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  • VRAM bei GTX 970: Sachmangel, Vertragsrücktritt, Kaufpreisminderung - Kommentar von Clemens Gäfgen

    VRAM bei GTX 970: Kommt jetzt eine Welle von Rückläufern auf die Händler zu? Quelle: Nvidia

    Nvidia hat den VRAM bei GTX 970 auf zwei Bereiche aufgeteilt. Einen gewohnt schnellen Bereich mit 3,5 GiB Speicher und einen langsamen Bereich mit 0,5 GiB Speicher, der nur bedient wird, wenn eine Anwendung mehr als 3,5 GiB benötigt. Ferner stellte sich nun heraus, dass aufgrund eines internen Kommunikationsfehlers teilweise falsche technische Daten veröffentlicht wurden. Liegt wirklich ein Sachmangel vor? Ein Kommentar von Clemens Gäfgen (Master of Laws, LL. M.).

    Vorbemerkung: Seitdem der Kommentar in seiner ursprünglichen Fassung erschienen ist, haben sich einige neue Erkenntnisse ergeben. Zunächst einmal sei klargestellt: In der ersten Fassung des Artikels sprachen wir von einer künstlichen Limitierung bei manchen Spielen auf 3,5 GiB VRAM durch den Treiber. Diese Aussage ist allerdings nicht richtig. Bei der GTX 970 kommt eine spezielle Speicherverwaltung zum Einsatz, die zunächst versucht, die ersten 3,5 GiB Videospeicher bestmöglich auszunutzen. Erst wenn dies nicht mehr erreichbar ist, wird zusätzlich eine zweite, 0,5 GiB große Speicherpartition genutzt. Wir entschuldigen uns für etwaige Missverständnisse. An der grundsätzlichen Aussagen über einen etwaigen Sachmangel ändert das aber nichts. Dies gilt insbesondere, da nun neue Informationen zu den technischen Hintergründen verfügbar sind. Der nachfolgende Kommentar enthält daher nun auch weitergehende Ausführungen zu den aktuell vorhandenen Informationen über die Anzahl an ROPs und der Menge des L2-Cache.

    Wichtig: Weiterhin gibt es keine für Deutschland verbindliche Aussage von Nvidia, die Rechtssicherheit für GTX-970-Käufer, Versender oder Boardpartner schafft. Daher ist es wenig verwunderlich, dass manche Versender von Kunden gekaufte GTX 970 auf Kulanz zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten. Andere Versender vertrösten Kunden mit dem Hinweis auf die Entscheidung von Nvidia, die - sofern sie kommt - natürlich auch Auswirkungen auf die folgenden Ausführungen haben kann. Besonders dann, wenn ein Sachmangel zugegeben wird. Wir stehen weiter permanent in Kontakt mit Nvidia.

    +++++++++++++++

    Einleitung: GTX 970

          

    Bereits vor dem Verkaufsstart bahnte sich ein echter Verkaufserfolg für Nvidia an. Speziell die Geforce GTX 970 hatte ein bis dato kaum mehr von Nvidia bekanntes Preisleistungsverhältnis an den Tag gelegt. Erste Produktionschargen waren binnen weniger Tagen ausverkauft und auch Wochen danach war für ausgewählte Custom-Grafikkarten Lieferengpässe angesagt. Mitte Januar kamen jedoch erste Berichte an das Tageslicht, dass die GTX 970 eventuell über einen VRAM-Bug verfügen könnte. Aufmerksame Tester hatten vereinzelt starke Frameraten-Einbrüche vermeldet, wenn der vorhandene Videospeicher über 3,5 GiB ausgelastet wurde. Die GTX 970 verfügt offiziell über 4 GiB Videospeicher. Mit diesen 4 GiB Videospeicher wurde von Nvidia, den Board-Partner und letztlich auch von den Händlern kräftig geworben. Für viele Spieler sind mindestens 4 GiB Videospeicher ein schlagendes Kaufargument, wie man nun an dem Verkaufsstart der GTX 960 sehen kann. 2 GiB Videospeicher werden als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Selbst 4 GiB Videospeicher ist Enthusiasten nicht mehr genug. DSR und hoch aufgelöste Texturen, durch Modifikationen bereitgestellt, sorgen schnell für Speicherknappheit.

