Der ideale PC für Photoshop: Benchmarks und Hintergründe

Bildbearbeitung ist ein weites Feld. Wer mehr will, als nur ab und an ein JPEG aufzuhellen, fragt sich, ob sein Rechner dafür auch ideal konfiguriert ist. Wir helfen Ihnen mit diesem Artikel weiter und zeigen Ihnen anhand von Benchmarks, welche Hardware sich für den idealen Photoshop-PC eignet - passend zum 25. Geburtstag von Photoshop.

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Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe
Quelle: PC Games Hardware

Die PC-Ära hat nicht nur die Kommunikation via E-Mail und Sofortnachrichten revolutio­niert, sondern vor allem auch den Umgang mit Bildern. Diese entstehen heutzutage fast immer digital und werden am Computer verschönert oder retuschiert. Hochauflösende Displays, Mehrschirm-Arbeitsplätze und steigende Megapixelzahlen der Kameras sorgen für eine immer größere Datenmenge - doch welcher PC wird dieser Flut am besten Herr?

[PLUS] Besser Bilder bearbeiten - der ideale PC für Photoshop 2018-2019

[PLUS] Besser Bilder bearbeiten - der ideale PC für Photoshop 2018-2019

PCGH PLUS: Bereits 2014 stellten wir uns die Frage, welche PC-Komponenten und damit am Ende welcher PC ideal für Bildbearbeitung geeignet ist. Es wird Zeit für eine umfangreiche Neuauflage. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2019.

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Der ideale, nicht der teuerste Photoshop-PC

Abseits der Von-allem-das-Beste-Keule zeigen wir in diesem Artikel, welche PC-Komponenten einen wirklich bemerkbaren Unterschied bei verschiedenen Aufgaben der Bildbearbeitung ausmachen und bei welchen Bauteilen Sie Ihr sauer verdientes Geld lieber nicht sinnlos zum Fenster hinauswerfen sollten. Ansonsten wäre unser Special nämlich nach einer Auflistung der jeweiligen CPU-Spitzenmodelle, der fettesten Grafikkarten und der speicherträchtigsten SSDs schon fast komplett. Denn wie immer im PC-Bereich gilt, dass die letzten paar Prozent Leistung unverhältnismäßig viel Geld kosten. Ist wirklich ein Sechskern-Prozessor nötig oder genügt auch ein Vierkerner fürs halbe Geld? Braucht es wirklich die Terabyte-fassende SSD oder lässt sich durch schlaue Speicherkonfiguration hier noch viel Geld sparen? Wie stark lassen sich aufwendige Filter durch eine High-End-Grafikkarte beschleunigen und wie viel von diesem Speed-up erhalten Sie auch mit einem 120-Euro-Modell? Diese und mehr Fragen beantworten wir in diesen Special und präsentieren zum Abschluss einen Konfigurationsvorschlag für einen idealen Photoshop-PC aus Preis--Leistungs-Sicht - und als PC Games Hardware lassen wir dabei natürlich auch Spieleeignung und Overclocking-Potenzial nicht gänzlich außer Acht.

So haben wir getestet

Photoshop ist ein unglaublich komplexes Werkzeug, und das hat auch seinen Grund: Es muss die verschiedensten Bedürfnisse der Krea­tivschaffenden vereinen und möglichst optimal bedienen. Kaum zwei Nutzungsprofile von Photoshoppern dürften identisch ausfallen. Mit dieser Vielfalt ist jeder Test konfrontiert - und muss entsprechende Kompromisse machen. In unserem Fall sahen diese so aus, dass wir verschiedene Aspekte von Photoshop unter die Lupe genommen haben: Nur wenig Augenmerk haben wir auf die reine Programmstartzeit gelegt, da dieser Vorgang in der Regel nur einmal pro Photoshop-Sitzung anfällt. Ein erneuter Start des Programms geht zudem wesentlich schneller, sofern man den Arbeitsspeicher noch nicht mit anderen Dingen vollgeschaufelt hat.

