Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks [Test der Woche]

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Im Technik-Test von Aliens Colonial Marines zeigt sich, dass die über Jahre verschleppte Entwicklung der Grafik nicht gut getan hat - dafür fallen die Anforderungen sehr gering aus, selbst auf iGPUs läuft der Shooter in 1080p noch mit spielbaren Bildraten.

Anmerkung: In der abgelaufenen Woche war dieser Artikel der mit den größten Interesse von Seiten der Leser. Aus diesem Grunde veröffentlichen wir ihn heute erneut.

Aliens Colonial Marines im Test Quelle: PC Games Hardware Aliens Colonial Marines im Test Nach nunmehr über sechs Jahren hat Entwickler Gearbox den Ego-Shooter Aliens Colonial Marines fertig gestellt, das Ergebnis ist - wie heißt es doch so schön - zumindest für Fans der Serie einen Seitenblick wert. Das Spiel versteht sich als Sequel zum zweiten Aliens-Film (Die Rückkehr von James Cameron), die Geschichte ist überraschender Weise von 20th Century Fox als offizieller Bestandteil der Saga abgesegnet worden. Als Corporal Christopher Winter verschlägt es Sie an Bord der USS Sulaco sowie auf den Planeten LV-426 auf der Suche nach Ellen Ripley - viele Andeutungen an die Filme (sogar Prometheus) inklusive.

Spielerisch kombiniert Aliens Colonial Marines wenige atmosphärische Grusel-Szenen mit vielen Action-lastigen Abschnitten, die aus den Filmen bekannten Sound-Effekte und Sprecher (zumindest in der englischen Version - die deutsche Synchro klingt von monoton über gelangweilt bis beschämend) steigern die Immersion des Shooters. Gearbox verzichtet überdies auf Auto-Healing und verteilt klassisch Medi-Packs in den elf Leveln, dafür gibt es aufrüstbare Waffen. Die Spielzeit ist mit sechs bis acht Stunden recht kurz, aber in diesem Genre nicht ungewöhnlich. Colonial Marines benötigt überdies einen Steam-Account.

Aliens Colonial Marines im Test: Die Technik

Der Shooter setzt auf die von Gearbox gerne genutzte Unreal Engine 3, welche mit einem modifizieren Renderer versehen wurde und daher auf den Namen "Red Ring"-Engine hört. Diese bedient sich der DX9-Schnittstelle, womit das Fehlen von MSAA (Multisample Anti-Aliasing) einher geht - stattdessen gibt es nur FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing). Das Alter merkt man dem Spiel sichtlich an, denn abseits einiger gelegentlicher dynamischer Schatten samt farbigen Lichtern sowie Tiefenunschärfe fallen vor allem der sehr geringe Poly-Count und die oft arg niedrig aufgelösten Texturen ins Auge - die typische, kaum gesättigte Farbpalette der UE3 macht es zudem nicht besser. Lichtquellen sind meist unzerstörbar und die Animationen der Menschen wie auch deren Minik wirken sehr ungelenkt, einzig die Aliens wissen zu gefallen.

Abseits der Checkbox für FXAA dürfen Sie nur wenige Optionen neben der Auflösung regeln, die Unterschiede zwischen minimalen und maximalen Details sind daher sehr gering.

Aliens Colonial Marines im Test: Die Grafikkarten-Benchmarks

Die eher maue Technik hat jedoch auch etwas Gutes, denn Aliens Colonial Marines stellt weder an den Prozessor noch an die Grafikkarte nennenswerte Anforderungen. So rennt der Shooter selbst auf einer Radeon HD 7660D, der schnellsten iGPU am Markt, in 1080p noch mit Richtung 30 Fps - immerhin so flott wie auf den Konsolen bei besserer Optik. Die schnellsten Karten erreichen knapp über 140 Fps (hier liegt das CPU-Limit unserer Szene), da sich aber Supersampling mit den üblichen Verdächtigen (Nvidia Inspector + Catalyst) forcieren lässt, daher testen wir auch mit 4x SSAA.

Beachten Sie hierbei, dass die Geforce-Karten mit Supersampling sichtlich besser glätten und der Performance-Einbruch daher deutlich höher ist.

Bildergalerie

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    • Kommentare (128)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        AW: Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks - Überraschende Ergebnisse

        ja lasen wir das
        aber ich bin Überzeugt das gearbox die demo gemacht hat. Und feststellen musste das die Konsolen dies nicht können. Dann schnell entschlossen hat alles zu kürzen was nicht auf den Konsolen läuft. Und dann den Rest einfach raus bringt.
        Die wollten sich die Konsolen Optimierung sparen.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        AW: Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks - Überraschende Ergebnisse

        ja lasen wir das
        aber ich bin Überzeugt das gearbox die demo gemacht hat. Und feststellen musste das die Konsolen dies nicht können. Dann schnell entschlossen hat alles zu kürzen was nicht auf den Konsolen läuft. Und dann den Rest einfach raus bringt.
        Die wollten sich die Konsolen Optimierung sparen.
      • Von da brew Freizeitschrauber(in)
        AW: Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks - Überraschende Ergebnisse

        Zitat von Prozessorarchitektur

        Äh... nimm's bitte nicht persönlich, aber das ist alles ein bisschen konfus, was du da von dir gibst.