    Umso ärgerlicher für Nvidia, dass das gute Image des Verkaufsschlagers im Nachgang Risse bekam. In einer ersten Stellungnahme vom 24.1. bestätigte Nvidia, dass der VRAM in zwei Bereiche aufgeteilt wurde. Die Maßnahme wurde offenbar deswegen notwendig, da die GTX 970 lediglich über 13 SIMD-Einheiten verfügt. Die GTX 980 wiederum über 16 SIMD-Einheiten. Am 26.1. folgten nach weitere Eingeständnisse: Auch der L2-Cache ist von einer geringfügigen Kürzung betroffen (1,792 statt 2 MiByte), außerdem ist die korrekte Anzahl der Rasterendstufen 56 und nicht 64, wie bisher behauptet. Demnach werden die ersten 3,5 GiB wie gewohnt angesteuert und befüllt. Ein Spiel, das weniger als 3,5 GiB Videospeicher benötigt, wird daher keinerlei Framerateneinbrüche aufgrund der VRAM-Problematik aufweisen. Benötigt ein Spiel jedoch mehr als 3,5 GiB und kann die treiberseitige Speicherverwaltung nicht genügend Speicherplatz freigeben, wird der zweite 0,5 GiB große, aber langsamere Bereich zugeschaltet. Laut Nvidia soll der Leistungsverlust nur minimal sein. Es besteht derzeit ein Streit darüber, wie sich der langsamere Videospeicher in der Praxis auswirkt. Die technischen Hintergründe und PCGH-eigene Benchmarks erfahren Sie in einem eigenen Artikel. Lesen Sie diesen Artikel zunächst, um den nachfolgenden Aussagen folgen zu können.

    VRAM bei GTX 970: Liegt ein Sachmangel vor?

          

    Die Streitpunkte drehen sich hauptsächlich um folgende Umstände:

    - Die tatsächliche Anzahl ROPs liegt bei 56, nicht 64, wie bei Verkaufsstart und bis zum 26.01.2015 behauptet. Gleiches gilt für den L2-Cache, der statt der zunächst ausgewiesenen 2 MiByte lediglich über 1,792 MiByte verfügt. Betrachtet man effektive Pixelfüllrate, entspricht diese sogar nur 52 ROPs.

    - Die Speicherbandbreite, die mit "maximal" 224 GB/s angeben wird.

    - Die treiberseitige Speicherverwaltung, die versucht, zunächst die ersten 3,5 GiB optimal auszunutzen, jedoch zusätzliche 0,5 GiB VRAM hinzuschaltet, wenn dies erforderlich ist. Da sich in diesem Modus zwei Speichercontroller einen Block L2-Cache teilen müssen, fällt die Leistung entsprechend niedriger aus (über den Umfang des Leistungsabfalls dreht sich der Kern der Streitigkeiten).

    Es darf offen folgende Frage gestellt werden: Begründet diese VRAM-Problematik einen Sachmangel? Ferner, wenn denn ein Sachmangel vorliegt, müssen die Händler nun mit Rückläufern rechnen? Zunächst sei einmal klargestellt: Nachfolgende Aussagen beziehen sich auf die gesetzliche Gewährleistung, die vom Händler gegenüber dem Käufer zu erbringen ist, wenn ein Sachmangel vorliegt. Ein Sachmangel muss nicht zwingend ein reiner Defekt sein. Ein Sachmangel liegt bereits dann vor, wenn die Grafikkarte nicht der (mit dem Händler) vereinbarten Beschaffenheit entspricht. Im Massengeschäft des Internets dürften solche Vereinbarungen eher selten vorkommen. Deswegen kennt das Gesetz (§ 434 Abs. 1 Satz 2 BGB) weitere Auffangtatbestände. Eine Sache (Grafikkarte) ist dann frei von Sachmängeln, wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet oder sonst, wenn sie sich für eine gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Grafikkarten der gleichen Art üblich ist und der Käufer von der Grafikkarte erwarten kann. Zu der Beschaffenheit der Grafikkarte gehören auch Aussagen, die im Zusammenhang mit Werbung geäußert werden.

    Die ebenso bestehende Beweislastumkehr, sechs Monate nach den Kauf, muss uns an dieser Stelle nicht interessieren. Sind diese sechs Monate abgelaufen, muss der Käufer nachweisen, dass der Sachmangel bereits zum Kaufzeitpunkt bestanden hat. Oben stehende Umstände wurden von Nvidia bereits bestätigt und waren damit schon zum Kaufzeitpunkt vorhanden. Der Käufer muss aber weiterhin nachweisen, dass überhaupt ein Sachmangel vorliegt.

