Command & Conquer: Den geistigen Nachfolger von Generals auf der Gamescom angespielt
Auf der Gamescom zeigt EA eine frühe Version des kommenden Strategiespiels Command & Conquer. Wir durften das Free-2-Play-Spiel antesten. Wie EA betont, steht die ständige Erweiterung von C&C im Fokus, wie die Kampagne-Missionen, die allein auf Basis des Feedbacks der Fans entstanden sind. Klingt alles ganz nett, aber ist es das auch?
Nach der Ankündigung des (geistigen) Vorgängers Generals war der Unmut unter den C&C-Fans groß: Das Spiel hat nichts mehr mit der GDI und der vom Glatzkopf geführten NOD zu tun. Nichts desto trotz entwickelte sich Command & Conquer: Generals zu einem überaus beliebten Spiel, offline wie online. Das auf der Gamescom gezeigte Command & Conquer rief nach seiner Vorstellung ebenfalls einen Sturm der Entrüstung: EA plant für das Spiel nämlich keine Karriere als Vollpreisspiel, sondern will es als Free-2-Play unter das Volk bringen. Auf der Gamescom zeigt EA eine spielbare Pre-Alpha.
Command & Conquer F2P: Gameplay
Für unser Testspiel entscheiden wir uns für die GDF und den Classic-General, wie er bereits aus dem alten Generals bekannt ist. In der Alpha gibt es bereits etwa 20 wählbare Generäle, die allesamt mit unterschiedlichen Fähigkeiten aufwarten. Für das finale Spiel soll zum einen die Zahl der zu Beginn wählbaren Generäle reduziert werden - diese sollen dann unter anderem auch gegen Bares freischaltbar sein - zum anderen die Anzahl der Generäle insgesamt erhöht werden. Die Fähigkeiten der Generäle sind nicht von Beginn an verfügbar, sondern werden nach und nach durch Kämpfen freigeschaltet.
Das Spiel findet auf einer Multiplayer-Karte statt. Wir treten gegen eine KI an, die ihre Stärke automatisch an die Fähigkeiten des Spielers anpasst. Die Modelle und Fabriken erinnern stark an den Vorgänger, ebenso das Ressourcen-System: Chinook-artige Hubschrauber sammeln auf Lagerplattformen Kisten ein und bringen diese zum nächstgelegenen Abwurfort, wofür wir den Gegenwert in Dollar auf dem Konto gutgeschrieben bekommen. Über die Karte verteilte Ölquellen erhöhen zwar nicht direkt das Einkommen, erhöhen aber den Betrag, der auf dem Konto gutgeschrieben wird.
Insgesamt erinnert das Gezeigte stark an den Vorgänger und sorgt bei denjenigen, die ihm gespielt haben, für eine Nostalgiewelle. Auf Nachfrage versicherte uns ein anwesender Entwickler, dass es sich bei dem Free-2-Play-System nicht um "Pay-to-Win" handeln wird. Alle gameplay-beeinflussenden Features des Spieles sollen sich auch freispielen lassen. Der Kauf sorgt hier nur für eine Zeitersparnis. Allerdings sollen Vanity-Items geben, die nur zahlenden Kunden zugänglich sein sollen.
Command & Conquer F2P: Kampagne
Die ersten Kampagne-Missionen folgen der Asia-Pazifik-Allianz (APA) bei ihrem Versuch, eine Welt zu stabilisieren, die wieder einmal kurz vor dem Krieg steht. Die APA steht nach fast einem Jahrzehnt als stärkste geopolitische Macht an allen Fronten enormen Herausforderungen gegenüber. Die aufstrebende Europäische Union (EU), ein hochtechnisierter Einzelstaat mit unbedingtem Expansionswillen, lässt zunehmend die Muskeln spielen, während eine Reihe blutiger Aufstände zentrale Satellitenstaaten von APA und EU gespalten hat. Gerüchten zufolge ist dafür die neu formierte Globale Befreiungsarmee (GBA) verantwortlich, aber Zeugen berichten von einer Technologie, die die Möglichkeiten herkömmlicher Terrororganisationen weit überschreitet. Voller Sorge entsendet die APA Elitetruppen, um die bislang neueste Rebellion gegen einen von der EU unterstützten Diktator zu infiltrieren. Ihre Mission lautet, die Wahrheit über die GBA in Erfahrung zu bringen, die EU zu unterminieren und den Weltfrieden wiederherzustellen.
Command & Conquer wird im Laufe dieses Jahres als "kostenloser Online-Service" für PC erscheinen. Bedeutet nichts anderes wie Free 2 Play. Um weitere Informationen zu erhalten und sich für eine Chance auf den Zugang zu geschlossenen Beta zu registrieren, sollten Spieler die Webseite besuchen.

Wer im esport Bereich vorne mitspielen möchte, muss sich die Generäle kaufen. Das ist vielleicht nicht pay 2 win per se, aber doch kind of like
Das is einfach das Modell das die meisten Free2Play Spiele nutzen.
Ergo kann man sich alle Generäle freispielen (durch erfahrung, credits oder ähnlich) oder sich diese eben kaufen.
Dann wird es wohl die Bekannten Booster geben, die die Erfahrung und die Währung erhöhen die man pro Spiel bekommt.
Und vllt. Skins für Fahrzeuge usw...
Ein ähnliches System wie bei Tiberium Alliances wird es denke ich nicht geben. Das macht bei C&C einfach keinen Sinn.
Es wird (hoffe) ich wie bei den meisten Free2Play spielen ablaufen. Eine Ingamewährung + Erfahrung für den Account und einzelne Generäle. Durch spiele werden diese Werte erhöht.
So würde ich das machen ^^ Ist auch eines der besten Konzepte im Bereich Game Design ... man ist nicht gezwungen sich was zu kaufen ... aber es gibt genügend Leute die das machen um Zeit zu sparen
Vielleicht kann man als F2P-Spieler nur eine begrenzte Anzahl an Gefechten täglich führen, und sich mit Geld dann zusätzliche Gefechte freischalten? So wie mit Kommandopunkten bei TA? Fände ich ziemlich mies, wenn das so wäre.
Bei EA wäre das aber nicht mal so weit hergeholt, irgendso eine ätzende Einschränkung kommt da bestimmt.
Ich verstehe dieses Gerede nicht: Man muss nichts bezahlen, aber man kann Wenn man nichts bezahlen müsste, um den nahezu vollen Inhalt des Spiels genießen zu können, wie soll sich das Spiel dann wirtschaftlich rechnen?! EA ist nun wirklich alles andere als die Wohlfahrt und verschenkt nicht mal eben so ein C&C mit Frostbite-Engine^^