        Nur mal ein paar Beispiele: "gar nicht" wird schon seit über 30 Jahren nicht zusammengeschrieben.
        "Beendung" wird immer noch groß geschrieben, weil es ein Substantiv ist. Mal abgesehen davon, dass ich das Wort so noch nie gelesen habe. Früher hieß das "Beendigung".
        Wie-Wörter (bzw. Adjektive) werden immer noch klein geschrieben. Im Gegensatz zum Satzanfang, der immernoch groß geschrieben wird.
        "Das" ist kein Kürzel, sondern ein Pronomen und was es mit Personen zu tun hat (oder hatte) erschließt sich mir überhaupt nicht. Außerdem kommt die Kombination der Wörter "daß" und "das" nur in dieser Reihenfolge vor: "..., daß das..."; das Einzige, was sich geändert hat ist die Schreibweise: "..., dass das...".

        Sollte sich der Kram, den ich gerade beschrieben habe doch bei den letzten beiden Reformen (die ich nur "passiv" mitbekommen habe) geändert haben nehme ich selbstverständlich alles zurück und behaupte das Gegenteil.

        Aber genug des Rechtschreibunterichts, was das Spiel angeht, hab ich mir mal das oben verlinkte Video angesehen, und es ist wirklich heftig, wie stark sich die Demo und das finale Spiel unterscheiden. Es wirkt fast so, als hätten sie für die Demo ein anderes Spiel programmiert.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        AW: Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks - Überraschende Ergebnisse

        Es gab 3 Rechtschreibreformen
        ich bin schon aus der Ersten 1996 durcheinander. kein Wunder das viele meiner Wörter in opera Wörterbuch falsch sind.
        bsp gefällig
        Wieviele war so VOR 1996 richtig heute muss man "Wie viele" schreiben. Oder nach Punkt war Früher immer groß Schreiben Richtig heute kann auch klein folgen????
        vergleich ein WIE Wort wird heute immer groß geschrieben früher war es immer klein. Wegwerfprodukt umgangssprachlich kennt opera garnicht (gar nicht wäre richtig nach Opera Wörterbuch ich habe es anders gelernt)

        Im allgemeinen bin ich überzeugt da die alte Schreibweise einfacher war als die heutige, voll Unlogisch zusammengestellt.
        Früher regeln
        Satz fängt immer groß an
        Komma stehen für Atempausen oder als Beendung (aaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhh wieder ein Wort das damals klein geschrieben wurde) eines Zusammenhangs
        Das Kürzel das (Sache oder Verweis auf etwas) konnte man mit daß betonen das daß (heute wird das "dass" geschrieben, gut gab es damals auch nur als ein Bezug auf Personen und nicht Gegenständen oder Sache)
        Wie Wörter generell klein
        Tu Wörter generell klein
        Sache schwanken je nach Betonung auf Personen oder dingen.
        Namen immer groß
        Hauptwörter (so ziemlich dasselbe wie Namen) groß
        Soweit zur Grammatik
        Das war es im ganzen, Rest bestand nur aus Auswendiglernen von Wörtern.
        Ist das verdreht?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        AW: Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks - Überraschende Ergebnisse

      • Von Klarostorix BIOS-Overclocker(in)
        AW: Aliens Colonial Marines im Test: Angespielt plus Grafikkarten-Benchmarks - Überraschende Ergebnisse

        Zitat von PCGH_Marc
        Ich "durfte" drei Rechtschreibreform über mich ergehen lassen (1996 + 2004 + 2006) und es gibt bestimmt ein zwei Wörter, die vll nicht der Rechtschreibreform entsprechen. Dein Post allerdings impliziert, ich könne überhaupt kein Deutsch ... deine Posts sind auch nicht fehlerfrei. Für den Print-Bereich haben wir übrigens ein Lektorat, denn niemand ist perfekt (vor allem online und unter Zeitdruck).

        Es sei dir verziehen. Ich wollte dir damit auch nicht zu nahe treten. Dass mein voriger Post auch einen Tippfehler enthielt, macht das ganze jetzt doch etwas peinlich

        Auch ich bemühe mich immer, möglichst korrekt zu schreiben, aber manchmal holt einen der Schlendrian doch ein.

        Um den Post noch mit etwas positivem abzuschließen, habe ich hier meinen 2000. Post abgegeben
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