    04:31
    7x GTX 970 und 4x GTX 980: Erste Video-Eindrücke von 11 Maxwell-Partnerdesigns

    VRAM bei GTX 970: Argumentationsmöglichkeiten für die Kunden

    Der Begriff des Mangels ist nicht legaldefiniert. Tatsächlich versucht das Gesetz (§ 434 Abs. 1 BGB) zu beschreiben, unter welchen Voraussetzungen eine Sache vertragsgemäß ist. Speziell für technische Spezifikationen kann ein enger Beschaffenheitsbegriff angewendet werden, wonach die Beschaffenheit auf Umstände, die der Sache "unmittelbar (physisch) auf eine gewisse Dauer anhaften", zurückzuführen ist [OLG Hamm, Urt. v. 13.05.2003 - Az.: 28 U 150/02]. Zu der Beschaffenheit einer Grafikkarte gehören also auch technische Spezifikationen wie die Anzahl der ROPs und die Menge des verfügbaren L2-Cache. Die Erheblichkeit des Mangels spielt zunächst für die Beurteilung des Vorliegens eines Mangels keine Rolle [Prütting/Wegen/Weinreich, BGB-Kommentar, 6. Auflage § 434, Rz. 36].

    Dies ist vor allem deswegen wichtig zu wissen, da die Leistungswerte einer GTX 970 sich natürlich nicht verändert haben. Eine GTX 970 ist nach wie vor so leistungsfähig wie zuvor, egal ob nun bekannt geworden ist, dass die Anzahl bzw. Menge der ROPs bzw. des L2-Cache geringer ist als zum Kaufzeitpunkt kommuniziert. Eine GTX 970 wird sich auch nach wie vor für die vertraglich vorausgesetzte Verwendung eignen, da die Anzahl der ROPs bzw. die Menge des L2-Cache nicht darüber entscheiden, ob die Grafikkarte funktioniert (sprich Bilder berechnet und auf den Monitor überträgt) oder nicht. Fraglich ist jedoch, ob der Käufer zum Kaufzeitpunkt erwarten konnte, dass die Anzahl der ROPs 56 beträgt und die Menge des L2-Cache 1,792 MiByte. Gemäß § 434 Abs. 1 Satz 3 BGB gehören zu diesen Erwartungen auch öffentliche Äußerungen des Verkäufers und des Herstellers. "Öffentliche Äußerungen" beschränkt sich hierbei nicht nur auf Werbeaussagen. Tatsächlich werden Werbeaussagen lediglich als Beispiel vom Gesetz genannt. Öffentliche Äußerungen können also auch Informationen sein, die der Fachpresse in Form eines Reviewer-Guide zur Verfügung gestellt wurden. Der Begriff des Herstellers umfasst auch Unternehmen, die maßgebliche Teile der Grafikkarte bereitstellen (siehe dazu § 4 Abs. 1 ProdHaftG). Unzweifelhaft dürfte klar sein, dass der Grafikchip ein maßgebliches Bauteil einer Grafikkarte ist.

    Bis zum 26. Januar 2015 hat speziell Nvidia gegenüber der Öffentlichkeit vertreten, d ass die GTX 970 über 64 ROPs und 2 MiByte L2-Cache verfügt. Wie wir heute wissen, waren diese Angaben falsch und resultierten aus einem internen Kommunikationsfehler zwischen der Technik- und der Marketing-Abteilung. Nicht außer Acht lassen darf man dabei, dass die (zu hoch) ausgewiesene Anzahl ROPs und der (fälschlicherweise) vollständige 2 MiByte große L2-Cache eine leistungsbedingte Nähe zum Topmodell, der GTX 980, suggerieren und so nochmals auf die Kaufentscheidung eingewirkt haben könnten.

    Es liegt daher eine Diskrepanz zwischen den tatsächlichen und den zum Kaufzeitpunkt beworbenen technischen Spezifikationen vor. Eine Diskrepanz, die vom Käufer nicht erwartet werden konnte. Für sich alleine kann dies daher einen Sachmangel begründen, da die falschen technischen Spezifikationen Teil der vereinbarten Beschaffenheit geworden sind. Der Händler kann jedoch vortragen, dass er die technischen Spezifikationen und die Werbung des Herstellers nicht kannte und nicht kennen musste. Der Händler muss diesen Umstand nachweisen. Hatte der Händler in seiner Artikelbeschreibung ROPs und L2-Cache (falsch) aufgeführt, dürfte ein solcher Nachweis nicht gelingen. Insbesondere der Fall des "nicht kennen musste" dürfte bei spezialisierten Hardware-Händlern nur schwer nachzuvollziehen sein, da bei jenen erwartet wird, dass sie in einem besonderen Maße technische Details ihrer Produkte kennen sollten, alleine aufgrund des regelmäßigen Umgangs mit dieser Art Ware.

    Ferner hat der Händler (zu seiner Entlastung) den Nachweis zu erbringen, dass die Werbeaussage die Kaufentscheidung des Käufers nicht beeinflussen konnte. Es ist daher auch möglich, dass der Käufer vortragen kann, dass er die Grafikkarte in Kenntnis der VRAM-Problematik erst gar nicht gekauft hätte. Gegenteiliges müsste der Händler nachweisen, was in aller Regel nur schwierig umzusetzen ist [Prütting/Wegen/Weinreich, BGB-Kommentar, 6. Auflage § 434, Rz. 62].

