AMD: Auch Kabini wird Dual Graphics unterstützen
Bisher unterstützt AMDs C-, E-, E1- und E2-Serie kein Dual Graphics. Die nächste Generation, Codename Kabini, soll allerdings die Kopplung aus integrierter und dedizierter Grafikeinheit unterstützen - Fudzilla liefert Details zu den mobilen Ablegern.
Die Brazos-2.0-Plattform ist höchst erfolgreich, bisher aber konnten Käufer eines Notebooks nur die integrierte Grafikeinheit nutzen. Wer hingegen ein Modell der C-, E-, E1- und E2-Serie für ein Desktop-System besitzt, der darf je nach Mainboard eine dedizierte Grafikkarte hinzustecken - die integrierte liegt dann aber brach und kann nicht genutzt werden.
Die größeren Modelle der A-Serie wiederum unterstützen bestimmte Kombinationen aus integrierter und dedizierter Grafikeinheit (im Notebook) beziehungsweise einer zusätzlichen Steckkarte (im Desktop). AMD nennt dieses Feature Dual Graphics, unterstützt werden neben Llano und Trinity Modelle wie die Radeon HD 6670M (siehe Übersicht). Unseren Erfahrungen nach ist dieses asymmetrische Crossfire für Spieler kaum geeignet, da massive Mikro-Ruckler das Spielvergnügen stark beeinträchtigen. Für Anwendungen wie Musemage (Bildbearbeitung) ist das Feature hingegen praktisch.
Da Kabini künftig auch die A4- und A6-Serie befeuern soll, bietet der Chip ebenfalls Dual Graphics. Die integrierte Grafikeinheit basiert auf der GCN-Technik (Graphics Core Next) und soll mit bestimmen Radeon HD 8000M zusammenarbeiten: So nennt Fudzilla die 8500M-, 8600M- und 8700M-Reihe auf Basis des Mars-Chips, diese basieren ebenfalls auf der GCN-Technik.
Fraglich ist hingegen die Zusammenarbeit mit der 8400M-Serie (welche auf dem Seymour basieren soll), denn diese nutzt laut Fudzilla die ältere VLIW-Architektur. Bisher war bei AMD die Kopplung von GCN und VLIW als Dual Graphic nicht möglich, wir bezweifeln daher, dass sich dies mit Kabini ändert.
Quelle: Fudzilla
