Schrumpfender PC-Markt: Intel schließt Fabrik im US-amerikanischen Hudson
Offenbar zieht Intel Konsequenzen aus der PC-Krise und den damit einhergehenden Umsatzrückgängen. Wie der Konzern bekannt gibt, wird er bis Ende 2014 eine Chip-Fabrik im US-amerikanischen Hudson schließen. Laut Unternehmensangaben liegen die Gründe dafür in der veralteten Technik des Standortes.
Der US-amerikanische Chipgigant Intel hat angekündigt, eine Fabrik in Hudson, Massachusetts, zu schließen. In dem Zusammenhang trennt sich das Unternehmen von 700 Mitarbeitern. Als Gründe für die Schließung führt Intel die veraltete Technik des Standortes an, die nicht mehr den Anforderungen des Konzerns entspreche. In Houdson produziert Intel laut Konzernangaben Chips älterer Generation für den Low-End-Bereich - eine Sparte, die nur wenig Gewinn generieren würde.
Das endgültige Aus droht dem Standort Ende 2014. Bis dahin will Intel einen Großteil der Beschäftigten im Werk weiterbeschäftigten, 100 Angestellte sollen allerdings schon in den kommenden vier Monate gekündigt werden. Intel hatte die Fabrik 1997 vom Digital Equipment übernommen, die ihrerseits seit 1994 am Standort Chips produzierten. Der Chipgigant hofft nun, sie ebenfalls an einen anderen IT-Konzern verkaufen zu können, der den Standort samt Mitarbeiter übernimmt. Intels am selben Ort beheimatete Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit ihren 850 Beschäftigten ist nicht von dem Vorgang betroffen und wird auch weiterhin Teil von Intel bleiben.
Zuletzt hatte Intel durch rückläufige Umsätze Aufmerksamkeit erregt, mit denen sich aktuell ein Großteil der PC- und PC-Komponentenhersteller als Resultat der PC-Krise konfrontiert sieht. Setzte Intel im zweiten Quartal 2012 noch 13,5 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinne von 2,95 Milliarden US-Dollar um, waren es im zweiten Quartal dieses Jahres nur noch 12,8 Milliarden US-Dollar Umsatz und knapp zwei Milliarden US-Dollar Gewinn.
Quelle: bostonglobe

Kommt natürlich immer drauf an, wie die Leute qualifiziert sind.
In der IT ist die Jobsuche auch oft leichter als in kriselnden Branchen.
und hallo cl55amg ^^
Warum bist du nicht mehr in Skype? ^^
Joo, bei den Amis ist dass ganz normal der Arbeit hinterher zu ziehen.
Kommt natürlich immer drauf an, wie die Leute qualifiziert sind.
In der IT ist die Jobsuche auch oft leichter als in kriselnden Branchen.
und hallo cl55amg ^^
Das ist in der Nähe von Boston, einer der besten Standorte in den USA und voll mit Technologie know how.
Die finden ein paar hundert km weiter einen anderen guten Job. In den USA sind das auch keine großen Distanzen.
Nicht gut für die dort arbeitenden Menschen, aber Intel gönne ich das voll und ganz!
Wenn ich das richtig gelesen habe, wurden dort die Itanium produziert, der ja am auslaufen ist. Womöglich gar noch nur den [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], der noch in 65nm produziert wurde. Eine Umrüstung auf aktuelle Intel Chips wäre demnach wirklich ungeheuer Kostspielig, und wenn schon die anderen Fabs nicht ausgelastet sind, nicht wirklich rentabel. Hoffentlich kann eine andere Firma, wie GlobalFoundries, TSMC oder National Semiconductor, den Standort übernehmen. Auch Samsung könnte eventuell interessiert sein, denn die haben ja bisher nur ganze 2 Fabs.