    Fraglich ist jedoch, ob der Sachmangel auch zu einem Vertragsrücktritt berechtigt. Einem Vertragsrücktritt zuvor kommt zunächst die Möglichkeit des Verkäufers, nachzuerfüllen oder nachzubessern. Die Wahl hat grundsätzlich der Käufer, sofern die gewählte Alternative für den Verkäufer nicht mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist (§ 439 Abs. 3 BGB). Beide Alternativen, Nacherfüllung als auch Nachbesserung, versprechen in diesem Fall keine Mangelbeseitigung. Die technischen Spezifikationen der GTX 970 bestehen übergreifend bei allen Grafikkarten der Serie, weswegen es für den Händler unmöglich (§ 275 Abs. 1, 2 BGB) sein sollte, nachzuerfüllen bzw. nachzubessern. Daraus folgt auch, dass eine Fristsetzung entbehrlich ist (§ 437 Nr. 2 BGB in Verbindung mit § 326 Abs. 5 BGB). Ein Vertragsrücktritt ist daher nicht ausgeschlossen. Ferner besteht alternativ die Möglichkeit, eine Kaufpreisminderung zu vereinbaren (dazu unten mehr).

    Es gilt jedoch zu beachten, dass ein Vertragsrücktritt aufgrund von Unerheblichkeit des Mangels (§ 323 Abs. 5 Satz 2 BGB) ausgeschlossen sein könnte. Falsche technische Spezifikationen können regelmäßig einen nicht unerheblichen Sachmangel begründen, sofern die Abweichung von den tatsächlichen Spezifikationen nicht unerheblich ist. Nur geringfügige Abweichungen sind unerheblich und begründen daher keinen Vertragsrücktritt. Die Beweislast für die Unerheblichkeit des Mangels hat der Händler. Ebenso relevant für die Beurteilung der Erheblichkeit ist, ob Verkäufer oder Hersteller von den falschen Spezifikationen Kenntnis hatten. Letztlich ist eine im Einzelfall auf der Grundlage des Vertrags zu treffende Interessenabwägung vorzunehmen (Beeinträchtigungen, Beseitigungsaufwand), die Raum für Argumentation auf beiden Seiten zulässt. Zu den Beeinträchtigungen zählt hierbei insbesondere die langsamere Speicheranbindung ab 3,5 GiB belegten Videospeicher, die mittelbar durch die fehlenden ROPs bzw. den L2-Cache entstanden ist. Die Auswirkungen (und damit auch die Funktionsbeeinträchtigungen) im Vergleich zu einer heruntergetakteten GTX 980 haben wir versucht in einem Benchmark mit Frameverläufen und Frametimes zu verdeutlichen. Laut Nvidia sollen Leistungsverluste im einstelligen Prozentbereich bestehen. Ebenso in die Interessenabwägung sollte miteinfließen, dass es zu nicht kommunizierten Besonderheiten bei der Speicherbandbreite ("max.", "bis zu") und der Aufteilung des Videospeichers gekommen ist, die ebenso ungewöhnlich sind (siehe dazu unten mehr).

    Von dem Vorliegen eines unerheblichen Mangels bleibt jedoch unberührt, dass der Käufer eine Kaufpreisminderung unter den sonstigen Voraussetzungen der gesetzlichen Gewährleistung vornehmen kann [Jauernig, BGB-Kommentar, 12. Auflage, § 323 Rz. 20, siehe auch § 441 Abs. 1 Satz 2 BGB]. Eine Kaufpreisminderung kann daher auch dann vorgenommen werden, wenn der Mangel unerheblich ist. Der Gesetzgeber bildet damit den Umstand nach, dass ein Vertragsrücktritt immer die tiefer eingreifende Rechtsfolge ist. Im Fall der GTX 970 halte ich insbesondere eine Kaufpreisminderung für wahrscheinlich.

