Asus: "Intel könnte Weg finden, sowohl gesockelte, als auch BGA-Sockel-CPUs anzubieten"
Ende November sorgte das Gerücht, Intel könne mit den Boradwell-Prozessoren nur noch fest verlötete Modelle mit sogenannten BGA-Sockel anbieten, für Aufregung. Diese Meldungen wurden von Intel postwendend dementiert - in einem Interview hat sich jetzt der General Manager der Mainboard-Sparte von Asus, Joe Hsieh, zu Wort gemeldet.
Mitte November, beziehungsweise Anfang Dezember, waren Gerüchte im Umlauf, Intel könne mit den Broadwell-CPUs ausschließlich BGA-Prozessoren anbieten. Bei diesen wird die Platine mit der CPU fest verlötet, womit sich der Prozessor nicht mehr tauschen lässt. Auf die Reaktion von Intel mussten wir nicht lange warten, postwendend wurden diese Meldungen dementiert. Dem General-Manger der Mainboard-Sparte von Asus, Joe Hsieh, zufolge, könnte eine derartige Umsetzung ber durchaus Vorteile mit sich bringen.
"Die BGA-Technik ist nicht so schlecht, wie die Leute denken. Intel könnte eine Strategie finden, sowohl gesockelte, als auch verlötete CPUs gleichzeitig anzubieten", sagt Hsieh. Beide Techniken nebeneinander anzubieten, könnte durchaus eine mögliche Strategie sein. Intel äußerte damals, dass man "auch in absehbarer Zeit gesockelte CPUs anbieten" werde. Ob in den kommenden Jahren aber unter anderem BGA-CPUs erscheinen werden, ist zumindest noch nicht dementiert. Für CPUs wurde die BGA-Technik bislang fast ausschließlich im ultra-mobilen und im Low-Cost Bereich angewandt, wo die kleineren Abmessungen respektive Kosten den Ausschlag gaben.
Quelle: Digitimes
5W mehr TDP das Ding zum schmelzen bringen würde... und eine neue Generation hat dann die Kühlfläche vom Chip nur knapp neben der Alten Generation oder n bisschen größer oder wie auch immer, und schon passt der Kühler nicht mehr einwandfrei... Also kann man hier ein sinnvolles Upgrade auch oft knicken... und man ist schon jetzt fast wie mit verlöteten Komponenten unterwegs...
Wenn man einen OEM-PC kauft, ist die CPU sowiso "so gut wie" Gesockelt...
da kann man oftmals maximal ein Modell höher reinstecken, weil es an Stromversorgung mangelt, (oftmals noch 20-Pin-MoBo-Stecker statt 24-Pin, keine / nur 4-Pol Extrakstecker für CPU-Strom (Netzteil)) oder das Bios nicht dementsprechend updatebar ist, oder einfach weil es nicht unterstützt wird.
Außerdem Klatschen 'die' da oft so viel Wärmeleitpaste drauf, das hält oft mehr als wenn's verlötet wär...
Ich sehe hier auch den "Großen Markt" für BGA, kaufen würde ich es trotzdem nicht^^
Im Notebooksektor ist es doch Quasi schon fast nicht mehr gesockelt. Grafikchips sind bis Lower-High-End eigentlich immer aufgelötet und ein CPU tausch wird teilweise durch die Kühlung oder wie oben beschrieben verhindert. Man muss zwar oft das ganze Ding auseinandernehmen, inclusive MoBo-Ausbau, um banale Dinge wie die Lüfterreinigung zu erledigen, wenn man sich dann aber die sehr knapp bemessene Kühlung anschaut, stellt man fest, dass eine CPU mit nur (<
Stört auch keinen^^
In dem Sinne, macht ihr mal... hauptsache ihr belasst es beim Mobil-, OEM-Markt und im Low-End Sektor
Können die Gerüchteköche langsam mal ihre Finger von dem (=?/=()?)(/& lassen?
Nur zur Erinnerung:
Intel verkauft seit ziemlich genau 2004 LGA und BGA Prozessoren. Und davor waren es PGA und BGA. Es steht zu erwarten, dass sie sehr schnell "Wege finden werden", dass auch in Zukunft zu machen - jedenfalls wenn die "Suche" in ihrem Produktsortiment beginnt.
