PCGH Jahresumfrage 2015 - CPU: Intels Vierkerner dominieren deutlich
Manche Leser erinnern sich noch an die große Jahresumfrage von PC Games Hardware und haben vielleicht sogar teilgenommen. Heute wollen wir und das Thema Prozessoren genauer anschauen und die gemachten Angaben auswerten.
Die große Jahresumfrage 2015 ist beendet und wir machen uns an die Auswertung der einzelnen Segmente. Zahlreiche Leser haben an der Umfrage teilgenommen, sodass sich ein plausibles Abbild der Situation bei der Klientel der Hardware-Enthusiasten zeichnen lässt. Das Segment Prozessoren wollen wir uns nun genauer anschauen.
Wenig überraschend setzen die meisten Anwender auf einen Intel-Prozessor. 83,81 Prozent erreicht deren Anteil unter allen Befragten. AMD kommt auf 16,19 Prozent. Das war angesichts der aktuellen Marktlage so zu erwarten und deckt sich so auch grob mit globalen Umfragen, etwa dem Steam Survey, wo AMD noch etwas besser dasteht.
Die meisten PCGH-Leser setzen dabei auf den Sockel 1150, was ebenfalls keine Überraschung ist. Die Modelle Core i7-4770K und i7-4790K galten bis zum Erscheinen von Slylake als die Gamer-Prozessoren und sind es prinzipiell auch heute noch. Ebenfalls auf den Sockel 1150 passt der Core i5-4460, der für kleines Geld zu haben ist und schnell zu Werke geht. Immerhin schon 11,77 Prozent haben den Sprung zu Skylake und dem Sockel 1151 geschafft. Der Sockel 1155, der Sandy- und Ivy-Bridge-Prozessoren aufnimmt, kommt auf 20,37 Prozent. Das ist schlichtweg dem geschuldet, dass Prozessoren wie beispielsweise der Core i7-3770K auch heute noch absolut konkurrenzfähig sind.
An die teuren Plattformen wagen sich nach wie vor wenige. Die Plattform mit LGA 2011 kommt kumuliert auf 9,85 Prozent. Sie ist Voraussetzung, um bei Intel mehr als vier physische Kerne zu bekommen. Der Vorgänger, Sockel 1366, hat noch 2,15 Prozent Anhänger. Bei AMD indes ist die Situation einfacher: Die meisten Anwender setzen auf die letzte Ausbaustufe namens AM3+. 10,97 Prozent sind das. Alle anderen Sockel sind nicht der Rede wert.
Anhand dessen dürfte dann auch jedem mit Hintergrundwissen klar sein, dass die meisten Leser vier echte Kerne in ihrem System haben. 37,98 Prozent sind das. Bei weiteren 37,46 Prozent kommt SMT hinzu, also vier virtuelle Kerne.
Die meisten Leser planen, beim nächsten Aufrüsten ein System auf Basis des Sockels 1151 anzuschaffen, also Skylake. Immerhin 23,38 Prozent wollen in die teurere Sockel-2011-Plattform investieren, bekommen dafür aber auch mehr Kerne und PCI-Express-Lanes. Im Laufe des Jahres steht zudem der Release von Broadwell-E an, was viele reizen dürfte. Mit 26,77 Prozent nicht gerade wenige Leser hätten gerne ein AM4-System mit Zen, obwohl zur Architektur bisher wenig Handfestes zur Performance bekannt ist.
Intel-Prozessoren stehen an Stelle 4 der Wunschliste bei den Neuanschaffungen 2016, AMD kommt auf Platz 10. Das sind in Zahlen 25,89 Prozent bzw. 14,70 Prozent. 2015 wurden übrigens vornehmlich Intel-Prozessoren gekauft. 35,80 Prozent der Leser gönnten sich ein neues Rechenherz von Intel. Von AMD sind es nur 5,77 Prozent der Leser gewesen.

Dann gibt es eben z. B. von Gigabyte oder Asus oder Foxconn keine Mainboards mit Intel-Sockel mehr.
AMD muss hier aufwachen. Bei einem Marktanteil von weniger als 10% dürfte für AMD der Zug endgültig abgefahren sein ......
Warum sollen Gigabyte, Asus oder sonst wer, auf den Löwenanteil (Intelplattform) verzichten? Immerhin ~90%?
Wenn AMD kaum Geld für Forschung hat, um Intel vielleicht doch mal zu überholen, wie sollen sie dann die 90% fehlenden Einnahmen der Mainboardhersteller bezahlen?
Sonst wäre es für Asus ect wenig lokrativ, wenn sie draufzahlen/Verluste machen müssten...
Der oben genannte Verdrängungswettbewerb tut sein übriges dazu.
Allerdings ist hier AMD auch nicht ganz unschuldig. Wie in anderen Threads schon erörtert, sitzen im Marketing von AMD einfach Schlaftabletten herum. Wenn Intel bestiimmte OEM-Partner und Handelsketten dafür bezahlt, nur Intel Produkte zu verkaufen, sollte AMD dies mit anderen Partnern eben auch tun. Dann gibt es eben z. B. von Gigabyte oder Asus oder Foxconn keine Mainboards mit Intel-Sockel mehr.
AMD muss hier aufwachen. Bei einem Marktanteil von weniger als 10% dürfte für AMD der Zug endgültig abgefahren sein - es ist also unbedingt zu vermeiden, dass AMD noch mehr in die Ecke gedrängt wird.
Falls nicht, wird er hoffentlich eine überzeugende Preis/Leistung liefern und bedeutend schneller als mein jetziges System sein.
Ansonsten bleib ich beim alten.
Aber auch sonst mag ich die Marke einfach, auch wenn die momentanen CPUs für Gaming wirklich nicht ideal sind! Trotzdem: In 9 von 10 Fällen limitiert die GPU. Von daher ist es meistens egal und CPU und Mainboard sind beim AM3 Sockel einfach bezahlbar er!
Allerdings hoffe ich auch auf ZEN! Ich bin gespannt ob es diesmal klappt!
https://www.tagesschau.de...
Gut, Vielen ist das egal aber ich verachte solch ein verhalten.