Assassin's Creed Odyssey - Techniktest mit Benchmarks [Update: CPU-Messungen]

Jetzt mit CPU-Messwerten: Das neue Assassin's Creed führt uns in die griechische Antike und die sehr ansehnliche Insellandschaft des Ägäischen Meeres. Wie schon der Vorgänger überzeugt Odyssey bei der Umsetzung der großen, dynamischen und sehr detaillierten Spielwelt. Da dieses Mal neben den weiter ausgebauten Rollenspiel-Elementen auch Schiffe wieder eine gewichtige Rolle einnehmen, wurde außerdem an der Wasserdarstellung gefeilt. PCGH startet die Benchmark-Odyssee.

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Assassin's Creed Odyssey - Techniktest mit Benchmarks
Quelle: PC Games Hardware

Aktualisierung vom 04.10.2018: Wir haben den Bereich der CPU-Performance in Assassin's Creed Odyssey auf Seite 2 nun ausgebaut und sowohl Messungen als auch Erklärungen zur Performance integriert. Wir haben zwei Systeme im ausgereizten Zustand mit maximaler Übertaktung getestet: ein System mit einem Ryzen 7 1700 @ 3,9 GHz und flinkem DDR4-3200-Speicher sowie ein System mit Core i7-8700K @ 5,0 GHz und DDR4-3400.


In Assassin's Creed Odyssey begeben sich Spieler auf die virtuelle Zeitreise ins antike Griechenland im Jahre 431 vor unserer Zeit und dem Beginn des Peloponnesischen Kriegs - jenen Krieges, in dem Sparta und Athen um die Vorherrschaft kämpften und in dem beinahe alle griechischen Stadtstaaten beteiligt waren und der schließlich mit einer spartanischen Besetzung Athens endete und die attische Demokratie in den Untergang trieb. Sie schlüpfen in die Rolle des wahlweise weiblichen oder männlichen Protagonisten, einem von einem windigen griechischen Händler aufgenommenen und aufgezogenen Waisenkind, das sich nun, erwachsen, als Söldner durchschlägt.

AC Odyssey: Spieldesign

Beim Spiel-Design gibt es neben der Wahl zwischen den spielbaren Charakteren Kassandra und Alexios einige weitere Auffälligkeiten, bei denen sich Assassin's Creed Odyssey vom Vorgänger Origins unterscheidet. So wurde der spielerische Fokus von Odyssey merklich in Richtung Rollenspiel verschoben - einige Parallelen und Inspirationen insbesondere zu The Witcher 3 und dessen Open-World-Design sind noch deutlicher auszumachen, als schon im leicht RPG-angehauchten Vorgänger. So wurden beispielsweise Multiple-Choice-Dialoge und einige verzweigende Entscheidungen integriert, doch auch einige der Nebenmissionen erinnern entfernt an das Quest-Design der eher rudimentär gehaltenen Nebenaufgaben im Hexer-Abenteuer. Neben dem stärkeren Rollenspiel-Fokus bietet Assassin's Creed Odyssey außerdem eine Wiederkehr der Schiffe und Seekämpfe aus Assassin's Creed Black Flag und Rogue. Einen Test von Assassin's Creed Odyssey und eine detailliertere Beschreibung des Gameplays können Sie bei den Kollegen der PC Games nachlesen. Bei der Technik findet indes die bereits im Vorgänger eingesetzte AnvilNext-Engine weiter Verwendung, allerdings wurde diese für Odyssey etwas aufgemöbelt und erweitert.

Assassin's Creed Odyssey: Lauschige Mittelmeer-Atmosphäre, gestiegene Anforderungen

