Cortex-A57 und Cortex-A53 vorgestellt: Erstmals ARMv8-CPU-Kerne mit 64-Bit-Unterstützung

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Kaum hat ARM zusammen mit AMD angekündigt, künftig 64-Bit-Opterons auf Basis der aktuellen ARMv8-Architektur anbieten zu wollen, zieht das Unternehmen von Warren East mit der offiziellen Vorstellung der Cortex-A50-Reihe nach.

Am 29. Oktober gab AMD bekannt, man werde gemeinsam mit ARM 64-Bit-Opterons für Microserver anbieten - und nun geht ARM mit der Veröffentlichung der Cortex-A50-Reihe in die Offensive. Die RISC-Prozessoren basieren auf der ARMv8-Architektur und unterstützen im Vergleich zu den ARMv7-Version auch 64 Bit. Der Cortex-A57 alias Atlas ähnelt hierbei dem aktuellen Cortex A15 und der Cortex-A53 aka Apollo dem Cortex-A7. Die A50-Modelle sollen im 32-Bit-Betrieb 20 bis 30 Prozent flotter arbeiten als ihre Vorgänger und im 64-Bit-Betrieb noch weiter zulegen.

Unter der Haube optimierte AMR vor allem die Caches und die Ausführungseinheiten, der prinzipielle Aufbau aber bleibt der gleiche wie bisher. Wie gehabt können mehrere Kerne (bis zu 16) kombiniert werden und kommunizieren mittels eines L2-Caches. ARM erwartet, dass erste Designs im 28- oder 20-Nanometer-Verfahren erscheinen werden - später dann auch im 14-Nanometer-Prozess. AMDs dürfe seine 2014er-Opterons mit 28 Nanometer vom Band laufen lassen.

Quelle: ARM

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