluft wird durch die Front eingesaugt und die verbrauchte Luft am Heck herausbefördert) gegeben ist und keine Hotspots entstehen. Dazu kommen schallbrechende Lufteinlässe (rechts und links von der gedämmten Front sowie rechts und links vom gedämmten Deckel) sowie ein speziell konstruierter Luftauslass im hinteren Teil des Deckels. Weitere Elemente, die das Case zur Verringerung des entweichenden Schalls parat hält, sind Anti-Vibrations-Füße aus Gummi, der vollständig entkoppelte Mainboard-Schlitten, entkoppelte Festplatten, die neuartige Schallisolation mit unterschiedlichen Materialien sowie das 4mm dicke Fenster aus gehärtetem Glas mit Gummi-Entkopplung beim Dark Base 900 Pro.

    Gesteuerte Silent Wings 3 für wenig Außengeräusche

          

    Be quiet Dark Base 900: Ausführliche Details und erste Eindrücke zu Be quiets neuem und voll flexiblem Gehäuseflaggschiff (1) Be quiet Dark Base 900: Ausführliche Details und erste Eindrücke zu Be quiets neuem und voll flexiblem Gehäuseflaggschiff (1) Quelle: Be quiet Mit dem Dark Base 900 geben auch Be quiets Silent-Wings-3-PWM-Lüfter ihr Debüt. Dieser neue Propeller wird nun erstmalig in dem ab Ende Juni in den drei typischen Be-quiet-Farben Schwarz, Silber und Orange erhältlichen Midi-Tower eingebaut und soll, verglichen mit den Silent-Wings-2-Modellen, eine höheren Druck bei gleicher geringer Lautstärke liefern. Darüber hinaus verfügen die Silent Wings 3 jetzt über ein 6-Pol-Motor, ein neues, verbessertes IC sowie einen geänderte Anti-Vibrationsmechanismus für die Befestigung. Ob diese Luftquirle wirklich leise sind, wird unser ausführlicher Test zeigen, jedenfalls spendiert Be quiet dem Dark Base 900 zwei 140-mm-Modelle in der Vorderseite sowie ein weiterer 140-mm-Silent-Wings-3-Modell in der Rückseite.

    Für diese Lüfter steht auch eine Lüftersteuerung bereit, die über zwei Modi verfügt. Entweder regelt der Nutzer die Drehzahl der Propeller mithilfe der Steuerung an der Front (unter der Fronttür) selbst oder die Aufgabe wird an die PWM-Steuerung der Hauptplatine übertragen. Wie das Bild oben zeigt, hat die Lüftersteuerungsplatine beim der mit 249 Euro zu Buche schlagende Pro-Version sogar noch ein paar Anschlüsse mehr (siehe auch nächster Abschnitt).

    Dark Base 900 Pro: Mehr als ein Fenster als Dreingabe

          

    Das mit einer Gummi-Entkopplung versehene und 4 mm dicke Fenster aus gehärtetem Glas ist nicht das einzige Extra, das der Käufer der 50 Euro teureren Pro-Version des Dark Base 900 erhält. An der Lüftersteuerungsplatine des Dark Base 900 Pro stehen insgesamt je vier Anschlüsse für 4-PWM- sowie 3-Pin-Lüfter bereit (beim der Non Pro-Variante sind es nur je drei 4-PWM- und 3-Pin-Lüfteranschlüsse). Des Weiteren findet man auf der Platine des Dark Base 900 Pro einen Anschluss für die zwei LED-Streifen mit RGB-Beleuchtung (Umschalter hinter der Fronttür) sowie eine Verbindung zum Qi-Ladegerät am vorderen Teil des Deckels. Damit kann man den Akku zertifizierter Geräte, beispielsweise ein Samsung Galaxy S3 oder S6, kabellos aufladen kann. Die 50 Euro extra sind also gar nicht mal so schlecht angelegt, da man dafür deutlich mehr als ein Glasfenster und bunte RGB-Lichtspielereien bekommt.

    Dark Base 900 (Pro): ein Ersteindruck und erstes Fazit

          

    Bereits bei der ersten Vorstellung hinterlässt das Dark Base 900 beim PCGH-Gehäusespezialisten eine sehr guten Eindruck (siehe auch das Video). Die Flexibilität sowie die Möglichkeiten, die Be quiet gerade dem erfahrenen Gehäuse-Bastler an die Hand gibt, sind klasse und die Ausstattung und Qualität ist für einen Preis von 200 Euro durchaus angemessen. Besonders gefallen hat uns die Flexibilität beim Einbau des Mainboard-Schlittens, der gleichzeitig als Benchtable benutzt werden kann, sowie die sehr funktionalen Festplattenkäfige, die zudem noch sehr platzsparend montiert werden können. Ein weiteres Highlight ist die flexible Lüftersteuerung sowie die Dämmung. Wie immer muss sich natürlich noch zeigen wie es um die Kühlleistung bestimmt ist und welche Geräuschkulisse durch die Lüfter erzeugt wird. Zu diesem Zweck werden wir das Dark Base 900 (Pro) auf jeden Fall einem ausführlichen Test unterziehen, sobald uns ein finales Muster zur Verfügung steht.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    PC-Gehäuse: Test, Kaufberatung und Bestenliste (Update: September 2016)
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Be quiet Dark Base 900: Ausführliche Details und erste Eindrücke zu Be quiets neuem und voll flexiblem Gehäuseflaggschiff
Mit dem Silent Base 800 und Silent Base 600 bewies Kühlungs- und Netzteilspezialist Be quiet, dass man in der Lage ist Gehäuse zu fertigen, welche die Hardware in Inneren ordentlich und leise kühlen. Mit dem Dark Base 900 (Pro) präsentiert man jetzt nicht nur ein hochpreisiges Prestigeobjekt sondern auch eine sehr edle Midi-Tower-Variante, die dem Nutzer vor allem die volle Flexibilität bieten soll.
http://www.pcgameshardware.de/Gehaeuse-Hardware-213436/Specials/Be-quiet-Dark-Base-900-Details-1196284/
26.05.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/05/Be_quiet_Dark_Base_900_3-pcgh_b2teaser_169.jpg
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