    Zweites Problem ist die beworbene Speicherbandbreite von 224 GB/s. Fraglich ist, ob die beworbene Bandbreite von 224 GB/s erreicht wird, wenn ein Bereich des Videospeichers langsamer angebunden ist. Auf der deutschen Produktwebseite von Nvidia steht in diesem Zusammenhang "Max. Bandbreite". Schaut man sich jedoch die US-Webseite als auch die Übersicht der Grafikchips auf der deutschen Webseite an ("Spezifikationen ausblenden"), fehlt ein derartiger Zusatz, der auf einen möglichen Spitzenwert hinweist. Bekannt ist, dass weiterhin acht 32-Bit-Controller vorhanden sind. Lediglich zwei müssen sich unter bestimmten Umständen einen L2-Cache-Block teilen. Vorausgesetzt, dass die Speicherschnittstelle wie beworben 256 Bit beträgt, ergeben sich nach folgender Rechnung (256 / 8 * 3.506 MHz * 2 / 1.000) abgerundet 224 GB/s. Soweit nicht gegenteilige Details bekannt werden, dass keine (oder zumindest nicht immer) 256-Bit breite Speicherschnittstelle besteht, ist die Angabe korrekt und daher nicht angreifbar, allerdings unter der Einschränkung stehend, dass die vollen 224 GB/s nur dann erreicht werden, wenn beide Speicherpartitionen genutzt werden (siehe dazu die Aussagen von Jonah Alben). Wird nur eine Speicherpartition (also die 3,5 GiB große) genutzt, wird diese Speicherbandbreite nicht erreicht.

    Speziell aus dem Bereich der DSL-Verträge kennen wir die Problematik mit "bis zu"-Angaben. Eine analoge Anwendung verbietet sich hier jedoch, da meiner Ansicht nach die Speicherbandbreite im Gegensatz zur DSL-Geschwindigkeit nicht den Stellenwert erreicht, der für die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit notwendig ist. Ferner unterscheidet sich schon die Vertragsart (Dauerschuldverhältnis versus Kaufvertrag) erheblich. Da der "bis zu"-Wert für die Speicherbandbreite eng mit der restlichen Konstruktion bezüglich ROPs und L2-Cache verbunden ist, sollte eine im Einzelfall fehlende "bis zu"-Angabe im Rahmen der oben ausgeführten Argumentation herangezogen und nicht als eigenständiger Sachmangel deklariert werden. Das Gleiche gilt auch für die zwar physisch vorhandenen, auch unter bestimmten Umständen voll nutzbaren 4 GiB Videospeicher. Die technisch bedingte Zweiteilung begründet aus meiner Sicht keinen eigenen Sachmangel, kann aber neben den fehlenden ROPs und des geringeren L2-Cache als weitere Stütze herangezogen werden, um eine Beeinträchtigung und damit auch einen erheblichen Sachmangel begründen zu können, der zum Vertragsrücktritt berechtigt - nicht nur zur Kaufpreisminderung.

    Drittes Problem ist die treiberseitige Speicherverwaltung. Laut Nvidia soll sich der Leistungsverlust in einem einstelligen Prozentbereich (4 bis 6 Prozent) bewegen. Einige Forenberichte wollen jedoch massive Framerateneinbrüche und starke Ruckler festgestellt haben. Eine eindeutige Bestätigung (auch von unserer Seite) kann bislang nicht festgestellt werden. Von uns angefertigte Benchmarks zeigen jedoch Auffälligkeiten bei den Frametimes, wenn im direkten Vergleich eine GTX 970 gegen eine GTX 980 antritt und mehr als 3,5 GiB (aber weniger als 4 GiB) Speicher belegt werden müssen. Die Frametimes verlaufen deutlich ungleichmäßiger. Einerseits lässt sich das anhand des Diagramms ablesen, andererseits können empfindliche Spieler die Auswirkungen bemerken. Unsere Ultra-HD-Benchmarks offenbarten zudem, dass die Bildrate der GTX 970 im Vergleich zur GTX 980 deutlich absinkt. Deutlicher als man bei der beworbenen Speicheranbindung erwarten dürfte. Dennoch bleibt es dabei, dass die Benchmarks lediglich die Auswirkungen aufzeigen, nicht aber eine eindeutige Erklärung für die Ursachen hergeben.

    Unter der Annahme, dass im Einzelfall derartiges Verhalten verlässlich nachgewiesen werden kann und auf die Zweiteilung des Videospeichers zurückzuführen ist, ist es möglich, einen Sachmangel zu begründen. Der Käufer muss nachweisen, dass sich die Grafikkarte nicht für die vertraglich vorausgesetzte Verwendung eignet (§ 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BGB). Dieser Nachweis kann beispielsweise dadurch geführt, dass der Käufer dem Händler klarmacht, dass Spiele bzw. Anwendungen deswegen nicht (vollständig) nutzbar sind, weil die Zweiteilung des Videospeichers erhebliche Beeinträchtigungen beim Spielen oder beim Ausführen von Anwendungen verursacht und dies anders wäre, wenn die vollen 4 GiB Videospeicher mit derselben Geschwindigkeit angebunden wären. In dieser Hinsicht ist jedoch geboten, dass der Käufer nicht auf x-beliebige Berichte in Foren oder synthetische Benchmarks hinweist. Es muss eine konkrete Beeinträchtigung für ihn gegeben sein. Zum Beispiel kann er vortragen, dass die Grafikkarte speziell für ein bestimmtes Spiel gekauft wurde, das in der vom Käufer vorgesehenen Konfiguration ohne Geschwindigkeitseinschränkungen versehene 4 GiB benötigt. Dieser Nachweis dürfte nur sehr schwierig gelingen. Wenn er jedoch gelingt, ist es aufgrund der Schwere der Beeinträchtigungen vertretbar, dass dann ein erheblicher Mangel vorliegt, der dann auch zum Vertragsrücktritt berechtigt. Nicht nur zur Kaufpreisminderung.