Viele Fotografen - egal ob Profis oder Amateure - schwören auf die Entwicklung von Rohdaten über das in Photoshop enthaltene Camera Raw oder dessen ausgegliederte, aber nahezu funktionsgleiche Schwester Lightroom. Letzteres nutzen wir auch für unsere regulären Prozessor-Benchmarks, sodass wir Ihnen hier eine besonders reichhaltige Auswahl an CPU-Modellen zur Performance-Einschätzung anbieten können. Die Raw-Entwicklung ist aufgrund der Rohdatenmengen und der zum Teil aufwendigen, pixelgenauen Operationen ein echter Performance-Fresser. Ganz besonders gilt das natürlich, wenn Sie die gesammelten Fotos vom Familienfest, Ausflug, Urlaub oder der Benchmark-Session als Stapel abarbeiten müssen. Darüber hinaus haben wir die Start- sowie Dateiöffnungszeiten des Programms von SSD und HDD gemessen, die Berechnungszeiten aufwendiger Filter mitgestoppt und eigene Aktionen kreiert und diese per Stapelverarbeitung auf einen Ordner mit 30 Raw-Fotos losgelassen. Genauere Details dazu finden Sie im Abschnitt "Photoshop-Tests".

Packt mein PC den Megapixel-Wahn?

Bilder aus digitalen Kameras, die wahrscheinlich das hauptsächliche Quellmaterial für Photoshop darstellen, bieten eine immer höhere Auflösung. Auch wenn die schlimmste Phase des Megapixel-Wahns überstanden scheint und man sich inzwischen wieder eher auf "gute" Bildinformation anstelle von "viel" Bildinformation besinnt, treibt viele Bild- und Fotobearbeiter die Frage um, ob der eigene PC (oder Mac) überhaupt für die anstehenden Pixelmengen ausreicht. Immerhin bieten viele Digitalkameras inzwischen schon 20 Megapixel, einige Modelle gar über 30.

Dadurch steigt nicht nur die Datenmenge an, sondern vor allem auch die nötige Rechenleistung, da aufwendige Filter Korrelationen zwischen benachbarten Pixeln berücksichtigen müssen. Doch es hat sich einiges getan in der Hardware-Welt. Das Leistungspaket, das noch vor einigen Jahren als Tausende Euro teures High End verkauft wurde, ist nun bereits in vielen Mittelklasse-PCs zu finden - auch beim Mac, dessen High-End-Modell Mac Pro für Einzelarbeitsplätze nicht unbedingt nötig ist. Zudem hat sich mit dem Grafikprozessor ein potenter Hilfsarbeiter etabliert, welcher der Rechenzentrale viele Aufgaben abnehmen kann - und der muss nicht einmal verboten teuer sein, sondern es reicht für viele Funktionen schon eine integrierte Grafikeinheit oder eine 120-Euro-Karte. So wird die gestiegene Megapixel-Anzahl mehr als ausgeglichen.

Photoshop CC Systemvoraussetzungen Windows (minimal lt. Adobe) Systemvoraussetzungen Windows (empohlen lt. Adobe) Empfohlenes Minimum (PCGH)
Prozessor 2 GHz Pentium 4 oder Athlon 64   Aktueller Quadcore mit mind. 3 GHz, zum Beispiel AMD FX-6xxx oder Intel Core i5-4xxx
Grafikkarte 12 MiB Grafikspeicher, Open-GL-2.0-kompatibel 1.024 MiB Grafikspeicher Aktuelle DX11-Grafik mit Open-CL-Support, zum Beispiel Geforce GTX 750 Ti oder R7-260
Arbeitsspeicher 2 GiB RAM   8 GiB RAM
Massenspeicher 2 GB freier Speicher (während der Installation mehr erforderlich)   SSD für Arbeitsdaten und den Photoshop-Cache
Monitor Auflösung 1.024 × 768 Auflösung 1.280 × 800 Full-HD-Monitor mit IPS-Panel
Betriebssystem Windows 7 SP1, Windows 8/8.1   64-Bit-Version: Windows 8(.1) oder Windows 7
Sonstiges Internetverbindung zur Registrierung, Aktivierung, Validierung und für Online-Dienste wie Creative Cloud benötigt   Ergonomische Maus, 2. Bildschirm für Werkzeugpaletten

