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  • GALAXY NOTE 2

    Galaxy Note 2 im Test: Was leistet das "Phablet" vom Samsung?

    Seit kurzer Zeit ist der Nachfolger das Galaxy Note , das Note 2, von Samsung erhältlich. Mit dabei: ein noch größerer Bildschirm, noch bessere Hardware und noch mehr Features. PC Games Hardware testet das Note 2, gerne auch als "Phablet" bezeichnet.

    Als Samsung das Galaxy Note vorstellte, waren die Reaktionen eher verhalten: Wer sollte ein Smartphone diesen Ausmaßes denn benutzen wollen? Die Kritiker verstummten schnell, als sich der große Erfolg des Smartphones mit 5-Zoll-Bildschirm abzeichnete. Selbst Samsung zeigte sich vom Erfolg des Note 1 überrascht. Seit wenigen Tagen ist der Nachfolger des Gerätes in den Regalen zu finden, den Samsung im August auf der IFA vorgestellt hatte.

    Galaxy Note 2 Test: Die Hardware

    Die Hardware wurde von Samsung bereits ausführlich auf der IFA vorgestellt. Das Note 2 nutzt ebenso wie das Galaxy S3 einen Exynos-Quadcore-Prozessor, der aber mit einem merklich höherem Takt arbeitet, als es noch beim Galaxy S3 der Fall ist. Statt mit 1,4 taktet der CPU-Teil des SoC mit 1,6 GHz. Dank dieser Taktsteigerung ist das Note 2 in allen Benchmarks vor dem S3, de, A6 von Apple muss sich das Note 2 aber dennoch geschlagen geben, wenn auch teilweise nur sehr knapp. Dem SoC steht mit 2 GiByte eine üppige Menge an Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das S3 bietet diese RAM-Menge nur in der LTE-Version.

    Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Bildschirm um 0,2 Zoll auf 5,5 Zoll vergrößert. Zwar hält sich das Panel mit 1.280 x 720 an aktuelle Android-Konventionen, jedoch stellt das gemessen am Note 1 dennoch einen Rückschritt dar, das noch eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel bot. Immerhin entspricht das 16:9-Format des Displays nun dem Standard-Format von Videos, so dass das Note Filme unverzerrt und unbeschnitten, aber trotzdem bildschirmfüllend wiedergibt. Das Display setzt dabei wie gewohnt auf Samsungs hauseigene Super-AMOLED-Technik, die einen hohen Kontrast und knackige Farben bietet. Der Schwarzwert ist wie bei OLED-Displays üblich sehr gut.

    Leichte Rückschritte gibt es auch bei der Frontkamera, zumindest auf dem Papier: Diese bietet nur noch 1,9 statt 2,0 Megapixel wie beim Vorgänger. Mit 8 Megapixel gleich geblieben ist die Auflösung der Hauptkamera, mit der auch Videos in 1080p aufgezeichnet werden können. Die Qualität der beiden Kameras ist insgesamt als gut einzuschätzen.
    Weitere Stellschrauben, an denen gedreht wurde, sind der Akku und die Unterstützung von Funkstandards. Der Akku wurde auf 3.100 mAh aufgestockt. Außerdem unterstützt das Note 2 nun den schnellen, aber noch lückenhaft ausgebauten LTE-Standard.

    Im Vergleich zum Note 1 blieb die Größe und das Gewicht von 180 Gramm fast identisch. Äußerlich orientiert sich das Note 2 nicht an seinem Vorgänger, sondern am Galaxy S3: Das Gerät wirkt wie eine riesenhafte Ausgabe des an sich nicht schon kleinen Erfolgs-Smartphone. Das gilt für das Gehäuse aus Kunststoff wie auch für die Farbgestaltung: Marble White und Pebble Blue sind auch beim Note 2 die beiden Standardfarben.

    Überarbeitet wurde außerdem das Kernstück des Note-Konzepts: der S-Pen. Dieser ist länger und dicker, damit einfacher in der Handhabung als der des Note und kann den auf die Spitze ausgeübten Druck nun in 1.024 Stufen unterteilen. Der Nutzerkann so zum Beispiel die Dicke eines gezeichneten Striches bestimmen. Außerdem merkt das Note 2 nun, wenn Sie mit dem Stylus nur über dem Bildschirm schweben - und nutzt diese Fähigkeit das für viele neue Software-Features.

