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Games World
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Na ja... mal sehen...

        Noch ist es ja nur ein "Test", der kann ja auch negativ auffallen...
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Gesehen habe ich die, ja. Aber das IBM für das bißchen Kupfer bei den Stückzahlen 100 € ausgibt, überrascht mich - ich hätte auf weniger als die Hälfte getippt. Aber selbst 100 € sind, im Vergleich zum Gesamtpreis des Blades, lächerlich wenig und wie gesagt: Für Kleinkram ala RAMs (die schon rund 50% der Kühlkörper ausmachen) kann man eigentlich auch weiterhin Luft nehmen. Da reicht auch eine einfache, unklimatisierte Lüftung.
        Davon abgesehen brauchst du bei Intel neben den "paar" Litern Öl und den billigen Alu-Kühlkörpern auch noch ein deutlich aufwendigeres Umwälzssystem (denn aufgrund der geringen Wärmekapazität musst du MEHR Öl zu CPU & Co bewegen, als Wasser bei IBM - und du musst das machen, ohne eine direkte, geschlossene Leitung haben), imho einen wesentlich aufwendigeren Brandschutz und vor allem sind deine Techniker bei jedem Defekt erstmal eine Zeit lang damit beschäftigt, die Hardware zu entölen. Deine Massenspeicher sind gleich komplett inkompatibel zu dem System und wenn die abgebildeten Maßstäbe hinkommen, reichen auch die Kabellängen normaler Schnittstellen nicht aus, um sie in der Nähe zu positionieren -> du musst zusätzlich separate Speichersysteme (mit eigenem, zusätzlichen Kühlkonzept) installieren, anstatt sie einfach mit ins gleiche Rack zu packen.
        Und je nach dem, wieviel Unterstützung Intel erhält, gibt es auch noch massive Probleme mit Erweiterungskarten, denn deren Spezifikationen und damit Garantiebedingungen lauten normalerweise nicht "Betriebsumgebung: Öl".
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Ein Vorteil, der sich aber eigentlich nur bezahlt macht, wenn man extrem viele kleine Komponenten kühlen will und Luftkühlung für diese Kleinverbraucher (aus Lautstärkegründen) nicht in Frage kommt - und das ist bei moderner Technik doch arg selten bzw. bei Servern eigentlich nie der Fall. Die Anschaffungskosten für ein paar einfache Kühlkörper (was soll daran teuer sein? Ein einfacher Wasserkühler wäre billiger, als die derzeitigen Luftkühler und bei den Serverpreisen ist es eh wurscht) sollten durch die Probleme bei Wartung und Austausch von Komponenten (VERFÜGBARKEIT! des Servers) mehr als nur aufgewogen werden.

        Hast du schon mal ein wassergekühltes IBM System X iDataPlex dx360 gesehen?

        Da werden nicht nur die CPUs sondern auch der RAM, die SpaWas und der Chipsatz wassergekühlt, zumindest innerhalb der Blades werden keine Schläuche sondern Kupferrohre verwendet (v.A. für die Option auf die Heißwasserkühlung)- so kann auf eine aktive Luftkühlung komplett verzichtet werden. Die Blades sind jeweils mit Schnellkupplungen ausgestattet und können so komplett abgekoppelt werden.

        Da ist es doch etwas einfacher die Blades einfach in einem Ölbad zu versenken. Diese Kühlkörper kosten wohl ~100€ pro Blade, bei weitem mehr als ein paar Liter Öl + billige teil-Alu Passivkühlkörper für die CPUs. Die restlichen Komponenten sollten im Öl komplett auf kühlkörper verzichten können. Zumindest dürfte Intel der Meinung sein.
      • Von S!lent dob Software-Overclocker(in)
        Wieso plant? Die haben das schon:

        Intel kühlt Server komplett mit Mineralöl

      • Von da brew Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Superwip
        [...]
        Is ja alles schön und gut, aber mir gings ursprünglich weder darum, welches Öl am besten geeignet, oder welches am billigsten ist, oder wie es hergestellt wird, sondern einzig und allein darum, dass du diese Aussage:
        Zitat von Eckism
        Rohöl wird auf jedenfall nicht billiger...
        offenbar falsch interpretiert hast.
        Ich glaube nicht, dass er den direkten Einsatz von Rohöl als Kühlmittel gemeint hat, sondern wie ich bereits erwähnte: Wird das Rohöl teurer, wird auch alles was daraus gewonnen wird teurer. Gilt übrigens für alle nicht nachwachsenden Rohstoffe (also auch für synthetische Öle, die z.B. aus Kohle hergestellt werden).
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1023491
CPU
Intel plant Ölkühlung für Server
Intel experimentiert mit Ölkühlungen für Server und plant offenbar schon relativ bald mit einer Verfügbarkeit. Nach Dauertests soll nun ein Referenzdesign entwickelt werden, welches dann zum Einsatz kommen soll. Die Ölkühlung für Server verspricht höhere Abwärmeaufnahme bei geringeren Betriebs- und Anschaffungskosten.
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/News/Intel-plant-Oelkuehlung-fuer-Server-1023491/
10.09.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/09/intel-frc-immersion.jpg
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