Photoshop CC 2014 Konfigurationsdialog: Die wichtigsten Stellschrauben finden Sie in den 'Voreinstellungen' von Photoshop. Neben Speicherorten, Aussehen der Fenster und des Mauszeigers können Sie hier auch einige für die Performance wichtige Einstellungen tätigen - passenderweise unter 'Leistung' am linken Fensterrand abgelegt. Windows-8-Nutzer mit Touchscreen können überdies eine Gestensteuerung aktivieren, die unter den experimentellen Funktionen zu finden ist. Quelle: PC Games Hardware Photoshop CC 2014 Konfigurationsdialog: Die wichtigsten Stellschrauben finden Sie in den "Voreinstellungen" von Photoshop. Neben Speicherorten, Aussehen der Fenster und des Mauszeigers können Sie hier auch einige für die Performance wichtige Einstellungen tätigen - passenderweise unter "Leistung" am linken Fensterrand abgelegt. Windows-8-Nutzer mit Touchscreen können überdies eine Gestensteuerung aktivieren, die unter den experimentellen Funktionen zu finden ist.

Grafikbeschleunigung I

Das Thema Grafik ist ein Bereich, wo es gerade in Bezug auf Photoshop noch immer viele Missverständnisse gibt. Viele Nutzer glauben, nur mit einer teuren High-End-Karte ließe sich das Bildbearbeitungsprogramm beschleunigen, doch das stimmt nicht. Für die Beschleunigung der Nutzeroberfläche und der Mercury-Graphics-Engine, die in Photoshop CS6 und CC zum Einsatz kommt, genügt bereits eine Grafikkarte oder integrierte Grafik mit 512 MiByte Grafikspeicher und Unterstützung für Open GL 2.0; einer ziemlich alten Version von 2004, seit Juli 2013 ist Open GL 4.4 aktuell. Vom Feature-Stand her entspricht die Open-Gl-Anforderung nur einem DirectX-9.0c-System.

Die Chancen, dass Ihre Grafikeinheit Open GL 2.0 bereits unterstützt, sind also recht groß. Dann kommt es nur noch auf die Treiber an, die stabil arbeiten und diese Unterstützung auch umsetzen müssen. Dies erweist sich bei Nvidia- und AMD-Lösungen selten als Hindernis, ältere Generationen integrierter Grafik von Prozessorprimus Intel jedoch sind hier manchmal benachteiligt. Spätestens die GMA-4000-Grafik, die ab etwa 2008 zum Einsatz kommt, bringt jedoch die passende Unterstützung mit. Offiziell unterstützt Photoshop CC 2014 jedoch lediglich Direct-X-11-fähige Modelle, also Nvidia ab der Geforce 400-Reihe, Radeon ab der 5000-Reihe und Intel ab der HD Graphics zweiter Generation sowie die jeweils entsprechenden Professional-Versionen Quadro (Nvidia) Fire Pro, Fire GL (beide AMD) und der "P"-Serie von Intel.

Bietet die eingesetzte Grafiklösung diese Unterstützung für Open-GL-2.0, so können bereits viele Beschleunigungsfunktionen der Nutzeroberfläche damit umgesetzt werden. Das entlastet den Hauptprozessor und auch den Arbeitsspeicher, da die Bildzusammensetzung und einige einfache Beschleunigungsfunktionen, die etwa beim Zoomen oder Drehen eines Bildes zum Einsatz kommen, nun von der Grafikkarte oder integrierten Grafik übernommen werden. Einige Bedienfunktionen wie das Verschieben des hereingezoomten Bildausschnittes erhalten dabei eine Eigenträgheit, sodass man sie anschubsen kann - ähnlich wie auf Smartphones oder Tablets.

Grafiktreiber auf AMD-Systemen
Eine potenzielle Stolperfalle lauert auf Besitzer von AMD-Prozessoren, die eine Geforce-Karte nutzen. Im Test trat das Phänomen auf, dass nach normaler Installation des Catalyst-Treibers der Open-CL-Treiber für AMDs CPUs und GPUs auf dem System gelandet war. Prinzipiell nicht weiter dramatisch, eigentlich sogar erwünscht, stellte sich der Open-CL-ICD des Treibers aber der Nutzung der eingesetzten Geforce-Grafikkarte in den Weg, sofern deren Treiber erst hinterher installiert wurde. Abhilfe schufen im Test die vollständige Deinstallation des Catalyst-Treibers, eine Neuinstallation des Nvidia-Treibers ohne vorherigen Neustart und die anschließende Einrichtung der AMD-Systemtreiber.