    Da mich bereits ein paar Aussagen von Händlern erreicht haben, die auf übertriebene Forderungen seitens der Kunden reagieren müssen, eine kurze Stellungnahme dazu: Das gesetzliche Gewährleistungsrecht sieht nicht vor, dass als quasi Entschädigung andere Waren von den Händlern verlangt werden können. Da Nacherfüllung und Nachbesserung nach der hier vertretenen Auffassung ausscheiden, bleibt als Rechtsfolge ein Vertragsrücktritt oder eine Kaufpreisminderung. Wird der Sachmangel nicht als erheblich angesehen, bleibt gar nur die Kaufpreisminderung. Schadensersatzansprüche in Geld oder Sachwerten fallen alleine schon deswegen aus, da es keinerlei Grundlage dafür gibt, dass ein Schaden beim Käufer entstanden ist. Dies gilt auch für etwaige Vertrauensschäden, da für ein bestehendes sogenanntes negatives Interesse das zugrunde liegende Rechtsgeschäft unwirksam geworden sein muss [Prütting/Wegen/Weinreich, BGB-Kommentar, 6. Auflage, § 249 Rz. 21]. Dem ist jedoch nicht so. Mag sein, dass bei manchem Käufer ein Vertrauensverlust eingetreten ist. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit einem Vertrauensschaden im rechtlichen Sinne.

    VRAM bei GTX 970: Argumentationsmöglichkeiten für die Händler

          

    Unabhängig von der Tatsache, dass Nvidia falsche technische Spezifikationen veröffentlicht hat, muss man eingestehen, dass die Anzahl der ROPs und die Menge des verfügbaren L2-Cache keine Spezifikationen sind, die der Masse an Käufern geläufig ist. Dennoch sind die Händler nun die Leidtragenden, die sich mit dem Ärger der Kunden auseinandersetzen müssen. Daher scheint es mir angebracht, auch einen Blick von der Händlerseite aus zu werfen. Da die Angaben zu ROPs und L2-Cache sehr speziell sind, verzichten viele Händler auf deren Angabe. Mangels Ausweis in der Artikelbeschreibung werden diese technischen Spezifikationen nicht unmittelbar Bestandteil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit. Erst über einen Umweg über die wesentlich detaillierteren öffentlichen Äußerungen des Herstellers - sei es direkt über die Herstellerwebseite oder indirekt über die Berichterstattung der Fachmagazine - könnten diese Spezifikationen auch Teil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit werden.

    Für den Händler ist dieser Umstand ein Problem. Denn von dem Händler ist zu erwarten, dass er sich über fremde Werbung hinsichtlich der von ihm verkauften Produkte informiert. Eingeschränkt wird diese Informationspflicht insoweit, als dass es für ihm möglich und zumutbar ist [Brox/Walker, Besonderes Schuldrecht, § 4 Rz. 19]. Der Händler kann sich auf drei Arten befreien, für die öffentlichen Äußerungen (des Herstellers) einzustehen (§ 434 Abs. 1 Satz 3 BGB):

    1. Der Händler weist nach, dass er die Äußerungen nicht kannte und nicht kennen musste. "Äußerungen" ist hierbei so zu verstehen, als dass er die ursprünglichen (falschen) Äußerungen des Herstellers nicht kannte oder nicht kennen musste. Der Händler soll eben nicht nachweisen, dass er die Unrichtigkeit der Äußerungen nicht kannte oder kennen musste [Prütting/Wegen/Weinreich, BGB-Kommentar, 6. Auflage, § 434 Rz. 60]. Beispiel: Der Händler hat nachzuweisen, dass er die Aussage "GTX 970 besitzt 64 ROPs und 2 MiByte L2-Cache" nicht kannte und auch nicht kennen musste. Eben nicht soll der Händler nachweisen, dass auch er, wie jeder andere Käufer, Fachjournalist oder eben auch Nvidia die falschen Äußerungen nicht kannte und auch nicht kennen musste. "Nicht kennen müssen" beschreibt eine Form des Verschuldens. Insbesondere Händler, die sich auf den Verkauf von PC-Hardware spezialisiert haben, werden es schwierig haben, kein Verschulden nachzuweisen. Spezialisierten Händlern ist meiner Meinung nach zuzumuten, dass sie sich besser mit ihrer Ware auskennen als ein Händler, der nur wenig Umgang mit dieser Ware hat. Das Gleiche gilt für Händler, die in Preisvergleichslisten eingetragen sind. Der PCGH-Preisvergleich zum Beispiel weist im Fall einer MSI GTX 970 Gaming 4G die Anzahl der ROPs aus.

