Geforce GTX 1080 Ti: Custom-Designs günstiger als gedacht
Immer mehr deutsche Händler nehmen die Custom-Designs der Geforce GTX 1080 Ti in ihr Sortiment auf. Obwohl noch keines lieferbar ist, liegen die Preise kaum höher aus als Nvidias unverbindliche Preisempfehlung. Vor allem in Anbetracht der kleinen Schwestern fallen die Preise damit unerwartet niedrig aus.
Anders als bei der Geforce GTX 1080, GTX 1070 und GTX 1060/6G nennt Nvidia bei der GTX 1080 Ti (Test) die gleichen Preisempfehlungen für die Founders Edition (Referenzdesign) und die Custom-Modelle der Boardpartner. Das führt dazu, dass Theorie und Praxis zum Marktstart deutlich näher beieinander liegen als in der Vergangenheit. Bei den bisherigen Pascal-Grafikkarten orientierten sich die Boardpartner bei den aufwändigeren Eigenkreationen preislich eher an der Founders Edition.
19 Custom-Designs mit GTX 1080 Ti werden aktuell im PCGH-Preisvergleich gelistet, die Referenznachbauten mit DHE-Kühlungen einmal ausgenommen. Am günstigsten ist MSIs Geforce GTX 1080 Ti Armor 11G OC, die Nvidias UVP mit 819 Euro eins zu eins übernimmt. Das luftgekühlte Flaggschiff, die Gaming X 11G OC, kostet allerdings nur 10 Euro mehr. Asus' ROG Strix kann für 849 Euro vorbestellt werden, die OC-Version für 869 Euro. Genauso viel kostet Gigabytes Aorus Xtreme Edition. Bislang waren das die Modelle mit den höchsten Preisen. Im Falle von EVGA und Zotac handelt es sich offensichtlich noch um Platzhalterpreise, bei Inno3D sollten die Preise ebenfalls noch sinken. Die insgesamt günstigste Geforce GTX 1080 Ti stellt MSIs Aero dar, die als Referenznachbau gut 730 Euro kostet.
Die Verfügbarkeit ist letztendlich noch alles andere als gut. Die Founders Editions sind immerhin über acht von zehn Boardpartnern erhältlich, allerdings nur bei vier bis 18 Shops. Die Auslieferung der Custom-Designs wird ab frühestens Mitte April erwartet.

Fiji war sicherlich High-End. War Hawaii High-End oder Mittelklasse? Der Chip konnte sich als 290X immerhin trotz seiner 400mm^2 mit dem "dicken" GK110 anlegen, verlor aber als 390X gegen nVidias Mittelklasse GP104 mit nur 300mm^2. Bei Tahiti sieht es ähnlich aus: Der Chip war nur etwas mehr als 300mm^2 groß, war aber 6 Monate konkurrenzlos und die größte Ausbaustufe der ersten GCN-Chips. Also High-End? Im späteren Line-Up konkurrierte er allerdings nur noch mit der GTX 960, sprich GP106, sprich dem unteren Teil der Produktpalette.
Deine Definition hat für mich wesentlich mehr Lücken als "High-End = schnellste GPU eines Herstellers"
Tahiti war AMDs größte Ausbaustufe der Southern-Islands-Familie, daher technisch High-End, lag permormanceseitig aber "nur" gleich auf mit nVidias Mittelklassechips "Kepler".
Wie geschrieben, es ist nicht die Definition.
Fiji war sicherlich High-End. War Hawaii High-End oder Mittelklasse? Der Chip konnte sich als 290X immerhin trotz seiner 400mm^2 mit dem "dicken" GK110 anlegen, verlor aber als 390X gegen nVidias Mittelklasse GP104 mit nur 300mm^2. Bei Tahiti sieht es ähnlich aus: Der Chip war nur etwas mehr als 300mm^2 groß, war aber 6 Monate konkurrenzlos und die größte Ausbaustufe der ersten GCN-Chips. Also High-End? Im späteren Line-Up konkurrierte er allerdings nur noch mit der GTX 960, sprich GP106, sprich dem unteren Teil der Produktpalette.
Deine Definition hat für mich wesentlich mehr Lücken als "High-End = schnellste GPU eines Herstellers"
ich versteh euch beide xD
Behalte Deine Definition, wenn Du möchtest. HighEnd ist ein Marketing-Begriff ohne mathematisch eindeutige Definiton, eine reine Sache des Gefühls beim Käufer (da ist es wieder, dieses Wort "Gefühl").
Ich werde mit Deiner Definition nie übereinstimmen, weil ich sie für absurd, nicht greifbar und beliebig halte. Aber wer bin ich schon, Dir Deine Defintion eines reinen Gefühl-Wortes vorschreiben zu wollen?!
High End ist das beste, was technisch möglich ist innerhalb einer Chip Generation. Ein 256Bit SI oder 165W TDP sind nach den Standards der letzten Jahre nicht High End - unerheblich von der Leistung! Vor Pacal war die Definition immer eindeutig, weil die Hersteller meistens die stärkste oder die schwächste Karte der nächsten Generation zuerst vom Stapel gelassen haben. Somit hatten Top Chip immer die Leistungskrone, die kleineren Chips wie GTX460, 8600GT nie. Bloß weil Nv die Releasefenster verschiebt und den GP102 erstmal in die Schublade legt, erzeugt man technisch keine High End Karte mit dem z.B. GP104.
Ich bin jetzt raus. Danke für die Diskussion.