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  • GTX 970: Rückerstattung oder nicht? Cyberport-Stellungnahme, neue Petition, Warnhinweis bei Geizhals (Update)

    Geforce GTX 970: Rückerstattung oder nicht? Caseking prescht vor Quelle: Nvidia

    Update: Achten Sie auf das Update 8 im Artikel. Originalartikel: GTX 970 - Rückerstattung oder nicht? Hier finden Sie gesammelt Infos darüber, wie sich Caseking, Amazon, Arlt, Mindfactory zum Thema Rückerstattung oder nicht verhalten.

    Update 8: Cyberport, Petition, Details in Produktbeschreibungen

          

    Es gibt weitere Neuigkeiten zum Thema GTX 970. So liegt uns jetzt auch eine Stellungnahme von Cyberport vor, allerdings ging diese nur per Mail an einen PCGH-Leser.

    Sehr geehrter Cyberport-Kunde, vor kurzem haben Sie bei Cyberport eine Nvidia GTX 970 erworben. Zu den in den letzten Tagen aufgetauchten Diskussionen rund um die Spezifikationen und Speicherverwaltung der Karte möchten wir nun Stellung nehmen: Seitens Nvidia liegt zum aktuellen Zeitpunkt leider kein Statement vor. Cyberport zeigt sich daher kulant und bietet Ihnen bis einschließlich 16.02. auf Kulanz gern die Rücknahme des Artikels an. Bitte wenden Sie sich dazu mit Ihrem Rückgabewunsch einfach per Telefon unter +49 (0) 351 3395678 oder Mail an kundenservice@cyberport.de an uns. Wir werden Ihnen nach Rücksendung den vollen Kaufpreis erstatten. Eine Verrechnung zum Umtausch auf eine andere Grafikkarte ist ebenfalls möglich.

    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte schließen Sie bei Antworten immer die gesamte Korrespondenz mit ein. Mit freundlichen Grüßen, Cyberport Kundenservice

    Auf Change.org findet sich nun auch eine Petition zur GTX 970. Darin wird die Aufforderung an die Adresse der europäischen Kommission und der Federal Trade Commission (Bundeshandelskommission der USA) gerichtet, dass Nvidia und seine Partner eine Entschädigung leisten sollen.

    Eine für Technikfans durchaus interessante Randnotiz gibt es bei Mindfactory zu finden. Grafikkarten mit Geforce GTX 970 werden dort zwar weiter mit 4 Gigabyte VRAM beworben, allerdings mit einem interessanten Zusatz:

    • Grösse des Grafikspeichers: 4096 MB
    • Aufteilung des Grafikspeichers: 3584 MB + 512 MB
    • Grafikspeicher Anbindung: 256 Bit (224 Bit + 32 Bit)

    Bei Geizhals ist man dazu übergegangen, einen Warnhinweis bei der Produktbeschreibung anzubringen (exemplarisch: MSI GTX 970)

    • Achtung! Nur 3.5GB performant nutzbar: 3.5GB @ 196GB/s (224bit) + 512MB @ 28GB/s (32bit)

    Auch Notebooksbilliger.de weist bei seinen GTX-970-Angeboten auf den "zusammengesetzten" Speicher hin (3.584 + 512 MByte GDDR5 Speicher). Bei anderen Shops finden wir derzeit keine entsprechenden Einschränkungen in den Produktbeschreibungen.

    Update 7: US-Anwaltskanzlei sucht Grafikkarten-Käufer - keine Kaufpreisminderungen mehr bei Amazon? (Clemens Gäfgen)

          

    Die US-amerikanische Anwaltskanzlei Bursor & Fisher sucht scheinbar Käufer einer Geforce GTX 970. Vorgebend, um zu diskutieren, wie die Leistung der Grafikkarte sich nach Aussage des Käufers verhält. Außerdem geht aus Forenbeiträgen hervor, dass der Einzelhändler Amazon nun keine Gutschriften mehr anbietet. "Preisreduktionen haben wir vorgenommen, bevor das Statement von Nvidia veröffentlicht wurde", lautet die angebliche Begründung. Dabei gab es bislang gar kein öffentliches Statement von Nvidia.

