Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

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Der Chip-Entwickler Intel arbeitet unter Hochdruck an der neuen Plattform Skylake. Jetzt sind Details über die neue Plattform bei VR-Zone aufgetaucht. Dabei fällt auf: Das Design wird nicht groß geändert. Lediglich die Maße fallen geringer aus als beim Vorgänger. Auch mit dem Erscheinen von Skylake wird kein volles SoC-Design kommen.

Momentan bewegt sich noch vieles im Bereich der Spekulation, wenn es um Intels Pläne für die nächsten zwei Jahre im Desktopbereich geht. Inzwischen dürfte es als sicher gelten, dass Broadwell nicht oder zumindest sehr eingeschränkt für den Desktopbereich erscheinen wird. Neben einem Haswell-Refresh, wie Intel den Haswell-Nachfolger in seiner Roadmap nennt, wird also die nächste Desktop-Plattform samt LGA-Sockel Skylake werden. Wie erst vor einigen Tagen bekannt wurde, wird diese Plattform allerdings erst 2015 erscheinen.

Wer gehofft hat, dass Skylake als SoC erscheinen wird, wird voraussichtlich enttäuscht werden. Wie bereits bei Haswell werden zwar einige Bauteile in den zentralen Chip verlagert, vor allem CPU und eine GPU-Einheit, der PCH befindet sich aber noch auf dem Mainboard. Daran wird sich auch bei Skylake nichts ändern. Damit wird als größte Neuerung der 14-Nanometer-Fertigungsprozess sein, den Intel bis 2015 zur Serienreife bringen möchte. Skylake wird aber auch SATA-Express-, DDR4- und PCI-Express-4.0-Unterstützung in das Desktopsegment bringen. Von diesen neuen Technologien will Intel allerdings SATA-Express schon mit dem Haswell-Refresh einführen [Update: DDR4 ist fraglich]. Mit Broadwell soll dann erstmalig im 14-Nanometer-Bereich gefertigt werden.

Broadwell selbst wird allerdings nicht im Desktop-Segment zu erwarten sein, außer im BGA-Bereich oder bei den Xeon E3. Ansonsten werden Plattformen auf Broadwell-Basis hauptsächlich bei mobilen Technologien zum Einsatz kommen. Broadwell soll noch mit den Wildcat-Point-PCHs kompatibel sein, die voraussichtlich unter den Namen Z97 und H97 laufen werden und mit dem Haswell-Refresh zu erwarten sind. Die aktuellen Haswell-PCHs laufen unter dem Namen Z87 und H87. Dass der Haswell-Refresh schon die Umstellung auf die 14-Nanometer-Fertigung mit sich bringt, gilt als unwahrscheinlich.

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Quelle: VR-Zone

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

        Und Apple findet es sowieso prima eine kleine exklusive Technik zu haben.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

        Und Apple findet es sowieso prima eine kleine exklusive Technik zu haben.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

        Haben sie definitiv. 50 € Aufpreis gegenüber USB3 kann einfach keinen Massenmarkt erschließen.

        Meine persönliche Vermutung ist aber, dass Intel da auch nicht mehr wirklich da hintersteckt. Soweit man es weiß, hat Intel die Technik ursprünglich für USB3 selbst entwickelt, kam dann aber nicht schnell genug vorran - und musste die ganze Lichtwellenleiter-Geschichte als Lightpeak auskoppeln, um USB3 nicht zu sehr zu verzögern. Lightpeak selbst machte dann ebenfalls Probleme und am Ende hatte man mit Apple einfach einen Partner, mit dem man das gesammelte Wissen so-gut-es-geht als Copperpeak/Thunderbolt auf den Markt werfen konnte. Mit einem kleinen Teil der geplanten Leistung und ohne USB-Integration, aber zu Preisen, die einen Teil der Entwicklungskosten wieder einbringen und mit der Chance, dass der Markt vielleicht genau sowas doch braucht.
        Der Markt brauchte es nicht - und Intel macht eigentlich nicht mehr viel mehr, als Apple zu versorgen.
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

        Schade, aber da ist Intel dann auch selbst Schuld wenn ihre Schnittstelle selber nicht besser unterstützen.

        Das mit den Karten ist mir auch bekannt, aber die praktischste Lösung ist das nicht.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

        Nix genaues weiß man nicht - aber ich sage mal zu 99,99% wird keine CPU der Skylake- oder auch der folgenden Generationen einen Thunderbolt-Controller integriert haben. Natürlich kann man aber jede PCIe-taugliche CPU mit einem separaten Controller kombinieren - dafür brauchts aber kein Skylake. Wenn entsprechende Karten erscheinen, wirst du TB2 auch in einem Core2 nutzen können, so du denn willst.
        Auf eine gehäufte Integration durch die Mainboardhersteller würde ich dagegen nicht hoffen. Die Erfahrung zeigt, dass sich kaum eine Schnittstelle mit Verzögerung durchgesetzt hat - und TB ist jetzt schon relativ lange am Markt. Entweder etwas überzeugt früh oder nie. Schließlich wird die Technik nicht besser - die Konkurrenz aber schon. Der einzige Hoffnungsschimmer für TB ist Apple. Der MacPro wird hier sicherlich die Verfügbarkeit von TB-Peripherie spürbar verbessern. Aber trotzdem, da es eben ein MacPro ist, die Preise nicht unbedingt senken. Selbst wenn Apple TB systematisch auch bei iMac, Mac Mini und den Books pusht, würde das noch keinen Erfolg garantieren (siehe Firewire), denn USB3 ist für die meisten Verbraucher einfach die bessere Wahl und mittlerweile deutlich verbreiteter.
      • Von turbosnake Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Umstellung bei Intel - Schritt für Schritt zu Skylake: Kein SoC zu erwarten

        Unterstützt Skylake auch eigentlich auch TB2?
        Würde mich wundern wenn es nicht so wäre.

        Schade das Thunderbolt so wenig verbreitet ist.
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