Die neue Spielewelt ist in Odyssey gegenüber dem schon weitläufigen Origins nochmals deutlich gewachsen. Sie ist mehr als doppelt so groß wie im Vorgänger. Allerdings nehmen dabei auch Wasserflächen große Teile der Map ein, die Sie nach dem Abschluss der einleitenden Questreihe auf der "Newbie"-Insel Kefalonia und das daran angrenzende Ithaka, die legendäre Heimat von Odysseus, erkunden können. Der nach Black Flag und Rogue neuerliche Fokus auf Seefahrt und -Gefechte kann auch anhand der für Odyssey aufgewerteten Wasserdarstellung nachvollzogen werden. Das schicke, tessellierte Nass konnte schon im Vorgänger Origins mit feinen geometrischen Strukturen, dank Subsurface-Scattering sehr hübschen Durchsschein-Effekten sowie Refraktionen und einem glaubhaften Fresnel-Effekt überzeugen - jener beschreibt, dass eine Wasseroberfläche je nach Blickwinkel mehr oder weniger transparent erscheint. Für die Ozeandarstellung in Odyssey wurde Seegang und Wellenbildung ergänzt beziehungsweise deutlich ausgebaut und Effekte wie Gischtbildung mit feinsten Partikeleffekten hinzugefügt und veredelt. Des Weiteren wirken die Wasseroberflächen nun deutlich abwechslungsreicher, je nachdem, ob Sie einen dahinplätschernden Gebirgsbach, See, breiten Fluss, das flache und himmelblaue Meereswasser einer Bucht oder tiefen, dunklen Ozean begutachten.
Die bereits im Vorgänger sehr ansehnliche Wasserdarstellung wurde weiter verbessert und mit zusätzlichen Effekten aufgewertet. Neu ist beispielsweise der Wellengang samt dichter Partikelgischt. Doch auch auf hoher See ist die Darstellung des hübschen Nasses ein Blickfang. Quelle: PC Games Hardware Die bereits im Vorgänger sehr ansehnliche Wasserdarstellung wurde weiter verbessert und mit zusätzlichen Effekten aufgewertet. Neu ist beispielsweise der Wellengang samt dichter Partikelgischt. Doch auch auf hoher See ist die Darstellung des hübschen Nasses ein Blickfang. Neben einiger großen Landmassen bietet Odyssey eine Vielzahl kleinerer Inseln, die ihren realen Vorbildern nachempfunden sind. Dabei können die Designer trotz der übergreifenden Thematik des Szenarios eine recht hohe optische Abwechslung bieten. Die Landschaften präsentieren eine hohe Detaildichte, insbesondere die Vegetation wirkt gegenüber Origins vielerorts deutlich dichter. Die Sichtweite ist ebenfalls extrem hoch, ähnelt abgesehen von den szenario-spezifischen Änderungen aber stark dem Vorgänger. Wie der Vorgänger setzt auch Odyssey auf eine sehr ansehnliche und deutlich wahrnehmbare Globale Beleuchtung, die sich während des Spielens, dem Fortschreiten des virtuellen Tages und bei Witterungswechseln dynamisch ändert, in ihren Grundzügen allerdings vorberechnet ist. Die Engine blendet unterschiedliche, vorberechnete Beleuchtungsdaten passend zur vorliegenden Tageszeit und Wetterlage sanft über, sodass die Beleuchtung zu weitesten Teilen sehr überzeugend ausfällt. Gleiches gilt auch für die Materialien beziehungsweise Texturen. Diese verfügen, ebenso wie die Beleuchtung, über ein physikbasiertes Modell, interagieren sehr glaubhaft mit dem Beleuchtungsmodell und fallen zumeist hochauflösend aus - einige Ausrutscher hier und dort sind in Anbetracht des gewaltigen Umfangs der Spielewelt zu verschmerzen. Die Bodentexturen erhalten zudem via Displacement-Mapping zusätzliche, per dynamischer Tessellation erzeugte, geometrische Details. Zusätzlich kommt Parallax-Mapping zum Einsatz, welches insbesondere Texturen wie Mauerwerk veredelt.

Spielmodus - per Mausklick auswählen
<strong>Assassin's Creed Odyssey - Geführter Modus</strong>
<strong>Assassin's Creed Odyssey - Geführter Modus</strong> <strong>Assassin's Creed Odyssey - Erforschungsmodus</strong>

Eine weitere Verbesserung haben offenbar die Figuren erhalten, die nun nochmals detaillierter und organischer wirken, zudem scheint das Beleuchtungsmodell ein wenig sauberer mit diesen zu interagieren. Leicht optimiert wurden wohl auch einige Post-Processing-Effekte, so wirkt das TAA nochmals etwas feiner als im Vorgänger Origins, zudem scheint es bei kompliziert zu erfassenden und für TAAs häufig problematischen Elementen wie eine dichte Wiese weniger zum Verwischen zu neigen. Da es sich bei Odyssey zudem um eine AMD-Kooperation handelt, entfällt die von Nvidia stammende Umgebungsverdeckung HBAO+, zudem fehlt das Screenshot-Tool Ansel. Dennoch steht natürlich Ambient Occlusion zur Verfügung und verrichtet außerdem eine überzeugende Arbeit, über einen integrierten Photo-Modus verfügt Odyssey ebenso. Hinzugekommen ist der Support für AMDs Freesync-2-HDR.