    2. Der Händler weist nach, dass zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses die falschen Äußerungen gleicherweise berichtigt waren. Dies ist insbesondere für Käufe ab dem 26. Januar 2015 relevant, da Nvidia selbst dafür gesorgt, dass der Irrtum ans Tageslicht kommt. Für Käufe vor dem 26. Januar 2015 ist dieser Ausweg aber höchst unwahrscheinlich.

    3. Der Händler weist nach, dass die falsche öffentliche Äußerung den Käufer nicht in seiner Kaufentscheidung beeinflusst hat. Im Massengeschäft des Internets dürfte es nur schwer gelingen, die Kaufentscheidung eines Käufers und seine Beweggründe detailliert zu ergründen. Wenn sich der Käufer nicht gerade selbst verrät und totale Ahnungslosigkeit in Sachen ROPs und L2-Cache offenbart, dürfte ein solcher Nachweis schwer gelingen.

    VRAM bei GTX 970: Fazit

          

    Die öffentliche Kommunikation des VRAM-Problems bei der Geforce GTX 970 ist nicht optimal gelaufen und hinterlässt einen faden Beigeschmack. Mit Argumentationsgeschick ist es möglich, einen Sachmangel zu rechtfertigen. Wer sich alleine auf die falschen technischen Spezifikationen (ROPs, L2-Cache) bezieht, dürfte keinen nicht unerheblichen Sachmangel geltend machen können, um damit vom Kaufvertrag zurückzutreten. Allerdings steht meiner Meinung nach eine Kaufpreisminderung offen, die mit dem Händler vereinbart werden kann. Trotz Vorliegen eines unerheblichen Mangels, könnte dieser Anspruch bestehen (§ 441 Abs. 1 Satz 2 BGB). Der Aufwand für den Käufer einen Nachweis zu erbringen, hält sich insoweit in Grenzen. Deutlich aufwendiger und damit schwieriger ist, eine erhebliche Beeinträchtigung nachzuweisen. Eine zwingend vorzunehmende Interessenabwägung muss zugunsten des Käufers ausfallen, um auch einen nicht unerheblichen Sachmangel begründen und damit letztlich vom Kaufvertrag zurücktreten zu können.

    Wem es gelingt, starkes Ruckeln oder starke Frameeinbrüche zu belegen und auf die technischen Besonderheiten der GTX 970 zurückzuführen, darf im Einzelfall auf einen Vertragsrücktritt hoffen, da dies erhebliche Funktionsbeeinträchtigungen darstellen könnte. Dies ist jedoch einerseits vom Einzelfall und dem angedachten Einsatzbereich beim Käufer abhängig. Andererseits von dem Entgegenkommen des Händlers. Ich halte es für schwierig, dass alleine über diesen Weg (ohne Hinweis auf die falschen technischen Angaben) ein Gewährleistungsanspruch mit anschließendem Vertragsrücktritt nachgewiesen werden kann. Vielversprechender erscheint hier, die falschen technischen Angaben über ROPs und L2-Cache bzw. die unterlassenen Angaben zur Zweiteilung des Videospeichers als Sachmangel festzustellen, während die Auswirkungen der technischen Konstruktion ab einer Speicherbelegung von 3,5 GiB, eine erhebliche Beeinträchtigung und in der Folge auch einen nicht unerheblichen Sachmangel begründen könnten, sofern denn dies im Einzelfall auch zutrifft.