    Nicht nur in den großen deutschen Hardware-Foren nehmen die Diskussion um Nvidias Geforce GTX 970 kein Ende. Auch im Geforce-Forum wird nach wie vor heiß diskutiert. Ein öffentliches Statement von Nvidia ist bislang ausgeblieben, zumindest gegenüber den Pressevertretern. In der Zwischenzeit haben sich abwartende Händler aus ihrer Deckung gewagt. Mindfactory beispielsweise bietet dem Käufer an, eine komplette Rücknahme auf Kulanz vorzunehmen. Gleichzeitig wird jedoch unmissverständlich deutlich gemacht, dass aus Sicht des Händlers kein Sachmangel vorliegt. Als einer der ersten und bislang einzigen Händler hat Amazon neben einer kompletten Rückerstattung auch eine Kaufpreisminderung angeboten. Allerdings auch nur auf Basis von Kulanz.

    Aus Forenberichten geht nun hervor, dass Amazon teilweise eine Kehrtwende vollzogen haben soll. Der Nutzer "tropenshorty", aus dem Forum von Computerbase, hat angebliche Ausschnitte aus der Korrespondenz mit Amazon veröffentlicht. Er reklamierte eine Palit GTX 970. Eine Kaufpreisminderung wird nicht mehr angeboten. Ferner wird darauf verwiesen, dass die falschen Angaben über ROPs und L2-Cache gar nicht erst auf der Amazon-Webseite dargestellt wurden. Der Artikel entspreche daher der Beschreibung auf der Webseite. Für eine weitergehende Reklamation wird auf den Hersteller Palit verwiesen. In einer zweiten Nachricht wird auf Nachfrage ferner darauf hingewiesen, dass kein Defekt vorliege, der eine [Kaufpreis- Anm. d. Verf.]Reduktion rechtfertige. "Preisreduktionen haben wir vorgenommen, bevor das Statement von Nvidia veröffentlicht wurde und klar gesagt wurde, dass es sich nicht um einen Fehler oder ein Defekt handelt", so weiter.

    Unterdessen sucht eine US-amerikanische Anwaltskanzlei nach Käufern, die eine GTX 970 erworben haben. Die Kanzlei Bursor & Fisher, ansässig in New York, möchte wissen, wie die GTX 970 sich leistungsmäßig verhält und darüber diskutieren. Entsprechende Käufer werden gebeten, sich per E-Mail bei der Kanzlei zu melden.

    Quelle: Bursor & Fisher, Foreneintrag 1 Computerbase, Foreneintrag 2 Computerbase

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    04:31
    7x GTX 970 und 4x GTX 980: Erste Video-Eindrücke von 11 Maxwell-Partnerdesigns

    Update 6: Stellungnahme von Mindfactory

          

    Mittlerweile hat auch Mindfactory unter anderem bei uns im Forum eine Stellungnahme zum Thema hinterlassen. Wie schon Caseking und Arlt räumt man auch hier "keinen rechtlichen Sachmangel im Sinne der Gewährleistung" ein. Trotzdem will man beginnend ab heute, 2.2.2015, für die nächsten 30 Tage aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine Rücknahme akzeptieren. Kunden können also den Kaufvertrag außerordentlich kündigen und erhalten den Kaufpreis nach Rücksendung ohne Abzug wieder.

    Von Nvidia gibt es bis Stand jetzt keine neue Äußerung.

    Quelle: Extreme-Forum

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    Update 5: Änderungen bei Arlt

          

    Arlt hat ohne weitere Erklärung den gestern veröffentlichten Beitrag heute editiert veröffentlicht, sodass wir unseren Artikel aktualisieren müssen. So wurden einige Stellen komplett entfernt wie der Hinweis darauf, dass man nicht länger auf die Entscheidung von Nvidia warten wolle. Ebenfalls komplett gestrichen wurde der Satz, dass Nvidia einer Speicherlimitierung bei der GTX 970 bestätigt habe. Auch die gestern noch angebotene Radeon R9 290X findet sich nicht mehr im "Upgrade"-Angebot.