Grafikbeschleunigung für Photoshop II

Bereits eine günstige 30-Euro-Karte kann, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllt, für einige Photoshop-Operationen einen stattlichen Boost bescheren. Und zwar geht es um die Beschleunigung via Open CL 1.1. Diese ist grundsätzlich auf allen DX11-kompatiblen Grafikchips verfügbar und dazu noch auf Nvidia-GPUs bis hinab zur Geforce 8. Apropos Nvidia: Dessen hauseigene Cuda-Schnittstelle kommt in Photoshop mit der Mercury-Engine nicht mehr zum Einsatz, wohl aber in anderen Adobe-Produkten, speziell zur Videobearbeitung in Premiere Pro. Seit Neuestem wird auch Illustrator CC durch Nvidias Open-GL-Extension für das Path-Rendering-Verfahren beschleunigt.

Laut Adobe kommt Open CL für die neue Weichzeichner-Galerie, die Iris-, Feld- und Tilt-Shift-Methoden bietet, zum Einsatz. Überdies, so Adobe weiter, verwende auch der neue, aufwendig zu berechnende selektive Scharfzeichner Open CL - dieser allerdings lediglich für die Reduzierung des Bildrauschens.

Welche Photoshop-Version?

Viele Photoshop-Nutzer verwenden noch immer vergleichsweise uralte Versionen für ihren täglichen Bedarf. Besonders Nutzer älterer Versionen als CS6 sollten prüfen, ob sie von der verbesserten Beschleunigung durch Open-CL-fähige Grafikkarten bei ihrer täglichen Arbeit profitieren können. Nicht nur obskure Spezialfunktionen nutzen die Rechenleistung, sondern auch sinnvolle Werkzeuge für Fotografen, beispielsweise der selektive Scharfzeichner. Er beinhaltet eine ab Werk automatisch aktive Rauschunterdrückung, die sehr wirksam die Artefaktbildung in gleichfarbigen Bildbereichen unterdrückt. Dieser Teil des Filters ist laut Adobe derjenige, der Open-CL-Beschleunigung nutzt. In unseren Messungen konnten wir jedoch feststellen, dass auch mit einer 0-%-Einstellung von "Rauschen reduzieren" - also eigentlich ohne den beschleunigten Teil - die Open-CL-Version des Filters deutlich schneller arbeitete.

Betriebssystem: Windows-Version
Auch abseits von Sicherheitsbedenken bietet sich eine neuere Windows-Version als XP für Photoshop an. Zum einen ist der grafikbeschleunigte Modus für gewisse Filter wie Verflüssigen, Weichzeichner- oder 3D-Effekte sowie die Open-CL-Beschleunigung gar nicht verfügbar und damit eigentlich unbenutzbar langsam. Zum anderen macht Photoshop in der 64-Bit-Version ausgiebigen Gebrauch von großen Speichermengen und gerade Windows XP x64 verfügt nur über eine mäßige Treiberunterstützung für Steckkarten und Peripheriegeräte. as Thema PC vs. Mac ist eigentlich schon mehr eine Grundsatz- als nur eine Betriebssystemfrage und spaltet bei der Entscheidung zwischen PC, also Windows, auf der einen und Apple mit dem Mac OS X auf der anderen Seite die Kreativen. Als PC Games Hardware wollen wir uns an dieser Stelle nicht in den Grabenkrieg einmischen und uns mit dem Verweis darauf begnügen, dass Sie bei der Konfiguration eines PCs deutlich mehr Möglichkeiten haben, diesen auf Ihre speziellen Bedürfnisse abzustimmen, als es bei typischen Macs der Fall ist.