    Galaxy Note 2 Test: Die Software

    Das S3 erhält das Update gerade, beim Note 2 ist die neueste Android-Version 4.1.1 von Anfang an vorinstalliert. Neben der Touchwiz-Oberfläche, die Standardmäßig bei jedem Smartphone von Samsung Anwendung findet, haben die Koreaner Android um weitere Features erweitert.

    Das Arbeiten am meisten beeinflussen wird wohl das "Air View" genannte Feature. In diversen Apps lassen sich damit detaillierte Vorschauen anzeigen, indem man den S-Pen über den betreffenden Punkt auf den Bildschirm bewegt. Das könnte eine E-Mail sein, funktioniert aber auch mit Einträgen in Kalendern. Die Funktion erfüllt damit das, was man als Mouse-Over-Funktion von einem PC kennt. Wenn Sie beliebige Bildschirmausschnitte mit der S-Pen einrahmen, werden diese nun in die Zwischenablage kopiert und können in anderen Apps eingefügt werden.

    Erst vor kurzem nachgepatcht wurde die Möglichkeit, zwei Apps in einem Splitscreen-Modus nebeneinander darzustellen. Damit ist erstmals echtes Multitasking möglich, auch wenn das Feature in der Bedienung noch etwas sperrig ist. Jedoch ist das Feature noch nur mit eigens angepassten Apps möglich, da die Software dafür eine spezielle Anpassung braucht. Ob reichlich Anwendungen mit Unterstützung des Features nachkommen, ist aber fraglich, da das Note 2 das einzige Gerät mit dem Feature ist. Die ersten der neuen Software-Features fallen jedoch schon lange vorher, beim Herausziehen des Stylus aus dem Gerät auf: Das Note 2 öffnet automatisch eine Launcher-Seite, auf der diverse für den S-Pen optimierte Apps angezeigt werden, und so die meisten wichtigen Anwendungen nie weiter als einen Klick entfernt sind. Und damit der S-Pen als integrales Werkzeug zur Bedienung nicht verloren geht, ist das Note 2 mit einer Funktion ausgestattet, die Alarm schlägt, wenn sich das Gerät zu weit von der S-Pen entfernt. Wird der Stylus während eines Telefonates herausgezogen, öffnet sich sofort die Notiz-App, so dass schnell und einfach während dem Gespräch Infos notiert werden können.

    Eine starke Überarbeitung, sowohl im Vergleich zum Vorgänger als auch zur Kamera-Anwendung im Vanilla-Android-4.1, hat die Kamera-App erfahren. Nun ist es möglich, Filme in Zeitraffer und Zeitlupe aufzeichnen. Drücken Sie beim Fotografieren auf die Auslösetaste, fertigt das Note 2 nicht nur eine sondern gleich mehrere Aufnahmen an. Falls sie jemanden mitten beim Grimassenschneiden fotografiert haben, können Sie so dank der Funktion "Beste Gesichter" das Beste aus mehreren separat aufgenommenen Fotos auswählen und müssen so den Fotografierten nicht nochmals um eine weitere Aufnahme bitten. Das Prinzip basiert auf einer Serienaufnahme, die es auch als eigenes Feature der Kamera-App gibt. Bilder lassen sich nun außerdem auf ihrer digitalen "Rückseite" mit dem S-Pen beschriften.

    Galaxy Note 2 Test: Fazit

    Das Note 2 ist ein uneingeschränkt empfehlenswertes Smartphone, sofern Sie die Größe nicht stört. Kleinere Nachteile sind die verringerte Pixeldichte und Auflösung im Vergleich zum Vorgänger. Dafür bietet das Gerät einen größeren Akku und ein verbesserten S-Pen Die Verarbeitung wirkt aufgrund des Kunststoffgehäuses zwar nicht übermäßig hochwertig, ist aber dennoch gut und entspricht im großen und ganzen der des Galaxy S3. Android 4.1.1 mit Touchwiz wurde um sinnvolle Features erweitert, die die Arbeit mit dem Gerät an vielen Stellen erleichtern. Preislich sortiert sich das Gerät mit 560 Euro auch nicht sehr viel höher als das S3 ein. Wenn Sie ein Smartphone suchen, das sich besonders gut zum produktiven Arbeiten eignet, sind Sie beim Galaxy Note 2 richtig.

