Intel legt 12 Ivy-Bridge-EP-Xeons neu auf: E5-2400 v2
Intel hat zwölf neue Xeon-Prozessoren ins Rennen geschickt, bei denen es sich um die zweite Generation der Ivy-Bridge-EP-Modelle handelt. Diese werden für die Romley-Plattform gefertigt, passen in den Sockel LGA1356 und bieten bis zu zehn Kerne und zwanzig Threads. Die Änderungen an den Spezifikationen sind moderat, aber Intel hat auch die Architektur verbessert.
Intel hat eine neue Version seiner Xeon-Prozessoren auf Ivy-Bridge-EP-Basis veröffentlicht. Insgesamt wurden zwölf Modelle mit dem v2 in der Produktbezeichnung ausgestattet. Die Änderungen bei den einzelnen Modellen sind zwar keine Offenbarung, aber durchaus erwähnenswert. Vor allem auch deshalb, weil Intel von einer durchgehenden Preiserhöhungen absieht. Einzelne Modelle allerdings sind durchaus teurer geworden. Je nach Modell gibt es etwas mehr Takt, mehr Kerne oder mehr Cache – teils auch in Kombination.
Allen gemein ist eine neue Gleitkommaeinheit für F16C (vorher bekannt als CVT16) und APIC Visualization (Advanced Programmable Interrupt Controller). Wie quasi bei jeder Generation wurde auch an der Leistungsaufnahme geschraubt. Die Ivy-Bridge-EP-Xeons der zweiten Auflage sollen vor allem ohne Last weniger Strom verbrauchen, was für Serverbetreiber immer ein gutes Argument ist. Der Serie kommt auf der Romley-Plattform zum Einsatz, die den Sockel LGA1356 verwendet.
Wer in der folgenden Tabelle mit der Übersicht der 12 neuen Prozessoren an Rebranding glaubt, der irrt. Selbst ohne offensichtliche technische Änderung bei den Spezifikationen wurde jede CPU überarbeitet. Intel hat der Architektur einen Feinschliff verpasst. Es bleibt aber auch vieles beim Alten - etwa der Fertigungsprozess in 22 nm, oder die Größen des L1- und L2-Caches. Auch an den Features ändert sich nichts. Im Folgenden also die neuen Prozessoren sowie die Änderungen zum Vorgänger.
| Modellbezeichnung | Kerne/Threads | Takt/Turbo | L3-Cache | Speicherbus | TDP | Preis (USD) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Xeon E5-2403 v2 | 4/4 | 1,8 GHz | 10 MiB | DDR3-1333 | 80 Watt | 192 USD |
| Xeon E5-2407 v2 | 4/4 | 2,4 GHz | 10 MiB | DDR3-1333 | 80 Watt | 250 USD |
| Xeon E5-2418L v2 | 6/12 | 2,0 GHz | 15 MiB | DDR3-1333 | 50 Watt | 607 USD |
| Xeon E5-2420 v2 | 6/12 | 2,2/2,7 GHz | 15 MiB | DDR3-1600 | 80 Watt | 406 USD |
| Xeon E5-2428L v2 | 8/16 | 1,8/2,3 GHz | 20 MiB | DDR3-1600 | 60 Watt | 1.013 USD |
| Xeon E5-2430 v2 | 6/12 | 2,5/3,0 GHz | 15 MiB | DDR3-1600 | 80 Watt | 551 USD |
| Xeon E5-2430L v2 | 6/12 | 2,4/2,8 GHz | 15 MiB | DDR3-1600 | 60 Watt | 612 USD |
| Xeon E5-2440 v2 | 8/16 | 1,9/2,4 GHz | 20 MiB | DDR3-1600 | 95 Watt | 832 USD |
| Xeon E5-2448L v2 | 10/20 | 1,8/2,4 GHz | 25 MiB | DDR3-1600 | 70 Watt | 1.424 USD |
| Xeon E5-2450 v2 | 8/16 | 2,5/3,3 GHz | 20 MiB | DDR3-1600 | 95 Watt | 1.107 USD |
