Intels CTO Rattner: Die Wiedergeburt des PCs ist im Gange
Geht es nach Justin Rattner, Chief Technology Officer bei Intel, so steht die Wiedergeburt des PCs kurz bevor. Im Endeffekt prophezeit der CTO, dass PCs zu Internet-Geräten werden und man werde in den kommenden 18 Monaten mehr Innovationen sehen als in den letzten 18 Jahren.
Auf Messen wie der CES werden besonders gerne neue Geräte-Klassen zu kommenden Stars gepusht und bekannte Plattformen ebenfalls - hier sind es dann die Innovationen, welche für die Wiedergeburt verantwortlich sein sollen. So gibt Intels Justin Rattner, Chief Technology Officer, bei Computer World zu Protokoll, dass wir in einer Zeit voller dramatischer Veränderungen angekommen seien - man könne dabei zusehen, wie sich der PC zu einem Internet-Gerät transformiere.
Angesichts von Smartphones und Tablets sei dies notwendig, denn einzig der PC sei noch an seine traditionelle Ausrichtung gefesselt. So erwartet der Intel-CTO, dass wir in den kommenden 18 Monaten mehr Innovationen sehen als in den letzten 18 Jahren. Wie so oft spricht er hier vom Wegfall von Maus und Tastatur, stattdessen trete die Sprach-, Gesten- und Gesichtssteuerung in den Vordergrund (entsprechende Software gibt es übrigens auch von AMD).
Obendrein bringt Rattner das Intel-Lieblingsthema Ultrabooks ins Gespräch, so seien bald Akku-Laufzeiten von einem ganzen Tag möglich - das Stichwort ist hier allerdings Connected Standby unter Windows 8 und nicht das aufgeklappte Gerät samt aktivem Bildschirm etc. Solche Geräte bleiben im Standby, empfangen aber dennoch Aktualisierungen und Mails (nur unter Metro). Der Chief Technology Officer geht davon aus, dass sich dieses Prinzip sehr schnell durchsetzen wird.
Quelle: Info World
Auch hierzulande erzählt uns Frau Merkel zwar gerne, wie toll doch alles ist und das es hierzulande aufwärts geht, nur mein Chef merkt nichts davon. Demzufolge darf ich mich auch nicht an einer Lohnerhöhung erfreuen, muss aber immer mehr Geld für andere Dinge auf den Tisch legen (Strom/Miete/Zusatzversicherungen etc.).
Da soll noch soviel Geld übrig sein, dass ich mir Intels Super Geräte kaufen soll. Witzig. Was bietet mir z.B. ein Ultrabook denn mehr als ein Notebook was ich inzwischen für 399,-€ um die Ecke bekomme. Tolles Design, super Flach und im Standby 8 Stunden. Nee das sind für mich keine Gründe für einen Neukauf. Hier fehlt einfach nüchtern betrachtet der Kosten-Nutzen Effekt, leider.
Und das Microsoft mit seinem Windows 8 nicht so Dolle ankommt, na das haben wir hier doch ausgiebig abgehandelt. Wenn wundert es also noch, außer den Bossen die die Auffassung vertreten, den Kunden alles andrehen zu können dank ihrer Marktmacht.
Gruß
Ich werde wohl zu alt für solch neumodischen Quatsch. Ein ganzer Tag pseudo-"Akkulaufzeit".
Die innovativen Eingabemethoden, auf die bzw. deren flächendeckende Verbreitung die Welt gewartet hat. Gestensteuerung... Frühsport am PC? Bevor ich mit dem Rechner rede muss mir jemand die Tastatur und Maus wegnehmen
Und die kommenden Innovationen sehe ich nicht bei Intel.
Meint er damit Haswell, oder was soll da Tolles kommen?
Auch seine Hoffnungen, dass Ultrabooks sich jetzt deutlich besser verkaufen werden, kann ich nicht teilen?
Das funktioniert nur, wenn auch der Preis stimmt.
Sprach- und Gestensteuerung sehe ich auch nicht als so ausgereift an, dass sie Maus und Tastatur ersetzten könnten.
Auf mich machen seine Aussagen den Eindruck von Zweckoptimismus.