Intel Broadwell: Desktop-Vierkerner mit GT3e-GPU angeblich erst im Sommer 2015

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Intel Broadwell: Desktop-Vierkerner mit GT3e-GPU angeblich erneut verspätet (im Bild: letzte, inoffizielle Intel-Roadmap)
Quelle: VR-Zone

Wie die chinesische Webseite Chinadiy.com.cn in Erfahrung gebracht haben will, wird es die ersten Desktop-Vierkern-CPUs mit Broadwell-Architektur samt GT3e-GPU erst im Sommer 2015 geben. Explizit genannt wird die 29. Kalenderwoche, was dem nächsten Juli entspricht. Zudem seien für das vierte Quartal 2014 erneut mobile Haswell-CPUs geplant, die vermutlich mit einem Taktupgrade auskommen dürften.

Intel schafft es mit seinem kommenden "Tick", dem Shrink von 22 auf 14 Nanometer, alias Broadwell nicht mehr aus den Schlagzeilen. Gab zuletzt eine aufgetauchte, inoffizielle Intel-Roadmap noch das zweite Quartal des kommenden Jahres als Markteinführung für Broadwell an, soll sich laut Chinadiy.com.cn die Veröffentlichung nun teilweise auf das dritte Quartal hinausgeschoben haben. So soll es die "H"-Prozessoren mit zwei beziehungsweise vier Kernen samt GT2- respektive GT3e-GPU (4C+GT3e, 4C+GT2 und 2C+GT3e) geben.

Mindestens die leistungsstärkste Variante, also der Broadwell-Vierkerner mit GT3e-Grafikeinheit, soll sich um zwei Monate auf den Juli verschoben haben. Wie es bei den anderen beiden Ausführungen aussieht, gibt die Webseite nicht an. Noch relativ im Zeitplan lägen dafür die Core-M-Prozessoren, die je nach Modell mit einer TDP von maximal 10 Watt auskommen und teilweise Ende dieses Septembers offiziell vorgestellt werden sollen. Zur Jahreswende hin soll dann schon die erste neue Stepping-Revision "F" erscheinen, über dessen Neuerungen beziehungsweise Verbesserungen aktuell nur spekuliert werden kann.

Zum gleichen Zeitpunkt seien die energiesparenden U-Prozessoren geplant, die als Pentium und Celeron mit zwei Kernen und GT2- respektive GT1-GPU erscheinen sollen. Die Version mit GT3-Grafik müsse noch bis Februar warten. Um nicht allzu lang auf demselben Produktportfolio zu sitzen, werde es zudem nochmals neue Haswell(-Refresh)-CPUs geben, namentlich Core i7-4980HQ, i7-4870HQ, i7-4770HQ und i5-4210H als Ablösung für die aktuellen Versionen i7-4960HQ, i7-4860HQ, i7-4760HQ sowie i5-4200H. Die Änderungen werden nicht genannt, vermutlich dürfte es sich aber wieder um schneller getaktete Derivate handeln.

Quelle: Chinadiy.com.cn (maschinelle Übersetzung)

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eteokles Komplett-PC-Käufer(in)
        Die Frage ist doch auch, wie viel Mehrleistung Broadwell und Skylake bieten werden, wenn sie doch irgendwann mal herauskommen.
        Der Fokus scheint ja aktuell auf der iGPU zu liegen, abgesehen von Energieeffizienzsteigerung. Und ob diese beiden Verbesserungen wirklich ausreichen um spätestens bei Skylake auch auf eine neue Plattform umzusteigen, wage ich einmal zu bezweifeln.
        DDR4 wird bis dahin vermutlich auch noch sehr teuer sein.
        Aktuell wird es sicher nicht schlecht sein, auf ein gutes Haswell-Refresh oder bald auch Haswell-E zu greifen, die Leistung wird für die nächsten paar Jahre noch sehr gut reichen...

        Viele Grüße
        Eteokles
      • Von Eteokles Komplett-PC-Käufer(in)
        Die Frage ist doch auch, wie viel Mehrleistung Broadwell und Skylake bieten werden, wenn sie doch irgendwann mal herauskommen.
        Der Fokus scheint ja aktuell auf der iGPU zu liegen, abgesehen von Energieeffizienzsteigerung. Und ob diese beiden Verbesserungen wirklich ausreichen um spätestens bei Skylake auch auf eine neue Plattform umzusteigen, wage ich einmal zu bezweifeln.
        DDR4 wird bis dahin vermutlich auch noch sehr teuer sein.
        Aktuell wird es sicher nicht schlecht sein, auf ein gutes Haswell-Refresh oder bald auch Haswell-E zu greifen, die Leistung wird für die nächsten paar Jahre noch sehr gut reichen...

        Viele Grüße
        Eteokles
      • Von GrEmLiNg Software-Overclocker(in)
        Wieso dieses wirr war mit machen, man kauft sich einfach direkt ein 5960 X und hat dann einfach mal seine ruhe. Ich würde mir das Modell Chaos nicht antun, nachher gibt es 5 verschiedne Sockel die dann alle eh irgendwann nicht mehr benutzen kannst.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von timmyfive
        Bei skylake ist ein problem :Ich hatte mal gelesen das angeblich alte ddr3 Arbeitspeicher nicht kompatibel sind bei den mainboards wenn das stimmt.
        Ist noch unklar. Die Leaks, denen zu Folge der Controller von Skylake sowohl DDR3 wie 4 beherrscht, verdichten sich zunehmend - und nachdem Intel EDO+SD, SD+DDR1, DDR1+DDR2 und DDR2+DDR3 Plattformen hatte, gibt es auch keinen Grund, sie von vorneherein abzutun. Nur in wie weit So1151-Mainboards für DDR3 (oder gar für DDR3 oder 4) erscheinen werden, das ist ungewiss. (ich für meinen Teil habe jedenfalls beschlossen, meine "kleinen Haswell und dann später Broadwell"-Pläne auf Eis zu legen und abzuwarten, ob das nicht auch mit Skylake-Cannonlake klappt, ohne neuen RAM zu kaufen. Zumal die kleinen Skylakes ja eher früh kommen sollen und die Chipsätze endlich mal wieder einen Schritt nach vorn machen könnten.)
      • Von matty2580
        Dazu gab es doch schon eine News hier, dass Broadwell und Skylake nahezu parallel erscheinen werden.
        D.h. es wird Skylake Desktop-Modelle ohne K und Brodwell Modelle mit K zur gleichen Zeit geben.
        Man wird also die Wahl zwischen der moderneren Architektur oder übertaktbaren CPUs haben.

        Oder man schlägt einfach bei Haswell zu, und erspart sich dass Modell-"Chaos" der Zukunft.
      • Von timmyfive Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Bei skylake ist ein problem :Ich hatte mal gelesen das angeblich alte ddr3 Arbeitspeicher nicht kompatibel sind bei den mainboards wenn das stimmt.
        DDr4 kostet viel zu viel 30% mehr !
        Je nach Größe besitzen die Kits acht oder 16 Gigabyte pro Modul. Die PC4-17066-Riegel takten mit 2.133 MHz bei einer Betriebsspannung von 1,2 Volt. Die verbauten Speicherchips auf den Modulen stammen von SK Hynix.

        Die Module mit CL15-Latenz kosten umgerechnet 260 Euro für das 16-Gigabyte-Kit und rund 500 Euro für das 32-Gigabyte-Kit.

        Ich bin mal gespannd wie andere Firmen es macht bei Latenz und den kosten weil 32 Gigabyte-kit ist einfach zu viel 500 euro
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