| Xeon E5-2450L v2 | 10/20 | 1,7/2,1 GHz | 25 MiB | DDR3-1600 | 60 Watt | 1.219 USD |
| Xeon E5-2470 v2 | 10/20 | 2,4/3,2 GHz | 25 MiB | DDR3-1600 | 95 Watt | 1.440 USD |
| Modellbezeichnung | Änderungen zu v1 |
|---|---|
| Xeon E5-2403 v2 | Preis: +4 USD |
| Xeon E5-2407 v2 | Takt: + 200 MHz |
| Xeon E5-2418L v2 | Kerne: +2, Cache: + 5 MiB, Preis: + 153 USD |
| Xeon E5-2420 v2 | Takt: +300 MHz, TDP: -15 W, +19 USD |
| Xeon E5-2428L v2 | Kerne: + 2, Cache: +5 MiB, Preis: +278 USD |
| Xeon E5-2430 v2 | Takt: +300 MHz, TDP: -15 W |
| Xeon E5-2430L v2 | Takt: + 400 MHz, Preis: - 50 USD |
| Xeon E5-2440 v2 | Kerne: + 2, Cache: +5 MiB, Takt: - 500 MHz |
| Xeon E5-2448L v2 | Kerne: + 2, Cache: + 5 MiB, Preis: + 78 USD |
| Xeon E5-2450 v2 | Takt: + 400 MHz |
| Xeon E5-2450L v2 | Kerne: + 2, Cache: + 5 MiB, Takt: - 100 MHz, TDP: - 10 W, Preis: + 112 USD |
| Xeon E5-2470 v2 | Kerne: + 2, Cache: + 5 MiB, Takt: + 100 MHz |
Tabellen via cpu-world.com

Das stimmt---der Kommentar war aber eher auf E5-2470 v1 vs. i7 3960X bezogen---sind nahezu gleich schnell bei 400$ Aufpreis gegenüber dem i7 3960X ohne Performancevorteil---daher auch nach wie vor:
Und das war damals noch die gleiche Chip-Basis, der v2 hat ja immerhin nen eigenen und sehr viel größeren Chip als der 4960Xer...
Na dann muss ich mir um meinen Kenntnissstand ja keine Gedanken machen
Xeon: 10 Cores, 2,4 GHZ, TB 3,2 GHZ, 95 Watt TDP, 1400$
i7:6 Cores, 3.6GHZ, TB 4 GHZ, 135 Watt TDP, 1000$
Wenn der Xeon ~3GHZ AllCoreTurbo auf Dauer packt, dann ist er in 100% parallelisierbaren Anwendungen immerhin 25% schneller bei 40% mehr Preis---Intel hat auch schon abzockerischeres hervorgebracht.
Xeon: 10 Cores, 2,4 GHZ, TB 3,2 GHZ, 95 Watt TDP, 1400$
i7:6 Cores, 3.6GHZ, TB 4 GHZ, 135 Watt TDP, 1000$
Wenn der Xeon ~3GHZ AllCoreTurbo auf Dauer packt, dann ist er in 100% parallelisierbaren Anwendungen immerhin 25% schneller bei 40% mehr Preis---Intel hat auch schon abzockerischeres hervorgebracht.
Z.B. den alten Xeon mit Acht Kernen, 3.1GHZ Turbo und gleichem Preis
Und die Anwendungsentwicklung ist noch immer auf dem Stand von vor 20 Jahren. Man fragt sich doch wozu man Multicore CPUs und 64Bit braucht, wenn keine 10% der Anwendungen Nutzen daraus ziehen.
File:AmdahlsLaw german.svg - Wikimedia Commons
Und wie du schon sagtest hinken die Anwendungen eh häufig der Prozessorentwicklung hinterher, daher kann es sogar noch übler in der Praxis ausgehen...
bedenke es ist nach wie vor nicht die Kindergartenplattform.
Sorry, das ist dämlich
Und die Anwendungsentwicklung ist noch immer auf dem Stand von vor 20 Jahren. Man fragt sich doch wozu man Multicore CPUs und 64Bit braucht, wenn keine 10% der Anwendungen Nutzen daraus ziehen.
Ganz einfach, die Kuh wird solange gemolken bis die nichts mehr abwirft.
Und Intel braucht in sich in der Hinsicht keine Gedanken zu machen, es gibt ja keine Konkurrenz