Die richtige CPU

Mehr noch als bei einem Spielerechner kann der Prozessor mit Fug und Recht als das Herz eines jeden Photoshop-PCs bezeichnet werden. Denn von den Myriaden an Funktio­nen profitieren so gut wie alle von einer schnellen CPU und nicht nur wenigen ausgewählten - wenn auch zugegebenermaßen besonders aufwendigen - Filterfunktionen.

Grundsätzlich gilt es, zwischen hoher Single- und hoher Multithread-Leistung abzuwägen, denn beides zusammen wäre zwar wünschenswert, geht aber enorm ins Geld. Spielt Letzteres für Sie nur eine untergeordnete Rolle, greifen Sie zu einem Core i7-5820K - er bietet sechs Kerne plus Hyperthreading, eine recht hohe Leistung pro MHz und dank der Sockel-2011-Plattform die Möglichkeit, über das Quad-Channel-­Interface reichlich Speicher anzusprechen. Etwas spricht allerdings gegen diese Wahl: Man bekommt für die fälligen rund 570 Euro in den Mittelklasse-Produktreihen von AMD schon Prozessor, Mainboard und eine ausreichende Speicherausstattung. Sparfüchse schauen daher ins AMD-Revier, wo besonders der FX-6350 und 6300 eine gute Figur machen. Durch ihre drei Rechenmodule mit sechs Arbeitsthreads können sie bei parallelisierbaren Aufgaben punkten, ihr hoher Takt bringt Vorteile bei seriellen Berechnungen. Auch wenn sie insgesamt nicht das Niveau der deutlich teureren Intel-Riege erreichen, schlagen sich die FX-Prozessoren in Photoshop und Lightroom wesentlich besser als in vielen Spielen. Für die rund 100 Euro, welche die AMD-6000er derzeit kosten, leisten sie viel. Da lässt sich dann eventuell auch die durch höheren Stromverbrauch etwas aufwendigere Kühllösung verschmerzen. Allerdings fehlt ihnen wie allen FX-Prozessoren für den Sockel AM3+ eine integrierte Grafik. Die gibt es zwar in einigen Mainboards, allerdings sollten Sie mindestens zu einer DX11-Grafikkarte im 30-Euro-Bereich greifen.

Tipp: Eine Bedienungs-Anleitung zu den dynamischen Benchmarks finden Sie am Ende des Artikels.Muss dagegen allein der Prozessor mit integrierter Grafik ran, zeigt AMDs A10-7850K-APU selbst dem doppelt so teuren Core i7-4790K oft die Rücklichter - etwa beim selektiven Scharfzeichnen. Soll es sparsam, leise und schnell sein, empfiehlt sich der Xeon E3-1231 v3 - seine Benchmark-Werte im Lightroom-Test lassen sich auf das Abschneiden in den übrigen Tests übertragen. Er verfügt über einen hohen (Turbo-)Takt, bietet vier Kerne plus Hyperthreading und eine moderne Architektur mit sehr hoher Pro-MHz-Leistung. Für rund 200 Euro gilt er Intel-Anhängern bereits als Geheimtipp - bereits in vierter Generation -, denn so günstig kommen Sie sonst nur gebraucht an einen rundum so schnellen und dabei genügsamen Prozessor.

Von den für einige Spiele noch empfehlenswerten Core-i3-Modellen wollen wir an dieser Stelle für den Photoshop-Einsatz eher abraten. In stark mehrkernlastigen Aufgaben fällt ihre Performance doch zu stark ab. In Lightroom braucht der i3-4330 im Vergleich zu AMDs FX-6350 rund 40 Prozent mehr Zeit für die Umwandlung der Raw-Dateien. Der 85 Euro günstige FX-6300 ist ein rundes Viertel schneller.

Die beste Grafikkarte

Die Wahl des Grafikbeschleunigers ist in erster Linie von seiner Technikstufe abhängig: Direct X 11 ist ein guter Anhaltspunkt, um die nötige Open-CL-1.1-Beschleunigung sicherzustellen. Bereits eine Radeon HD 6450 für rund 35 Euro bietet mehr Performance als selbst die schnellste Vierkern-CPU, groß ist der Abstand allerdings nicht. Mit dem Update auf Photoshop CC 2014 stellten sich ein paar kleinere Problemchen ein, die sporadisch zum Einfrieren des Programms führten (HD 6450) - oder dazu, dass die Open-CL-Beschleunigung nicht mehr anwählbar war (GF GT 630). Ersteres ließ sich durch einfaches Neusetzen des Häkchens in den Voreinstellungen (siehe Kasten) beheben, Letzteres blieb ein Mysterium, funktionierten doch GTX 750 Ti und 780 Ti nach wie vor makellos.