    SmartphoneGalaxy Note 2
    Hersteller (Bezugsquelle)Samsung
    Preis (ohne Vertrag)/Preis-Leistungs-VerhältnisCa. € 560,-/ausreichend
    BetriebssystemAndroid 4.1.1
    Herstellereigene OberflächeTouchwiz
    Display, CPU, Speicher 
    Display: Größe, Auflösung5,5 Zoll, 1.280 x 720 (267 ppi)
    Vellamo Benchmark2.492 Punkte
    Browsermark186.217 Punkte
    Display-Helligkeit19 bis 181 Candela/m²
    ProzessorQuadcore, 1.600 MHz (Samsung Exynos 4412)
    Integrierter Speicher/RAM16 GByte (14,68 GByte verfügbar)/2.048 MiByte
    HDMI-AnschlussNein (Adapter verfügbar)
    Akku-Kapazität3.100 mAh
    Slot für SpeicherkarteMicro-SD
    Slot für SIM-KarteMicro-SIM
    Bedienung 
    Stabilität/VerarbeitungsqualitätGut/gut
    Größe (Höhe x Breite x Tiefe)15,1 x 8,1 x 0,95 cm
    Gewicht182 Gramm
    Touch-PräzisionSehr gut
    Display-SpiegelungMittel
    Display-BildqualitätSehr gut
    Standard-TastaturGut
    ErgonomieGut
    Erreichbarkeit: TastenProblemlos
    Erreichbarkeit: SIM-Karte & AkkuProblemlos
    Kamera an Rückseite (Bildqualität)8 Megapixel
    ... mit Blitz?Ja, 1 x LED
    Kamera an Front (Bildqualität)1,9 Megapixel
    AuslöseverzögerungWeniger als 1 Sekunde
    Videos aufnehmen (Bildqualität)1.920 x 1.080
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    Es gibt 15 Kommentare zum Artikel

    Von ViP94
    Naja, wenn ich die Displayauflösung so lange reduziere, bis das Seitenverhältnis passt, würde ich da jetzt nicht von einem besseren Ausnutzen des Displayinhalts sprechen. Und abgesehen von Smartstay sind meines Wissens nach alle Features, mit denen für das S3 geworben wurden, auch auf das erste Note gekommen. Nur die Kamerafeatures nicht, das liegt aber wahrscheinlich am Sensor.
    Von Shesira
    Naja, das Update für das Note (1) auf Android 4.0 kam zwar nicht sofort, aber immerhin hat es das schon eine Weile. Von daher sieht es bei dem Modell wirklich nicht so schlecht mit der Update Politik aus. Wobei ich mich frage, wie das in Zukunft aussehen wird, jetzt wo das Note 2 erschienen ist…
    Von Abductee
    Sie sind etwas besser, das wars aber auch schon. Das ich ein Update nach 6 Monaten bekomme haut mich nicht wirklich um.
    Von Klarostorix
    So würde ich das nicht sagen. Samsung bringt für die Topmodelle recht zuverlässig seine Updates (wenn auch nicht wirklich schnell). Darunter sieht es - wie bei jedem anderen Hersteller - mager aus.
    Von Abductee
    In wie fern? Die Updatepolitik ist doch fast genau so schlecht wie bei HTC oder LG.
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Galaxy Note 2
Galaxy Note 2 im Test: Was leistet das "Phablet" vom Samsung?
Seit kurzer Zeit ist der Nachfolger das Galaxy Note , das Note 2, von Samsung erhältlich. Mit dabei: ein noch größerer Bildschirm, noch bessere Hardware und noch mehr Features. PC Games Hardware testet das Note 2, gerne auch als "Phablet" bezeichnet.
http://www.pcgameshardware.de/Galaxy-Note-2-Smartphone-256458/Tests/Galaxy-Note-2-im-Test-1030461/
17.10.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/thumb/2012/10/Note_2_Multi_Window_im_Test__5_.png
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