Far Cry 3 PC angespielt: Inselerkundung angeblich mit DX11 - Wird das der Shooter des Jahres?
Auf der Gamescom bekamen wir die Gelegenheit, rund 10 Prozent der offenen Spielwelt von Far Cry 3 spielerisch zu erkunden. Laut Aussagen eines anwesenden Studio-Mitarbeiters durften wir dabei Hand an die PC-Version mit DX11-Unterstützung legen.
Auf spielerischer Seite durften wir eine halbe Stunde lang nach Herzenslust das Open-World-Eiland von Far Cry 3 erkunden. Dabei war der Demobereich eingeschränkt auf zwei Areale. Anhand der Gesamtgröße der Karte entsprach das wohl ca. 10 Prozent der Spielfläche. Das Grundprinzip hinter dem uns gezeigten Spielabschnitt: Die Karte ist in Kontrollzonen unterteilt, in jeder Zone befindet sich ein Camp. Alle Camps gehören anfangs Vaas' Truppen. Hat der Spieler alle Gegner in einem Camp erledigt, wechselt die Zone und bleibt dauerhaft unter der eigenen Kontrolle. Damit sind Feindpatrouillen in diesem Gebiet Geschichte und man kann dort Aufträge annehmen. Außerdem ist das Camp als neuer Schnellreisepunkt aktiv. Generell empfiehlt es sich dabei, schleichend vorzugehen, da Alarm ausgelöst wird, wenn man entdeckt wird. Alarm bedeutet Verstärkungen, die kurz darauf mit Jeeps anrücken.
Auf der technischen, genauer gesagt der optischen Seite ist uns sofort aufgefallen, dass entweder die Kantenglättung nicht aktiviert oder noch gar nicht in den Renderer integriert ist. Selbst vom ressourcenschonenden FXAA war nichts zu sehen. Dafür hat die Grafik von Far Cry 3 aber andere Vorzüge, die uns schon nach den ersten Schritten auf der Insel aufgefallen sind und die der des Seriengründers Far Cry – damals von Crytek entwickelt – erstaunlich ähnlich sieht. Sowohl die Darstellung jeglicher, teils sogar mit physikalischen Parametern versehenen Vegetation als auch die vom Grünzeug erzeugten Schatten sind sehr detailliert, letztgenannte besitzen sogar weichen Kanten. Der voluminöse Rauch sieht sehr realistisch aus und ein Großteil der Texturen besitzt eine hohe Auflösung und erscheint dank Parallax Mapping sehr plastisch. Das ist besonders bei den mit Spuren und Steinen verzierten Bodentexturen zu beobachten. Ebenfalls sehenswert ist die hohe Sichtweite. Selbst Inseln in weiter Ferne sind begehbar und nicht nur eine 2D-Pixeltapete. Selbst die Wolken am Himmel haben ihren Zweck, denn sie sind Teil des Wettersystems, das man genauso von Far Cry 2 übernommen hat wie den realistischen Tag- und Nachtwechsel. Durch die wechselnde Beleuchtung bekommt der Renderer einiges an Arbeit aufgebrummt, geauso wie die dadurch entstehenden Reflexionen und den hohen Geometriegrad der offenen Spielwelt, bei der das DX11-Feature Tessellation sicherlich helfen dürfte.
Nicht weniger beeindruckend ist die Darstellung des virtuellen Wassers. Das scheint ebenfalls eine Geometrie und Physik zu besitzen und durch Effekte wie Reflexionen, Refraktionen, Schaumkronen und Kaustiken wirkt das Pixelnass wie echt – Spritzer werden sogar auf dem Bildschirm visualisiert. Auch die Charaktere von Far Cry 3 können sich sehen lassen, zu den detaillierten Kleidungstexturen kommen ebenso genau gezeichnete Pixeltapeten für die Gesichter. Natürlich kommen auch in Far Cry 3 cineastische Effekte wie Motion Blur oder Tiefenschärfe zum Einsatz, beide allerdings stellenweise etwas übertrieben. Der kaum wahrnehmbare Übergang der Level-of-Detail-Stufen geht dagegen voll in Ordnung.
Ach ja, und Feuer, das sich wie in Far Cry 2 physikalisch korrekt ausbreitet und somit als Waffe nutzen lässt, gibt es im Nachfolger auch wieder – wir fackelten mithilfe von Molotow-Cocktails erst den Busch ab, das setzte Benzinfässer in Brand, die dann spektakulär inszeniert in die Luft flogen. Leider mussten wir dabei mit dem Xbox-360-Kontroller zu Werke gehen, Ubisoft Montreal verspricht aber, Far Cry 3 eine funktionale Steuerung mit Maus und Tastatur zu spendieren. Ob wir bei unserem halbstündigen Anspielen wirklich die DX11-Version zu sehen bekamen, kann man dank der hohen Qualität der Optik nur erahnen. Die fehlende Kantenglättung hat uns schon etwas stutzig gemacht.
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Konsolen zählen nicht, die hängen sowieso ein paar Jahre hinterher.
Nur noch hoffen, dass das Gameplay entsprechend gut wird, dann wäre es mMn. der Shooter des Jahres
Ansonsten hat das Jahr 2012 nichts wirklich dolles zu bieten in Sachen "Ego-Shooter"...na gut, es kommt noch Medal of Honor: Warfighter, aber das ist ja i9n erster Linie ein Multiplayer-Spiel
Doch...halt ! - Halo 4 für XBox fällt mir noch ein
Aber, dass kauf ich mir höchstens bei einem Steam-Sale.