Hier sehen Sie die typische Auslastungskurve der GPU während unserer per Stapelverarbeitung ausgeführten Photoshop-Aktion: Nur in kurzen Phasen hilft die GPU weiter. Quelle: PC Games Hardware Hier sehen Sie die typische Auslastungskurve der GPU während unserer per Stapelverarbeitung ausgeführten Photoshop-Aktion: Nur in kurzen Phasen hilft die GPU weiter. Ein sehr gutes Leistungsniveau bieten schon Grafikkarten vom Schlage einer 140 Euro teuren Geforce GTX 750 Ti oder einer 115 Euro günstigen Radeon R7-260. Beide Karten genügen zudem für ein gepflegtes Spielchen zwischendurch, ohne die Full-HD-Auflösung missen und die Details unterhalb der mittleren Stufe senken zu müssen.

High-End-Karten wie die R9-290X oder die GTX 780 Ti sind indes noch einmal deutlich flotter, allein für Photoshop bieten sie allerdings wenig Mehrwert pro Euro Aufpreis. Die Radeon liegt in diesem Falle in fast allen Belangen vor der Geforce: Sie ist mit 380 Euro deutlich günstiger, in manchen Filtern fühlbar flotter und schaltet - Energiesparer, aufgehorcht! - im Gegensatz zu den getesteten Geforce-Karten auch wieder in den Leerlaufmodus, sobald nichts mehr zu tun ist. Die Nvidia-Modelle verharrten im Test auf ihren 3D-Taktraten und so verbrauchte der PC beim "Selektiven Scharfzeichnen" mit der 780 Ti rund 70 Watt mehr als mit der R9-290X, ohne dass ein Vorteil daraus gezogen werden konnte.

PCGH-Photoshop-Tests

Wie schon beschrieben, haben wir uns für verschiedene Szenarien unterschiedliche Tests herausgepickt.

  • Die Startzeiten, bei denen wir SSD und HDD vergleichen, messen wir direkt nach dem Hochfahren von Windows per Stoppuhr. Hierbei öffnen wir per Doppelklick ein 411 MB großes TIFF, das zusätzlich zum Photoshop-Start geladen werden muss, sodass am Ende des Prozesses inklusive Farbraumkonvertierung rund 1,65 GiByte Arbeitsspeicher von Photoshop belegt sind.
  • Für unsere Filter-Benchmarks wenden wir selektive Scharf- und Weichzeichner sowie die Feld-, Iris- und Tilt-Shift-Filter aus der Weichzeichner-Galerie auf ein einlagiges TIFF mit 324 Megapixeln (18k × 18k) an.
  • Unsere Photoshop-Aktion - ein Skript also - besteht daraus, insgesamt 30 RAW-Dateien per Stapelverarbeitung zu öffnen, zu drehen, freizustellen, die Gradationskurven anzupassen, die Sättigung zu erhöhen, einen selektiven Scharfzeichner anzuwenden und die Bildgröße auf eine 300-dpi-Ausgabe für Din A4 zu verringern, bevor wir das Bild wieder speichern und schließen.

Wie viel RAM brauche ich?

Hierauf lässt sich schwer eine Antwort geben. Als 64-Bit-Anwendung kann Photoshop bequem mehr als 4 Gigabyte RAM nutzen und tut dies auch. Je nach Ihrem Arbeitsprofil können aber auch schon wesentlich geringere RAM-Mengen ausreichen. Wenn Sie beispielsweise hauptsächlich digitale Fotos bearbeiten und dabei auf HDR-, Panorama- und 16- bzw. 32-Bit-Dateien verzichten, begnügt sich das Programm oft auch schon mit 4 Gigabyte - unsere Raw-Konvertierung belegt beispielsweise nur rund 1,65 Gigabyte. Sicherer sind 8, optimal eher 16 Gigabyte, die es für rund 130 Euro gibt. Damit lässt es sich auch an großen Bildern noch entspannt arbeiten.