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    Es gibt 770 Kommentare zum Artikel
    Von Patrick.C
    Ja das wurde hier des öfteren gesagt, damals war ich noch nicht dabei, aus der Erfahrung der anderen hat sich ein VRAM…
    Von JoM79
    Mittlerweile wird sich ja schon bei der GTX 960 beschwert, dass die nur 2GB hat.Aber das ist halt ne halbe GTX 980,…
    Von Patrick.C
    Ja die Restleistung ist ja da, nur der Speicher stellt heutzutage ein Problem dar. Jedenfalls wenn man sich zu fein…
    Von JoM79
    Interessant ist, das früher hauptsächlich die GPU Leistung zählte. Mittlerweile gucken alle nur noch auf den Speicher.
    Von Patrick.C
    Dann habe ich es falsch formuliert. Man sollte um Nvidia nicht wegen der Leistung einen Bogen machen, sondern wegen…
      • Von Patrick.C BIOS-Overclocker(in)
        Ja das wurde hier des öfteren gesagt, damals war ich noch nicht dabei, aus der Erfahrung der anderen hat sich ein VRAM Polster immer als die bessere Investitionen gelohnt. Ich persönlich kann nicht mitreden da ich erst seit einem Jahr mich mit der Materie intensiv auseinandersetze.
      • Von JoM79 Kokü-Junkie (m/w)
        Mittlerweile wird sich ja schon bei der GTX 960 beschwert, dass die nur 2GB hat.
        Aber das ist halt ne halbe GTX 980, was soll ich bei der Leistung mit 4GB?
        Selbst bei der GTX 680 wurde 4GB für unsinnig erklärt und jetzt ist es auf einmal gut.
        Ja die neuen Spiele brauchen mehr VRAM, aber ne GTX 960 hat garnicht die Rohleistung um soviel VRAM sinnvoll zu nutzen.
      • Von Patrick.C BIOS-Overclocker(in)
        Ja die Restleistung ist ja da, nur der Speicher stellt heutzutage ein Problem dar. Jedenfalls wenn man sich zu fein ist für FHD und darunter. Ich komm bereits mit 3,3GB in den Spielen aus, wie das in einem oder zwei Jahren aussieht weiss niemand.
      • Von JoM79 Kokü-Junkie (m/w)
        Interessant ist, das früher hauptsächlich die GPU Leistung zählte.
        Mittlerweile gucken alle nur noch auf den Speicher.
      • Von Patrick.C BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von maclight
        Auf NV werde ich nicht verzichten da ich mehr als nur zufrieden bin mit meiner GTX780.
        290 war leider ein griff ins Klo.

        NV sollte aber langsam was deutlich schnelleres bringen als GTX970/980
        Es sind gute effiziente karten aber machen wir uns nichts vor ! Von der performance eher enttäuschend wenn man sich ehrliche bzw. realistische Benchmarks anschaut.

        Custom gegen Custom

        GeForce GTX 970 - Killer GTX 780. Test wersji niereferencyjnych (strona 12) | PurePC.pl

        Gigabyte GTX780 (GHZ edi) gewinnt in praktisch allen spielen gegen alle Custom-Modelle der GTX970
        Wie die referenz abschneidet die mit lächerlichen 863mhz ausgeliefert wurde und ab 80C runtertaktet interessiert doch keine sau.

        GTX980 kann sich ein bisschen distanzieren aber auch nur dann wenn sie gegen refernzkarten antritt (780/780Ti)

        Wie zb. hier (heute veröffentlicht)
        Wyniki kart graficznych – 1920 × 1080 Extreme Quality :: PCLab.pl

        Gegen eine MATRIX würde sich die karte "meistens" sehr schwer tun.

        Leider testet fast kein magazin so wie "purepc" und die armen user denken das die neuen deutlich schneller sind, lol.
        Nein, sind sie nicht.
        Wenn ich bei der nächsten NV karte wider ca. 800MHZ sehe dann wird die übernächste nicht viel schneller, lol

        Das beste Beispiel ist eigentlich GTX680 und GTX770, lol
        oder HD7970GHZ und 280x

        Ein bisschen traurig die ganze Entwicklung.
        Es wird langsam zeit für eine zweite 8800
        Dann habe ich es falsch formuliert. Man sollte um Nvidia nicht wegen der Leistung einen Bogen machen, sondern wegen ihrer Ideologie die wir jetzt bei der GTX970 und auch in der Vergangenheit zu sehen bekamen. Das heisst aber nicht das ich auch darauf verzichten werde, solange AMD mithalten kann. Wird HBM scheitern, sehe ich aber für uns Kunden schwarz.
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Geforce GTX 970
VRAM bei GTX 970: Sachmangel, Vertragsrücktritt, Kaufpreisminderung - Kommentar von Clemens Gäfgen
Nvidia hat den VRAM bei GTX 970 auf zwei Bereiche aufgeteilt. Einen gewohnt schnellen Bereich mit 3,5 GiB Speicher und einen langsamen Bereich mit 0,5 GiB Speicher, der nur bedient wird, wenn eine Anwendung mehr als 3,5 GiB benötigt. Ferner stellte sich nun heraus, dass aufgrund eines internen Kommunikationsfehlers teilweise falsche technische Daten veröffentlicht wurden. Liegt wirklich ein Sachmangel vor? Ein Kommentar von Clemens Gäfgen (Master of Laws, LL. M.).
http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-970-Grafikkarte-259503/Specials/Sachmangel-Vertragsruecktritt-Kaufpreisminderung-1148924/
29.01.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/09/NVIDIA_GeForce_GTX_980_3QtrPCB-pcgh_b2teaser_169.jpg
specials