Intel Coffee Lake Refresh: Core i9-9900K im Cinebench
Es gibt einen weiteren Leak zum Core i9-9900K, der in Asien als Engineering Sample auf eine Testplattform geschnallt und durch den Cinebench gejagt wurde. Da zeigt er sich ziemlich flott. Allerdings schwanken die Ergebnisse der Leaks noch in einem Bereich, der nicht ganz so gering ausfällt.
Vom Intel Core i9-9900K sind neue Messwerte aufgetaucht, die im Cinebench angefertigt wurden. Das Coffee-Lake -Refresh-Modell mit 8 Kernen und 16 Threads taktet im Turbo mit bis zu 5,0 GHz und hat einen Basistakt von 3,6 GHz. Das Engineering Sample, das Asiaten zum Testen in die Hände bekamen, lieferte bei Werkstaktraten 2.166 Punkte im Multicore und wäre mit diesem Ergebnis schneller als ein Ryzen 7 2700X. Ein Singlecore-Ergebnis liegt nicht vor.
Zum Vergleich gab es auch noch einen anderen Leak, der 2.008 Punkte bei den gleichen Rahmenbedingungen lieferte, also rund 8 Prozent weniger. Woran die Streuung liegt, ist schwer einzuschätzen. Die Unterschiede könnten von den Engineering Samples kommen, aber auch von den verwendeten Untersätzen.
Klar ist, dass der Core i9-9900K ziemlich zügig zu Werke geht - vor allen in Anbetracht, dass es sich hier um Intels Mainstream-Plattform handelt. Auf der anderen Seite ist derzeit nicht klar, inwieweit die Drosselung greift, wenn man es auf dem Mainboard bei 95 Watt TDP belässt. Sicher ist auch, dass das Spitzenmodell nicht ganz günstig wird. Es leakten bereits Preise von über 500 Euro. Hinzu kommen die Kapazitätsprobleme bei Intel in der 14-nm-Fertigung, die bereits jetzt für steigende Preise sorgen, und sollte das Problem anhalten, könnte eine knappe Versorgung mit Coffee Lake Refresh auch da die Preise weiter nach oben treiben.
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Es war ohnehin zu erwarten, dass Intel die Preise für die Achtkerner nach oben hin ergänzt und nicht die bislang verwendete Staffelung einsetzt. Immerhin scheinen die Top-Prozessoren dafür nun wieder verlötet zu werden. Zumindest deutet derzeit alles darauf hin. Gerüchten zufolge soll Coffee Lake Refresh zusammen mit Z390-Mainboards im Oktober starten.

2x8er CCX = 16 Kerne für Ryzen3000 und 1x8er CCX mit ggf. Teildeaktivierung für die nächsten APUs.
All das untergräbt in keinster Weise die Vorteile des IF - denn den braucht man nach wie vor für mehrere Dies (Threadripper, Epyc) und nicht zuletzt für die Kommunikation mit dem RAM.
Ich weiß dass es schwer ist für manche zu sehen wie das geliebte Intel langsam überholt wird und natürlich sind das keine sicheren Informationen sondern Gerüchte - natürlich könnten es auch 4x4er CCX sein womit man sich selbst ein (Latenz-)Bein stellen würde. All das so einfach herablassend abzutun zeugt aber auch nicht von unglaublicher Reife.