AC Odyssey: Das Grafikmenü

Das Options-Menü ist, wie mittlerweile von Ubisoft-Titel gewohnt, erfreulich umfangreich und bietet eine Vielzahl Möglichkeiten, Grafikeinstellungen, Spielerinformationen und -Anzeigen den eigenen Vorstellungen nach zu konfigurieren und auf die vorhandene Hardware und erwünschten Frameraten zu optimieren. Alle üblichen Bildformate, darunter auch 21:9, werden unterstützt. Was die Auflösung betrifft, so kann die Optimierung indes auch vom Spiel selbst übernommen werden in Form einer optional zuschaltbaren, dynamischen Auflösungsskalierung für konsolentypisches Upscaling. Sie wählen eine gewünschte Framerate (zum Beispiel 30, 45 oder 60 Fps), das Spiel reduziert dann im Spiel je nach Situation und Anspruch die interne Renderauflösung, um die gewünschten Bildraten zu erhalten. Zumindest in der Theorie, denn der Technik sind zumindest nach aktuellem Stand einige Grenzen gesetzt. So konnten wir beispielsweise mit einer GTX 980 Ti in WQHD mit der dymanischen Skalierung keine 60 Fps erzielen, mit der ebenfalls verfügbaren, manuellen Renderskalierung allerdings schon - wenn auch sehr knapp und dazu musste die Skalierung auf die minimalen 50 Prozent gesetzt werden. Die Option zur dynamischen Renderskalierung ist demnach kein Wundermittel, könnte aber in einigen Situationen nützlich sein. Die manuelle Renderskalierung kann außerdem auch über die gewählte Bildschirmauflösung hinaus gesetzt, um damit Supersampling zu nutzen.

Seitenverhältnisse - per Mausklick auswählen
<strong>Assassin's Creed Odyssey - 16:10</strong>
<strong>Assassin's Creed Odyssey - 16:10</strong> <strong>Assassin's Creed Odyssey - 16:9</strong> <strong>Assassin's Creed Odyssey - 17:9</strong> <strong>Assassin's Creed Odyssey - 21:9</strong>
Dynamische Renderskalierung im Bildvergleich (GTX 980 Ti OC, WQHD)
Assassin's Creed Odyssey - GTX 980 Ti OC - Scaling off
Assassin's Creed Odyssey - GTX 980 Ti OC - Scaling off Assassin's Creed Odyssey - GTX 980 Ti OC - Scaling on (60 Fps Target)
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    • Kommentare (364)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Das Ding ist sehr CPU lastig, da wäre DX12 sicherlich die bessere Wahl gewesen.
        Wenn ich schon den Echtgeld-Shop sehe und was da für Preise abgerufen werden, weiß ich warum ich Ubisoft Spiele meide.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Das Ding ist sehr CPU lastig, da wäre DX12 sicherlich die bessere Wahl gewesen.
        Wenn ich schon den Echtgeld-Shop sehe und was da für Preise abgerufen werden, weiß ich warum ich Ubisoft Spiele meide.
      • Von sam10k
        du kannst in odyssey einen phallus erklimmen.
        der ist in 4k natürlich noch beeindruckender.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Die Dinger hab ich noch nie länger als 5Sekubden auf Maximum gehabt, 4k sei Dank.
      • Von I3uschi Software-Overclocker(in)
        Liest das hier noch jemand? ^^

        Ich habe gerade eine echt krasse Beobachtung gemacht. Und zwar geht es um die volumetrischen Wolken auf höchster Stufe. So gefühlt gehen ja ca. 30 FPS verloren zur nächst niedrigeren Stufe. (1080p)
        War kurz AFK und hatte die Kamera in den Himmel gerichtet. Als ich wieder kam sah ich wie der Himmel sich immer weiter zu zog, bis es zu regnen begann und quasi alles schwarz war.
        Die Frames gingen auf 86!!! runter. Habt ihr schon mal n Spiel gesehen, was wenn man in den Himmel schaut so krass die Frames nach unten zieht? Ne, ist normal eher das Gegenteil.
        Das sieht jedenfalls beeindruckend aus wie realitätsnahe der Wechsel von Regen auf Sonne aussieht. Als die schwarzen Wolken der Sonne wichen, kam ich auf 147! FPS.
        Das sind ü60 FPS "nur für den Himmel"!

        Nerd-Kommentar Ende
      • Von Gast1719868203
        Is vielleicht meckern auf hohem Niveau.. ^^ CPU is schnell genug und SSD ist auch da. Aber ich meine mich zu erinnern, dass die Ladezeiten auch in einem Review etwas bemängelt wurden. Meine sogar bei PCGH. Das Spiel nimmt sich auch einfach viel zu wenig RAM.
      Direkt zum Diskussionsende
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