Das einzige, was spannend wäre, wenn Intel auf einmal hört, gesockelte Prozessoren anzubieten und die BGA-Fertigung aus dem Embedded-, Low-End-, Ultra-Mobile- und Custom-Bereich heraus auch auf die normale Desktoppalette ausdehnt.
Aber dafür gibt es bislang keinerlei Anzeichen an, sieht man von einem Japaner (unbekannter Seriosität) ab, dessen (unbekannte) Quellen für die nächste Intel-Generation nichts von LGA-Chips wussten (womöglich, weil sie zu den entsprechenden Marktbereichen einfach keinen Bezug haben?), aber von BGA-SoCs (was keine Kunst ist, denn die preist Intel in jeder 1,5ten Präsentation an, während sie zu kommenden Desktopprodukten schon immer recht schweigsam waren).
Genausogut könnte man darüber spekulieren, dass Nvidia AMD übernimmt oder das mit dem Ende des gregorianischen Kalenders in 7 Tagen die Welt untergeht.
Viele machen hier einen Fehler: sie betrachten es einzig und alleine aus ihrer Sicht, was ihnen am besten passen würd oder was sie stören könnt. Doch vergessen wir mal eins nicht: der OEM Markt macht nun mal den grösseren Anteil aus, nicht die Selberbastler und mal ganz ehrlich: dem OEM Käufer ist es in den meisten Fällen sooooooo was von schnurzegal, ob die CPU nun gesockelt, geklebt oder verlötet ist, ob es im BIOS nun xy Features oder kaum welche hat, denn für diese Leute zählt nur eins: sie wollen ne funktionierende Kiste für ihre Sachen, kein bissel mehr und auch nicht weniger.
Klar stösst solche News dem Bastler etwas sauer auf, doch nach wem richten sich die Hersteller wohl in erster Linie? Genau, nach dem was mehr Kohle einbringt. Von daher wär es eben gar nicht so abwegig, alles im Low End bis Midrange den OEM zu überlassen und dort eben eher verlötete Boards/CPUs anzubieten und die gesockelten rein dem high-end Markt vorzubehalten. Denn so könnten sie einerseits gut Kohle scheffeln im OEM Teich, aber dennoch sich mit dem Prestige des Enthusistenbereichs schmücken.
Im Low End Bereich von Seiten AMDs her gibt es ja schon solche Bretter, nicht nur im mITX Bereich, sondern auch etwas grösser wie beim Asus E35M1-M PRO (mATX) und es wäre da sicher möglich, den Bereich wo heute Celeron, Pentium & Co. rumflattern, auch mit solchen Ready to use Boards abzudecken. Man muss nur mal so denken: wer sich heute ein mITX und nen Pentium/i3 für nen HTPC holt, der wird nicht in jedem Fall mit der Absicht kaufen, da später nen i5/i7 reinzuhauen und noch OC zu betreiben, sondern einbauen und nutzen und genau DA könnte Intel mit den Boardpartnern ebenso auf verlötete Combos setzen.
Also ich habe bisher immer das Mainboard gewechselt wenn ich die CPU gewechselt habe, der große Nachteil ist doch aber vor allem das die Kombinationsmöglichkeit wegfällt. Momentan kann man sich ein Mainboard nach der Anzahl der Anschlüsse und den BIOS/UEFI Optionen und auch natürlich nach dem Chipsatz aussuchen. Wenn man hier eine ausreichende Anzahl an sinnvollen Kombinationsmöglichkeiten auf den Markt bringen möchte. Müsste Intel für jeden Prozessor bestimmt 5-10 Mainboard Prozessor Kombinationen heruasbringen.
Aber es eröffnet auch Chancen für AMD wieder den Anschluss zu finden, denn wenn sich große Finanzkräfige OEM's wie Gigabyte, ASUS, MSI um ein wichtiges Geschäftsfeld gebracht sehen, dann könnte es für diese Interessant werden Geld in AMD zu stecken um ein Konkurenzfähiges Gegenprodukt zu entwickeln und sich so eine Alternative aufzubauen. Momentan verkauft man ja 4-5mal soviele Intel Platinen wie AMD Platinen, wenn die nun wegbrechen wär das ein herber Rückschlag.
So als Atomnachfolger könnte ich mir sowas Festverdrahtetes vorstellen. Die Frage ist nur ob das zweigleisige Fahren nicht unnötig Kosten aufwirft für den Kunden