Dirt Showdown im Benchmark: 18 Grafikkarten plus CPU-Kernskalierung
Codemasters' Dirt Showdown bietet Arcade-Raserei in aktueller DirectX-11-Optik. Doch wie flüssig läuft der Showdown auf alter wie neuer Hardware? PC Games Hardware fühlt 18 Grafikkarten auf den Kühler und überprüft, wie die Engine mit steigender CPU-Kernzahl skaliert.
Die technische Basis von Dirt Showdown ist die schon bei den Vorgängern verwendete Ego-Engine in weiterentwickelter Form. Obwohl die Showdown-Grafik dank satter Farben und hübsch animierter Pyro-Effekten greller und bunter ausfällt als bei Dirt 3, ist die Herkunft klar erkennbar – Codemasters konnte definitiv einige Assets aus Dirt 3 wiederverwenden. Wie bei Dirt 3 und F1 2011/2012 bietet Codemasters auch bei Dirt Showdown neben dem DX10- einen DirectX-11-Renderer an. Die aktuelle API bietet via Tessellation gerenderte Stoffe (cloth, etwa Fahnen), FP16-HDR-Rendering, Ambient Occlusion, Motion Blur und fein gefilterte Soft-Shadows an. Sie bekommen folglich nur mit einer DX11-Grafikkarte alle grafischen Schmankerl zu Gesicht. Soviel vorweg: Die "DX11-Effekte" kosten enorm viel Grafikleistung. Weitere Information zu den Grafikdetails finden Sie in unserem Technik-Check des DX11-Funracers.
Dirt Showdown: DX10- vs. DX11-Optik
Befindet sich eine betagte DirectX-9-Grafikkarte in Ihrem PC, verweigert Dirt Showdown den Start. Kein Wunder, denn die minimalen Systemanforderungen (siehe Ende des Artikels) dokumentieren, dass erst Grafikkarten der Radeon-HD-2000- oder Geforce-8000-Serie – die erste DX10-Generation – unterstützt werden. Spielen Sie Dirt Showdown mit einer DX10-Karte, müssen Sie flimmrigere Schatten in Kauf nehmen und auf Tessellation verzichten. Außerdem ist die Qualität der Beleuchtung schlechter, da die Ambient Occlusion (Umgebungsverschattung) fehlt. Standardmäßig wählt der Renderer die DX11-Grafikschnittstelle – dementsprechend testen wir das Spiel auf den meisten Grafikkarten.
Quelle: PC Games Hardware
Dirt Showdown: Der PCGH-Benchmark findet in Miami bei Sonnenuntergang statt.
Dirt Showdown: Der PCGH-Benchmark
Wie bereits Dirt 2 und Dirt 3 bietet auch Dirt Showdown einen integrierten Benchmark, aufrufbar entweder im spieleigenen Grafikmenü oder per Erweiterung der Verknüpfung. Ebenso ist es wieder möglich, die getestete Strecke, die abgesteckte Route und die Anzahl der Gegner manuell festzulegen. PC Games Hardware drehte unzählige Testrunden in Dirt Showdown und erwählte anschließend Miami (Route 0) mit drei Kontrahenten und starrer Kameraperspektive (Heck) als Testszene. Die Strecke zehrt aufgrund der vielen Effekte und hübschen Beleuchtung überdurchschnittlich stark an der PC-Hardware; die Begrenzung der Gegner dämmt die Varianz ein. Letztere tritt auf, da beim Benchmark die KI der Computergegner stets neu berechnet wird, denn es handelt sich nicht um eine Timedemo. Wir diskutieren derzeit intern über die Aufnahme des Spiels in den neuen PCGH-Testparcours für Grafikkarten und werden die finale Einstellung dann dokumentiert zum Download bereitstellen.
Dirt Showdown: Benchmark-Resultate
Dirt Showdown zeigt ein sehr interessantes Leistungsbild. Lobenswert ist die Skalierung mit den Prozessorkernen, wir messen beim Wechsel von 4 auf 6 Kerne beim Phenom II ein Fps-Plus von immerhin sieben Prozent. Besitzer einer Sandy-, Ivy- oder Bulldozer-CPU dürfen sich doppelt freuen, denn die Engine nutzt hier standardmäßig AVX zur Beschleunigung. Kurz: Die Funktionen der Ego-Engine sollten Schule machen, denn besser skaliert und läuft kaum ein anderer Technikmotor auf dem Spielemarkt.
Beim Blick auf die Grafikkarten-Werte wird klar, dass die DX11-Schmankerl, allen voran Ambient Occlusion, den Leistungshunger Dirt Showdowns drastisch erhöhen. Die der Vollständigkeit halber mitgetesteten DX10-Grafikkarten Radeon HD 4870 und Geforce GTX 260-216 demonstrieren mit ihren deutlich höheren Bildraten die gute Performance des DX10-Pfades, bei der weder AO noch Bloom (Nachbearbeitung) oder Tessellation zu sehen sind. Im Eifer des Gefechts fallen diese Details kaum ins Auge, weshalb wir bei Performance-Problemen entweder zur Detailreduktion oder einem Wechsel auf den DX10-Pfad raten.
