Core i9-7960X: OC-Rekorde mit 16 Kernen und 5,6 GHz erzielt
Während AMDs 16-Kerner Ryzen Threadripper 1950X bereits auf dem Markt ist, lässt Intels Core i9-7960X mit der gleichen Kernanzahl noch auf sich warten. Zum Threadripper-Launch ermöglichen immerhin erste Benchmark-Rekorde, die mit flüssigem Stickstoff aufgestellt wurden, einen ersten Blick auf die Leistung und die Overclocking-Reserven.
Am 10. August fiel das NDA zu AMDs Ryzen Threadripper, vor allem in Anwendungs-Benchmarks hat das Topmodell 1950X dank 16 Kernen oft leichtes Spiel gegenüber dem schnellsten Desktop-Modell von Intel, dem Core i7-7900X mit zehn Kernen. Just am selben Tag tauchten bei Hwbot die ersten Overclocking-Ergebnisse des noch nicht im Handel erhältlichen Core i9-7960X auf - der Zeitpunkt dürfte kein Zufall sein. Der Chip ist nach dem i9-7980XE der zweitschnellste geplante Skylake-X-Prozessor und bietet 16 Kerne zu einem Preis von rund 1.700 US-Dollar.
sofos1990 konnte einen Core i9-7960X auf 5,6 GHz übertakten und sich damit Platz 1 im Cinebench-R15-Ranking für 16 Kerne mit 4.931 Punkten schnappen. Der DDR4-Speicher von G.Skill lief dabei im Quad-Channel-Modus mit DDR4-3600 (12-13-13-28 1T) auf dem Gigabyte X299 SOC Champion. Die identischen Einstellungen nutzte der Extremübertakter, um im Hwbot Prime Benchmak 14.769,65 Punkte zu erzielen - ebenfalls ein neuer Rekord für 16 CPU-Kerne. Interessant ist aber auch ein Ergebnis von Hicookie, der sich Platz 1 in der 16-Kern-Kategorie des Hwbot X265 Benchmarks (4K-Preset) schnappte. Die Taktfrequenz des Skylake-X-Prozessors betrug hierfür zwar nur 5,4 GHz, allerdings ist der Benchmark dank AVX2-Instruktionen ein Härtetest für den Prozessor und ähnlich heftig wie Prime95 - zumindest für die 83 Sekunden, die das System zum Berechnen benötigte.
Interessant: Die von CPU-Z ausgelesene Core VID von 1,500 Volt ist für Extreme-Overclocking-Verhältnisse relativ niedrig. Tiefkalte Temperaturen erhöhen das Overclocking-Potenzial zwar auch ohne Spannungserhöhungen, inwiefern die tatsächlich anliegende Kernspannung davon abweicht, wissen wir allerdings nicht.
Quelle: Hwbot (Übersicht Core i9-7960X), Hwbot (Cinebench R15 von sofos1990), Hwbot (Hwbot Prime von sofos1990), Hwbot (Hwbot X265 Benchmark 4K von Hicookie)


Eher so 1160 bis 1170...
Eher so 1160 bis 1170...
Das wäre zwar langfristig gesehen dämlich und technisch gesehen fürchterlich aber es ermöglicht kurzfristig superschöne Bilanzen - und das ist leider das, worauf es in unserer heutigen ver-BWL-ten Welt einzig und alleine ankommt.
Ich könnte auch immer kotzen wenn ich als Ingenieur von vorgesetzten BWL-lern dazu gezwungen werde, technische Dinge zu tun von denen ich genau weiß dass sie (wenn überhaupt) kurzfristig funktionieren und langfristig für Ar*** sind. Aber was willste machen. Haben sich die AdBlue-Abschalt-Schummel-Diesel-Programmierer wahrscheinlich auch gedacht.
Für 1750€ als Ablöse des 6950X mit 3% Mehrleistung oder sowas.
Ja, es ist richtig dass die Entwicklung einer CPU sehr viel länger dauert. Aber in diesem Fall wird die Server-CPU verwendet die ohnehin in Entwicklung war. Diese muss nur noch auf die Prosumer-Plattform portiert werden was deutlich schneller geht. Ohne Threadripper hätte es nur der die mit 12 Kernen auf Sockel 2066 geschafft. Auch hier handelt es sich ja um den Chip der primär für Server enwickelt wurde. Durch Threadripper fühlte sich Intel aber gezwungen den nächstgrößeren die mit 18 cores ebenfalls zu portieren. Keine komplette Neuentwicklung der CPU von Grund auf, es wird nur die Server-CPU genommen und auf die Prosumer-Plattform angepasst.