    Quelle: Arlt

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    Update 4: Stellungnahme von Arlt

          

    Nach Caseking will nun auch Arlt nicht mehr auf die Entscheidung von Nvidia warten. In einem aktuellen Blog gibt man bekannt, wie man mit der Speicherproblematik umgehen will. Man stellt zwar fest, dass "kein technischer Fehler vorliegt", will aber trotzdem auf eigene Kosten ein Angebot abgeben für Käufer einer GTX 970 (Kaufdatum bis 27.1.2015). Dafür gibt es 2 Vorschläge:
    - Rücknahme zum Kaufpreis
    - Rücknahme zum Kaufpreis und Verrechnung mit einer anderen Grafikkarte (genannt werden 4x GTX 980 und 1x R9 290X). Die Boni reichen von 10 bis 30 Euro.

    Die Angebote gelten bis zum 14.2.2015. Details entnehmen Sie bitte dem Blog.

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    Update 3: AMD will auch mitspielen

          

    Der Kommentar von Clemens Gäfgen zum Thema Sachmangel, Vertragsrücktritt, Kaufpreisminderung ist live. Kurioses ist mittlerweile aus den USA zu vermelden. Roy Taylor, Corporate Vice President IPG bei AMD, lässt über Twitter verlauten, dass jeder, der seine GTX 970 zurückgeben und eine Radeon mit "vollen" 4 GiB VRAM haben will, sich bei ihm melden könne.


    PCGHX-User Th1eUser hat das gemacht und ihm eine Mail geschrieben. Seine Erfahrungen teilt er im Extreme-Forum. Als Antwort bekam er, dass es für Europa noch kein konkretes Angebot gebe und er sich noch 24 Stunden gedulden solle. Boardpartner XFX scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen. Wie konkret so ein "Umtausch" vonstatten gehen könnte, bleibt offen. Techpowerup berichtet, dass AMD seine Boardpartner zu Preissenkungen animiere. So soll die R9 290X, die auf dem Niveau der GTX 970 operiert, in den USA für 300 US-Dollar angeboten werden. In Deutschland liegen Karten mit R9 290X schon länger auf dem Niveau von 310 Euro aufwärts.

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    Update 2: Nvidia weiter ohne Aussage

          

    Weiterhin gibt es keine für Deutschland verbindliche Aussage von Nvidia, die Rechtssicherheit für GTX-970-Käufer, Versender oder Boardpartner schafft. Wir stehen permanent in Kontakt mit Nvidia, trotzdem müssen auch wir uns weiter in Geduld üben. Diese Geduld bringen aber offensichtlich nicht alle "Betroffenen" auf. In den Foren herrscht teilweise ein Klima, das weit über das Erträgliche hinausgeht (siehe auch den bemerkenswerten Kommentar von jasper1138). Nvidia Deutschland bemüht sich zwar zart um Krisenmanagement (unter anderem auch durch Aussagen in unserem Forum), aber letztendlich hilft nur Rechtssicherheit weiter. Bemerkenswert: Die Facebookseite von Nvidia Deutschland scheint verwaist, seit dem 24.1. gibt es kein neues Posting (wir erinnern uns: am 24.1. abends gingen die ersten Bestätigungen der VRAM-Besonderheit der GTX 970 an die Presse). Dafür tobt in den Userbeiträgen auf der Seite ein heftiger Sturm - und nicht nur da.

    Wir werden heute im Laufe des Tages unseren überarbeiteten Artikel zu etwaigen Sachmängeln veröffentlichen. Bis dahin empfehlen wir die feine Liste von Erfahrungen der Computerbase-Nutzer bei der Rückgabe von GTX 970-Karten - ohne Gewähr für eigenen Erfolg.

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    Update 1: Amazon nimmt GTX 970 unter Quarantäne

          

    Auch bei Amazon scheint man verunsichert zu sein, wie man mit der VRAM-Thematik bei der GTX 970 umgehen soll. So ist eine Asus Strix, die über Snogard verkauft und durch Amazon geliefert wird, aktuell nicht mehr verfügbar. Im gelben Hinweisfenster ist nachzulesen, dass der Artikel aktuell überprüft werde und daher nicht über Amazon bestellbar wäre. Kunden hätten Amazon darüber informiert, dass der "erhaltene Artikel von der Beschreibung auf der Website abweicht." Man arbeite "bereits an einer schnellen Lösung". Das Gleiche ist auch bei einer Gigabyte GTX 970 über einen Drittanbieter der Fall.

    Grafikkarten mit GTX 970, die direkt durch Amazon verkauft und geliefert werden, sind weiter verfügbar.