Auch anderen die Fps-Werte des "AMD Gaming Evolved"-Titels sind sehr interessant. Die generell niedrige Bildrate ausgeblendet, fällt primär auf, dass Dirt Showdown GCN-optimiert ist: Die Radeon-Grafikkarten der HD-7000-Reihe mit ebendieser Architektur berechnen das Spiel überdurchschnittlich flott. So kann eine Radeon HD 7770, üblicherweise auf dem Niveau der älteren HD 5770/6770, die sonst deutlich schnellere Radeon HD 6870 und Geforce GTX 470 schlagen. Während die 40-nm-Garde um GTX 400/500 und HD 6800/6900 ein bekanntes Bild zeichnet, bringt die GCN-Vorliebe von Dirt Showdown der HD-7900-Reihe einen klaren Sieg gegenüber Nvidias Geforce GTX 680/670 ein.
Derzeit ist im Internet zu lesen, dass Codemasters in Kürze einen Patch veröffentlichen wird. Dieser soll "Performance improvements" und Global Illumination (GI) bringen. Letztere ist im Grafikmenü bereits sichtbar, aber ausgegraut und abgeschaltet. Wir werden uns Dirt Showdown nach dem Patch erneut ansehen und über unsere Erfahrungen berichten.
Minimale Systemforderungen: Dirt Showdown
- Betriebssystem: Windows Vista oder Windows 7
- Prozessor: AMD Athlon 64 X2 oder Intel Pentium D mit 3.4GHz
- Speicher: 2 GB RAM
- Grafik: AMD HD2000 Serien oder Nvidia 8000 Serien
- Unterstützte Grafikkarten: ATI Radeon HD2000 Serien, HD3000 Serien, HD4000 Serien, HD5000 Serien, HD6000 Serien, HD7000 Serien Nvidia GeForce 8000 Serien, 9000 Serien; Nvidia GTX200 Serien, GTX400 Serien, GTX500 Serien
- DirectX: 9
- Festplatte: 15 GB Speicherplatz frei
- Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
- Andere Anforderungen: Breitband-Internetverbindung
Empfohlene Systemanforderungen für DirectX 11:
- Betriebssystem: Windows Vista oder Windows 7 64-bit
- Prozessor: AMD Bulldozer oder Intel Core i7
- Speicher: 4 GB RAM
- Grafik: AMD HD6000 Serien oder Nvidia GTX500 Serien
- Unterstützte Grafikkarten: ATI Radeon HD2000 Serien, HD3000 Serien, HD4000 Serien, HD5000 Serien, HD6000 Serien, HD7000 Serien Nvidia GeForce 8000 Serien, 9000 Serien; Nvidia GTX200 Serien, GTX400 Serien, GTX500 Serien
- DirectX: 11
- Festplatte:15 GB Speicherplatz frei
- Sound: DirectX-kompatible Soundkarte
- Andere Anforderungen: Breitband-Internetverbindung
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As for gaming, we have a bunch of new titles launching under the Gaming Evolved program. Probably the most prominent one is DiRT Showdown. The reason why we’re so excited about it is that this is the world’s first game title that’s been optimized for AMD’s Graphics Core Next architecture, bringing stunning visuals to life at high frame rates. With features like advance lighting, DirectCompute HDAO and contact hardening shadows, you’ll see that Showdown is the most visually immersive driving game in the market.
So gelesen auf: AMD Radeon HD 7750 bekommt zweite Version mit hherem Referenz-Takt - Planet 3DNow! - Das Online-Magazin für den AMD-User
Grüße, Byce
Schockt eh nicht, es gibt genug Games wo die ATI gegen den Kepler GK 104 kein Land sieht
Das sieht doch jeder, dass das Spiel nicht "GCN" optimiert ist, sondern das andere Karten und Architekturen einfach ausgebremst werden. Dragon Age 2 lässt grüßen: Dort hat AMD den Entwickler auch bezahlt, Techniken und "Optimierungen" einzubauen, die zu Problemen führte.
Oooder es liegt vielleicht einfach daran, dass NV bei den GTX6xxer noch am Treiber fürs Spiel optimieren muss, die Radeon-Karten auf Grund ihrer höheren Rohleistung in anspruchsvollen Szenarien in der Regel verhältnismässig besser abschneiden als die Konkurrenzpendants und deine Paranoia somit unberechtigt ist
Davon abgesehen: Optimierung auf eine Architektur ist nicht gleich "Sabotage" der anderen.