Prozessorpreise: Coffee Lake-S und Ryzen werden weiter günstiger [Update]
Sowohl AMDs Ryzen-Prozessoren aus der Summit-Ridge-Familie als auch Intels Coffee-Lake-S-Modelle sind in den vergangenen Wochen günstiger geworden. Einen Core i7-8700K bekommen Interessenten inzwischen für etwas über 340 Euro, wohingegen AMDs AM4-Topmodell Ryzen 7 1800X keine 320 Euro mehr kostet.
Update vom 22.02.18:
Es gleicht fast schon einem Preisrennen zwischen AMD und Intel. Innerhalb der letzten sieben Tage sind die Prozessoren aus den CPU-Familien Summit Ridge und Coffee Lake-S allesamt weitere fünf bis zehn Prozent günstiger geworden. Der Einstieg in die Welt der Sechskerner wird jetzt für circa 170 Euro sowohl im Falle des Ryzen 5 1600 als auch des Core i5-8400 bereitet. Den per Multiplikator übertaktbaren Core i5-8600K gibt es bereits für 220 Euro und den Core i7-8700K mit SMT für zusätzliche 100 Euro - von Intels Erhöhung der UVP merkt man nichts mehr. AMDs Sockel-AM4-Topmodell Ryzen 7 1800X nähert sich der 300-Euro-Marke. Der Ryzen Threadripper 1900X für den Sockel TR4 wechselt für 385 Euro den Besitzer. Alle CPUs darüber hinaus (Ryzen Threadripper ab dem 1920X, Intels Skylake-X) sind von der Preisschlacht ausgeschlossen.
Originalartikel vom 15.02.18:
Während es bei Grafikkarten preislich steil bergauf geht, gibt es immerhin bei Prozessoren Grund zur Freude. Erst Anfang und Ende Januar berichteten wir zuletzt über deren Preissituation, die sich seitdem weiter verbessert hat. Im Falle von Intels Coffee Lake-S haben sich die K-Modelle weiter nach unten eingependelt. Mit Kostenpunkten von rund 340 beziehungsweise 240 Euro befinden sich der Core i7-8700K und Core i5-8600K auf dem Niveau der direkten Kaby-Lake-S-Vorgänger, bevor AMD die erste Ryzen-Generation veröffentlicht hat - und das obwohl Intel die UVPs um 15 bis 20 US-Dollar erhöht hat.
Darüber hinaus sind die beiden nicht übertaktbaren Modelle Core i7-8700 und Core i5-8400 inzwischen gut verfügbar, womit die Preise auf gut 300 beziehungsweise 180 Euro gesunken sind. Im Januar lohnten sich die beiden CPUs wegen der geringen Lagerbestände nicht. Vor allem der Einsteiger-Sechskerner dürfte AMD Kopfschmerzen bereiten, da der Ryzen 5 1600X und Ryzen 5 1600 vorher konkurrenzlos in ihrem Feld waren.
Die Preise der beiden Modelle sind ebenfalls auf gut 170 beziehungsweise 190 Euro gesunken. Zudem ist der Ryzen 7 1800X als AM4-Topmodell auf unter 320 Euro gefallen. Die neuen UVPs von Anfang Januar werden damit noch einmal ein gutes Stück unterboten. Die beiden Raven-Ridge-APUs Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G sind übrigens für ihre empfohlenen Preise in Höhe von 165 und 96 Euro verfügbar. Aktuell gehören sie zu den meistgesuchten Hardware-Produkten im PCGH-Preisvergleich.

Dass CPU´s durch GPUs gedecktelt werden, weiß ich auch, also für was überhaupt diskutieren, lohnt sich doch eh nicht.
Ich muss mich damit mal ausführlicher befassen, wenn ich wieder mehr Zeit habe. Dann gewinnt die Glotze, die sonst kaum eingeschaltet wird, wieder an Daseinsberechtigung.
Ansonsten:
Angesichts deines Anspruchs an Auflösung, Framerate, Refresh müsste ein Upgrade jedoch derzeit klar in Richtung Intel gehen, das steht außer Frage.
Hab auf die schnelle nur Witcher 3 Benchmarks gefunden. Einmal CPU und einmal GPU Benchmarks. Im CPU Benchmark ist der 1800X bei niedrigen Details ca 25 fps langsamer. Bei vollen Details würde das einen geschätzten Nachteil von ~ 5 ?!? fps bringen. 5 fps ist schonmal der Unterschied zwischen GTX 1070 und GTX 1080 im Grafikkartenbenchmark. Daher dann die Frage ob man mit einer günstigeren CPU wirklich Geld gespart hat, wenn man sich die Preisdifferenz von einer 1070 zur 1080 anschaut.
Daher wären mal Benchmarks von Witcher 3 mit vollen Details interessant um 8700K und 1800X wirklich zu unterscheiden, dann wird man schon bei dem einen oder anderen Spiel einen deutlichen Unterschied feststellen. Wer bei 60Hz spielt, dem ist das in der Regel egal, wer aber wie ich einen 144Hz Monitor betreibt, der freut sich über jedes FPS und spielt auch nicht alles auf Ultra sondern eher mal mittlere Details dafür aber zwischen 80-100fps.
@Mahoy
Spielemodus bei meinem Samsung MU7900 hat schonmal ordentlich Dampf, verzerrt aber die Schrift etwas, ist in Spielen egal aber im Windows Betrieb nicht ganz so praktisch. Falls du Filme schaust, nicht vergessen wieder zurück zu stellen.
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Auf jeden Fall schon mal danke für die Erinnerung daran, dass es bei vielen Smart-TVs einen Game Mode gibt. Das hat mich daran erinnert, das ich den bei meiner Glotze schon länger mal testen wollte, aber irgendwie immer davon abgekommen bin ...
Ich hab mir lieber 250€ bei Board und CPU gespart und einen ähnlich starken Ryzen 1600 genommen. Da hab ich sogar die Möglichkeit später nur die CPU aufzurüsten. Mir ist Leistung in Boinc und Handbrake wichtiger als ein möglichst großer FPS-Balken bei dem ich den Unterschied eh nicht sehe. Zumal bei mir sowieso die GTX 760 bremst.
Und nimms mir nicht übel, aber von jemanden, der bei 4k auf CPU Leistung schaut und noch dazu am TV spielt (Stichwort Input-Lag) nehme ich keine Ratschläge an was Hardware angeht.
Dark Souls 3, Dragon Ball FighterZ, Injustice 2, Street Fighter V Arcade Edition, Assetto Corsa, Project Cars 2, Forza Horizon 3, Devil May Cry spiel ich lieber mit dem 49" 4K TV im Spielemodus als auf dem 27" TN Sehschlitz
Wobei Assetto Corsa auch mit meiner Oculus Rift sehr viel Spaß macht. düdümm heftiger Input Lag
Netter Versuch
na ja und der 1600K ist in Spielen für Full HD ganz witzig aber auf einem 144Hz WQHD Monitor macht es schon einen "dezenten" Unterschied ob der meine GTX 1080 befeuert, da reden wir dann nicht nur über 10fps Unterschied, das bei den aktuellen Grafikkartenpreisen aiaiaiai, aber was weiß ich schon
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Fakt ist, seit 2015 Leistung für alle High End Spiele und reicht auch für die nächsten Jahre noch, der aktuelle 8700K ist dank günstigem Sockel im Gesamtpaket nochmal deutlich besser geworden. Da gibt es einfach nichts mehr zu meckern, meiner Meinung nach.