Phononic Hex 1.0: Silvercore soll CPU-Kühler revolutionieren
Phononic hat eine Crowdfunding-Kampagne über Indiegogo gestartet, mit der die Produktion des Kühlers Hex 1.0 finanziert werden soll. Der Doppelturm-CPU-Kühler kommt mit einem 80 mm kleinen Lüfter aus, soll durch den "Silvercore" aber große Luftkühler und auch Kompakt-Wasserkühlungen in Sachen Kühlleistung schlagen können.
Das Unternehmen Phononic schickt sich an, den CPU-Kühler-Markt zu revolutionieren. Dazu soll auf Indiegogo die Produktion des ersten hauseigenen Modells, dem Hex 1.0, schwarmfinanziert werden. Im Mittelpunkt steht dabei der "Silvercore", der aus einer Platine und einer "Wärmepumpe" bestehe. Die Elektronik soll die CPU-Temperatur auslesen und entsprechend die Lüftergeschwindigkeit sowie die "Wärmepumpe" steuern.
Dadurch erreiche man bei den Ausmaßen von 89 × 109 × 89 mm (B×H×T) eine Kühlleistung, die mit einem Noctua NH-D15 oder einer Kompakt-Wasserkühlung inklusive Dual-Radiator konkurrieren könne. Im Leerlauf drehe der Lüfter langsam, unter Last kann der auf bis zu 4.000 U/min aufdrehen – leise dürfte das dann nicht mehr sein. Die "Wärmepumpe" soll erst bei Last anspringen und sich bis zu 60 Watt genehmigen – womit das Ganze an ein Peltier-Element erinnert, genaue Angaben zur Funktionsweise gibt es allerdings keine. (Update: In der Indiegogo-Kampagne wird das Peltier-Element explizit angesprochen.)
Ansonsten ist der CPU-Kühler äußerlich recht unspektakulär. Pro Kühlturm übernehmen vier Heatpipes die Wärmeabfuhr, wobei zwei Viererpacks übereinander angeordnet sind. Die Halterung ist mit allen aktuellen Intel-Sockeln kompatibel, AMD-Systeme werden nicht unterstützt. Der normale Preis für den Hex 1.0 liegt über Indiegogo bei 111 US-Dollar, aktuell bekommt man ihn noch für 97. Die Auslieferung soll schon im November beginnen, dort sollte sich dann auch zeigen, ob Phononic seine Versprechen halten kann.
Quelle: Phononic (Pressemitteilung, Produktseite), Indiegogo

Wenn ich da an die Amis denke, denen Lautstärke sooooo was von egal ist, solange es gut kühlt...
Kann es sein, dass es wohl wieder so ein Flopprojekt sein wird wie damals der Danamics Super Leggera? Der war innovativ, die Kühlleistung brachial, aber das Power Booster soff zusätzlich Strom und wurde dabei auch noch verdammt heiss, weshalb man die Kühlrippen nach aussen verlegen musst. Und das Teil war dann auch noch teurer als so mancher high-end Lukü. Naja, war so ein Erfolg, dass es die Firma heute gar nicht mehr gibt.
Die Peltierstory wurde ja in den letzten 10 Jahren (oder gar mehr) oft genug durchgekaut. Sei es von CoolerMaster mit dem V10 oder dann bei den AiO Waküs durch CoolIt, doch richtig durchgesetzt hat sich bis heute... gar nix von dem Zeug. Und dann noch mit so nem Turbolüfterchen, naja. Ok, nur weil er bis 4000 U/min dreht, muss er nicht zwangsläufig laut sein, in den meisten Fällen sind sie es aber dann doch.
Naja, werden wohl trotzdem genügend Leutchen finden, die das Teil mitfinanzieren werden, da bin ich mir sicher
E3 2016: Phononic Unveils Hex 2.0 Thermoelectric Cooler | Custom PC Review
Ich muss zugegeben, ich bin erst jetzt wieder auf die Peltierelement Idee aufmerksam geworden und mich ernsthaft gefragt warum es diesbezüglich noch keine Lösungen auf dem Markt gibt.
Der wesentliche Vorteil in meinen Augen ist das keine Geräusche entstehen.
Ich überlege schon lange wie ich die Wassertemperatur um ein paar Grad runter bekommen könnte.solche Elemente am AGB mit gutem Wärmeübergang angebracht könnten die Lösung sein die idealerweise Temperatur geregelt anspringen.
Allerdings vermute ich stark das die Kühlleistung relativ schwach,dafür der Verbrauch relativ hoch ist.
Sonst wären ja schon andere schlaue Köpfe vor mir drauf gekommen.
Vielleicht bastel ich mir zu Weihnachten mal einen beschriebenen Versuchsaufbau...die Elemente sind ja nicht wirklich teuer!
Wegen der dann nahezu unvermeidlichen Kondensation.
Wenn ich dran denk, das mein Macho passiv im Gehäuseluftstrom hängt und ich noch nie Wärmeprobleme hatte, frage ich mich, warum ich so einen neuen Kühler kaufen sollte?