Günstige CPUs im Preisvergleich: Die richtige Anzahl an Kernen und IPC-Leistung für jeden Geldbeutel [November 2015]
Günstige AMD- und Intel-CPUs: Prozessoren bilden neben der Grafikkarte beziehungsweise -einheit das Herzstück eines heimischen Rechenknechts. Da die Preissituation ohne ständiges Beobachten durchaus komplex ausfällt, wird PC Games Hardware diese künftig im Auge behalten und diesen Artikel regelmäßig für Sie aktualisieren.
Nachdem wir die Preissituation von Grafikkarten regelmäßig untersuchen, folgt selbiges Format nun auch für Prozessoren aus dem Hause AMD sowie Intel. Bei Letzterem betrachten wir die aktuelle Skylake-Generation sowie Haswell-E im Falle der Sockel-2011-3-Plattform; als Vergleich dienen Haswell und Broadwell für den Sockel 1150. Bei AMD ziehen wir aufgrund mangelnder Alternativen die mittlerweile betagten FX-Prozessoren sowie die Kaveri-APUs mit Steamroller-Innenleben heran. Wir haben uns auch hier repräsentative CPUs herausgesucht, die nicht das komplette Produktportfolio abdecken, jedoch einen guten Anhaltspunkt über die aktuelle Preissituation geben.
Die Unterteilung erfolgt in den Bereichen bis 120 (Einsteiger), 200 (Mittelklasse), 300 (High-End) respektive ab 301 Euro (Enthusiasten). Aktualisiert wird der Artikel, wie auch bei den Grafikkarten, monatlich, sodass jeweils die aktuelle Preissituation als auch die Marktentwicklung als solche veranschaulicht werden. Letztere fällt bei den CPUs vergleichsweise simpel aus, da hier keine Custom-Designs als Repräsentanten ausgewählt werden müssen. Besondere Ausreißer nach oben oder unten hin sind bei den Preisen nicht zu erwarten, da die Hersteller in der Regel einheitliche Preise fahren, welche mit der neuen Generation dann übernommen werden. So lässt sich beispielsweise bei Intels Sockel-2011(-3)-Plattform als Faustregel sagen, dass die Modelle 350, 500 sowie 1.000 US-Dollar kosten.
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Über den gesamten Hardware-Markt lässt sich derweil eine Entwicklung erkennen: Die Preise steigen. Schon seit vielen Monaten sorgt der schwächelnde Euro-Kurs für kontinuierlich steigende Hardware-Anschaffungskosten, was zuerst bei Intels CPUs durchgeschlagen hat, mittlerweile aber auch klar bei AMDs Ablegern.
Einsteiger-Prozessoren im Preisvergleich bis 120 Euro
Im Bereich bis 120 Euro gibt es das größte Angebot immer noch von AMD im Rahmen der Sockel FM2+ und AM3+. Die Preise stagnieren dabei seit einigen Monaten schon, sodass der A8-7600 als Kaveri-Einsteiger-APU beispielsweise für 85 Euro zu haben ist. Der FX-6300 als Vishera-Dreimoduler mit sechs Integer-Kernen schwankt zwischen 100 und 105 Euro.
Neu dabei ist inzwischen Intels Core i3-6100 als günstigster Skylake-Zweikerner mit Hyperthreading. Etwa 120 Euro kostet die Einsteiger-CPU, also einen Zehner mehr als der alte i3-4150 auf Basis von Haswell. Der durch den Euro-Kurs bedingte Aufpreis fällt bei den kleineren Modellen absolut gesehen noch moderat aus.
AMD A8-7600
Mittelklasse-Prozessoren im Preisvergleich bis 200 Euro
Wer eine etwas leistungsstärkere APU haben möchte, kann zu einem K-Modell aus AMDs 7800er-Reihe greifen. Stellvertretend haben wir das Erstlingsmodell, den A10-7850K, genommen, der sich bei 125 bis 130 Euro hält. Für den Sockel AM3+ gibt es den kleinsten Viermoduler, den FX-8320, für nunmehr 145 Euro. Kleiner Tipp: Die sparsamere E-Version kostet knapp 125 Euro, hat aber immer noch den offenen Multiplikator. Traut man sich also ans übertakten, bekommt man mit dem FX-8320E die wahrscheinlich potenteste CPU in diesem Preisrahmen.
Eigentlich müsste der Core i5-6500 in die nächste Preiskategorie, leistungsmäßig ist er aber eindeutig in der Mittelklasse angesiedelt. Die Preise der Skylake-CPUs pendeln sich ohnehin noch ein, von einst 240 ist der i5-6500 inzwischen auf 205 Euro gefallen. Die Tray-Version gibt es bereits für unter 200 Euro. Das Preisniveau der alten Haswells wird allerdings noch lange nicht erreicht, wie der i5-4460 zeigt.
Intel Core i5-4690K
High-End-Prozessoren im Preisvergleich bis 300 Euro
Als Geheimtipp im Bereich bis 300 Euro hat sich der Core i5-5675C aufgetan. Aus der stiefmütterlich behandelten Broadwell-Generation hat er dank GT3e-GPU einen 128 MiByte großen eDRAM als L4-Cache, welcher den CPU-Kernen ordentlich auf die Sprünge hilft. Dank offenem Multiplikator und Preisrutsch auf rund 200 Euro lohnt er sich für alle, die günstig an ein Z97-Mainboard kommen. Aktuell gibt es die CPU für den Preis aber nur noch als Tray-Variante, die Boxed-Modelle sind schon wieder bei 220 Euro gelandet.
Der günstigste übertaktbare Skylake-Vierkerner, der Core i5-6600K, fällt mit 270 Euro noch sehr teuer aus. Selbst der eigentlich schon teuere Vorgänger in Form des i5-4690K ist mit 245 Euro noch teuer, einst kostete er nur gut 200 Euro. AMDs FX-9590 hat unlängst einen kleinen Peisrutsch auf 215 Euro erfahren, verglichen mit den 8300er-Modellen erscheint er aber unnötig teuer.
Intel Xeon E3-1231 v3
Enthusiasten-Prozessoren im Preisvergleich ab 301 Euro
Das Feld über 300 Euro wird einzig von Intel besetzt. Aus den alten Generationen gibt es noch den Core i7-4790K (Haswell) sowie den i7-5775C (Broadwell), die sich noch zum Aufrüsten lohnen können, primär sind sie aber wegen der Vergleichbarkeit in der Liste enthalten. Der Core i7-6700K ist noch immer sehr schlecht lieferbar und lohnt sich mit Preisen von 400 Euro und mehr kaum. Selbst der i7-5820K mit sechs echten Kernen für den Sockel 2011-3 fällt günstiger aus. Einzig für das Mainboard muss man etwas mehr Geld investieren (50 bis 100 Euro zusätzlich).
Und was bitteschön ist Dein Problem?
Es sind um genau zu sein 1,416V
Ich hab im Wohnzimmer auch einen 860K, der läuft mit 1,4V bei 4,2GHz. Hatte aber auch schon einen FX 8320 der 5,1GHz mit 1,45V machte. 5GHz mit 1,425V und 4,8 GHz mit 1,38V.
Also ich betreibe einen AMD FX 8370E mit 5 Ghz @ 1,41V und kann nur sagen das Ding läuft super und braucht bei mehr Takt auf allen Kernen sogar weniger Spannung als der 9590!
Klarer Geheimtipp
Wie jetzt. Was stimmt nicht mit Mittelklasse. Mal abgesehen davon, dass Vergleiche zu Autos eh holpriger sind als ein Feldweg.