AMD erweitert APU-Pro-Serie um zwei Modelle - auf Kaveri- und Richland-Basis
Der Prozessorhersteller AMD hat seine Pro-Serie um zwei APUs erweitert. Der A4 Pro-7350B basiert auf der Kaveri-Architektur und kommt mit zwei Rechenkernen daher, die eine Basistaktfrequenz von 3,4 GHz und eine Turbotaktfrequenz von 3,8 GHz aufweisen. Der A4 Pro-7300B gehört hingegen der Richland-Familie an und verfügt über zwei Prozessorkerne mit einer Basistaktfrequenz von 3,9 GHz und einer Turbotaktfrequenz von 4,2 GHz.
Das US-amerikanische Unternehmen AMD kann mit seinen Gaming-Grafikkarten durchaus ganz oben mitspielen. In der Prozessorbranche läuft es demgegenüber eher suboptimal. Im High-End-Bereich spielen die hauseigenen Produkte schon lange keine Rolle mehr und selbst im oberen Performance-Segment ist man der schier übermächtigen Konkurrenz aus dem Hause Intel unterlegen. Einen Lichtblick liefern allerdings die sogenannten Accelerated Processing Units (APUs), die im Mainstream-Bereich auf jeden Fall konkurrenzfähig sind – vor allem dank einer hervorragenden Grafikeinheit.
Die ersten Kaveri-Prozessoren erblickten im Januar 2014 das Licht der Öffentlichkeit und wussten in zahlreichen Testberichten durchaus zu überzeugen. Zuletzt präsentierte der Prozessorhersteller die neue Pro-Serie, die APUs für OEMs und Business-PCs beinhaltet. Hierzu zählen der A10 Pro-7850B, der A10 Pro-7800B, der A8 Pro-7600B sowie der A6 Pro-7400B. Die ersten drei Modelle besitzen zwei Steamroller-Module und folgerichtig vier Integerkerne, während letzterer lediglich auf einem Modul mit zwei Kernen basiert. Bei den beiden neuen APUs handelt es sich um den A4 Pro-7350B und den A4 Pro-7300B.
Ersterer besitzt ebenfalls ein Modul mit zwei Rechenkernen, die mit einer Basistaktfrequenz von 3,4 GHz und einer Turbotaktfrequenz von 3,8 GHz angesteuert werden. Darüber hinaus kommt eine R5-Grafikeinheit zum Einsatz und es wird maximal DDR3-1866 unterstützt. Der A4 Pro-7300B basiert interessanterweise auf der Richland-Architektur und weist dementsprechend ein Piledriver-Modul auf, dessen zwei Integerkerne über eine Basistaktfrequenz von 3,9 GHz und eine Turbotaktfrequenz von 4,2 GHz verfügen. Als Grafikeinheit verrichtet eine HD 8470D ihren Dienst, während auch DDR3-1866 unterstützt wird. Über die TDP-Werte und die Verkaufspreise ist noch nichts bekannt.
Quelle: CPU-World