Cannon- & Ice Lake: Intel erhöht Investitionsausgaben für 10 nm
Um den Fertigungsprozess mit einer Strukturbreite von 10 nm endlich zur Serienreife zu bringen, plant Intel 2018 eine Erhöhung der Investitionsausgaben um fast 20 Prozent auf 14 Milliarden US-Dollar. 10 nm soll mit Cannon Lake im zweiten Halbjahr in die Massenproduktion gehen, später dürfte Ice Lake in 10+ folgen. Ein Teil der Ausgaben sei außerdem für die 14- und 7-nm-Prozesse gedacht.
Nach der Bekanntgabe der Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2017 zusammen mit dem Jahresabschluss hat Intel den Analysten Rede und Antwort gestanden. Während keine konkreten Prozessor-Codenamen fielen, wurde der anlaufende 10-nm-Fertigungsprozess wiederholt angesprochen. Die erste CPU-Generation auf dessen Basis heißt Cannon Lake, die im Vorserienstatus Ende 2017 an erste Partner verschickt worden sei - laut Intel liege der Chiphersteller damit im Zeitplan, 2017 die ersten Auslieferungen begonnen zu haben. Die Spezifikationen bestätigte Intel noch nicht, Gerüchten zufolge handle es sich um GPU-lose Zweikerner (Cannon Lake-U).
Sprach Gregory Bryant, Leiter der Client Computing Group, auf der CES 2018 noch von einer Aufnahme der Serienproduktion im Laufe des Jahres, konkretisierte CEO Brian Krzanich den Zeitraum auf der Analystenkonferenz nun auf das zweite Halbjahr 2018. Mit Cannon-Lake-Notebooks wäre dementsprechend erst ab dem späten Sommer, vielleicht Herbst, zu rechnen. Inwiefern Intels Pläne mit Cannon Lake-S im Desktop aussehen, ist nicht bekannt. Angeblich wolle Intel schnellst möglich auf Ice Lake-S im verbesserten 10+-Prozess wechseln.
Der 10-nm-Prozess soll derweil spürbare Auswirkungen auf Intels Finanzen haben. Der Chiphersteller erwartet eine Senkung der Bruttomarge von 2 bis 2,5 Prozentpunkten, womit er bei etwa 60 Prozent landen würde. Kleinere Verbesserungen bei der 14-nm-Produktion sollen eine größere Senkung der Bruttomarge abfangen. Die Investitionsausgaben ("CapEx") wachsen derweil von 11,8 auf voraussichtlich 14 Milliarden US-Dollar für das gesamte Jahr 2018 an. Da 2 Mrd. USD durch das Joint-Venture mit Micron wieder hereinkommen, spricht Intel von einem "Net Capital" in Höhe von 12 Mrd. USD. Eine zusätzliche Milliarde soll in die Fertigungsanlagen gesteckt werden. Neben dem 10-nm-Prozess beträfen das die weiteren Verbesserungen bei 14 nm und den kommenden 7-nm-Prozess. Im Laufe des Jahres soll Intel erst einmal neue Coffee-Lake-CPUs in 14++ veröffentlichen.


Wie nennen die sich denn?
Meltdown Lake..., Fake..., Cake..., Shake? ^^
Glaube nicht, dass sie eine Fehlerbereinigte Version bestehender Prozessoren bringen, eher was neues. Abgesehen davon, welchen der hundert+ Fehler will man genau bereinigen ? Die 2 Sicherheitslückchen? Sicher noch nicht vollständig. Aber man kann natürlich dem Marketingblabla schonmal glauben
Abgesehen davon ist es natürlich schlimm, bei all den hundert Sicherheitlücken die man sowieso schon so hat, eine mehr zu haben
Na wenn der EINE schon nicht innerhalb 7 Monaten gefixt ist und jetzt noch deine hunderte täglich dazukommen......
und nein es ist sowohl Meltdown als auch Spectre.
Außerdem hast du sicher hunderte selbst installierte aufm PC/Handy, da würde ich mir wegen der einen keine Sorgen machen.
gRU?; cAPS
Keine Chance das Ding wirklich kühl zu bekommen. Deswegen bin ich dann doch eher skeptisch dass man "ohne köpfen bei max OC" noch erträgliche Temperaturen abliefert. Denn das Problem bei DC war, ist und bleibt das miese TIM / bzw. die Art & Weise wie es aufgetragen wurde.