    Quelle: Amazon 1, Amazon 2

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    Originalartikel: GTX 970: Rückerstattung oder nicht? Caseking prescht vor

          

    Hat die Geforce GTX 970 aufgrund der VRAM-Problematik (Hintergrund zum Thema GTX 970 und der 3,5-GiB-Modus) nun einen Sachmangel oder nicht? Das scheint die beherrschende Frage aktuell zu sein (wir arbeiten weiter an einem umfasssenden Rechtsartikel, der alle Möglichkeiten beleuchtet) und eine "einfache" Antwort gibt es auch nach unseren Benchmarks nicht. Viele der GTX-970-Käufer sind zumindest verunsichert und wollen die weitere Entwicklung abwarten. Dazu gibt es auch eine passende Umfrage im Forum. Hier sind die Käufer, die ihre GTX 970 zurückschicken wollen, aktuell in der Minderheit.

    Die Versender gehen mit der unsicheren Lage offensichtlich unterschiedlich um. Während mindestens Mindfactory an Kunden, die ihre GTX 970 reklamieren wollen, mittlerweile eine offensichtlich mit Nvidia abgestimmte Mail verschickt (siehe komplette Mail unten), prescht Caseking vor und bietet ohne Wenn und Aber eine Rücknahme an "zum vollen Kaufpreis" - sofern die zurück geschickte Karte auch funktioniert. So oder so, beide Versender erwähnen, dass Nvidia eine offizielle Reaktion vorbereitet. Diese könnte bereits heute erscheinen (Aussage Caseking) oder "bis zum Ende der Woche" (Mindfactory).

    Mindfactory sammelt Anfragen in einem Mailverteiler und will die dort eingetragenen User dann über das Ergebnis informieren, das zusammen mit Nvidia und den Boardpartnern ausgehandelt wird. Das klingt zumindest auf dem Papier ergebnisoffen. Bei Caseking spricht man von einem "offiziellen Angebot" von Nvidia, man empfiehlt auch, diese abzuwarten und dann "die beste Option zu wählen".

    ++++++++++++++

    Anhang: Mindfactory-Mail an die Kunden

    Sehr geehrter XXXX,

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    wir stehen mit NVIDIA und den Boardpartnern in Kontakt um die Sachlage zu klären. Wir erwarten ein Ergebnis bis zum Ende dieser Woche.

    Zu diesem Thema haben wir einen Verteiler erstellt und Ihre E-Mail Adresse mit aufgenommen. Sobald wir eine entsprechende Information erhalten haben, werden wir Sie über diesen Verteiler in Kenntnis setzen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte mit und wir werden Ihre E-Mail Adresse entfernen. Der Verteiler wird nach der letzten Kommunikation aufgelöst. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der Vielzahl der Anfragen über den Verteiler kommunizieren werden um Sie schneller informieren zu können.

    Bitte haben Sie noch etwas Geduld, weitere Aussagen können derzeit nicht getroffen werden

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Mindfactory Service Team

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    04:31
    7x GTX 970 und 4x GTX 980: Erste Video-Eindrücke von 11 Maxwell-Partnerdesigns
  • Es gibt >1k Kommentare zum Artikel
    Von NuVirus
    Ich kann mir nicht vorstellen das die Boardpartner davon gar nichts wussten also wäre auch hier eine Strafe zu…
    Von CL4P-TP
    GB wird in der Anklageschrift ebenfalls erwähnt.
    Von Gordon-1979
    Wieso, die stellen doch sehr gute Grafikkarten für AMD GPUs her.
    Von Abductee
    Hoffentlich gibt das keine negative Publicity für Gigabyte.
    Von Grestorn
    Wenn als positiver Effekt aus der ganzen Geschichte rauskommt, dass kein Hersteller es mehr wagt, technische Details…
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Geforce GTX 970
GTX 970: Rückerstattung oder nicht? Cyberport-Stellungnahme, neue Petition, Warnhinweis bei Geizhals (Update)
Update: Achten Sie auf das Update 8 im Artikel. Originalartikel: GTX 970 - Rückerstattung oder nicht? Hier finden Sie gesammelt Infos darüber, wie sich Caseking, Amazon, Arlt, Mindfactory zum Thema Rückerstattung oder nicht verhalten.
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05.02.2015
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