Die genutzte RAM-Menge sollten Sie in den Leistungs-Voreinstellungen ("STRG+K") entsprechend anpassen. Ab Werk nutzt Photoshop 70 Prozent der verfügbaren Speichers. Abhängig davon, ob im Hintergrund noch viele andere Programme laufen, können Sie Photoshop hier bedenkenlos noch 10 bis 15 Prozent mehr zubilligen. Im gleichen Einstellungsdialog passen Sie das Cache-Verhalten an Ihre Präferenzen an. Photoshop bietet hier dankenswerterweise bereits passend beschriebene Voreinstellungen an - je nach Anzahl der Ebenen, mit denen Sie für gewöhnlich arbeiten.

In unseren Versuchen konnten wir nur geringfügige Abhängigkeiten von der Geschwindigkeit des Speichers, also Frequenz und Timings, feststellen. Achten sollten Sie in erster Linie darauf, dass Ihr Speicher alle verfügbaren Speicherkanäle nutzt - welche RAM-Bänke dafür bestückt werden müssen, steht im Mainboard-Handbuch.

Der richtige Monitor
Profis schwören auf farbkalibrierte, nachkalibrierbare Displays für ein farbverbindliches Arbeiten. Diese Geräte sind zwar für die Bildbearbeitung das Nonplusultra, kosten allerdings mehr, als der durchschnittliche Spieler für seinen gesamten PC auszugeben bereit ist. Unser Display-Ressort hat uns daher mit dem NEC Multisync EA274WMI ein vergleichsweise farbtreues Modell empfohlen, das nicht nur bei der Bildbearbeitung, sondern auch im Spielebetrieb eine vergleichsweise gute Figur macht, ohne dabei Unsummen zu kosten.
Die passende SSD
Die Antwort auf die richtige SSD stellt sich weniger über die Performance, sondern eher über den Preis und damit die Kapazität. Moderne SSDs von Crucial, Plextor, OCZ, Intel und Samsung, die Sie auch in unserem Einkaufsführer finden, eignen sich allesamt zur Photoshop-Beschleunigung. Perfektionisten halten dabei Photoshop-Cache (hier genügt eine SSD mit 64 GiB), Arbeitsdaten (ebenfalls 64 GiB) und Windows (256 GiB oder mehr) auf getrennten Datenträgern vor, um das SATA-Nadelöhr zu umgehen.
Back-up: Network-Attached Storage
Allein über die besten Back-up-Strategien sind bereits wahre Romane geschrieben worden, ebenso über das Medium der Wahl. Wir können hier nur einen kurzen Abriss geben – mit dem wichtigsten Ratschlag vorweg: Das beste Back-up ist das, was auch gemacht wird. Also besser ein etwas einfacheres System wählen und dieses dann auch durchziehen, als einen zu 99,999 % ausfallsicheren Masterplan, der aufgrund seiner Komplexität dann bald vernachlässigt wird. Als Medium bieten sich nach wie vor am ehesten mechanische Festplatten an, da auf diesen im Falle eines Defekts noch am leichtesten Daten wiederhergestellt werden können. Durch ihren vergleichsweise günstigen Preis sind 2-Terabyte-Modelle auch im ausfallsichereren RAID-1 innerhalb eines NAS noch erschwinglich. Ein solches empfehlen wir Ihnen in Form unseres Spar-Tipps aus Ausgabe 04/2014, des Asustor AS-202T für circa 190 Euro. Packen Sie noch einmal rund 100 Euro drauf, gibt es mit der Synology Disk Station DS214+ das Top-Produkt unseres Tests, das unter anderem einen E-SATA-Anschluss bietet und so beim direkten Arbeiten auf dem NAS deutlich geringere Latenzen bei kleinen Dateien verspricht. Beide NAS-Systeme nehmen zwei Festplatten auf und verstehen sich auf eine gespiegelte Konfiguration (RAID-1).

Fazit - Der ideale Photoshop-PC

Nach dem Lesen dieses Artikels sind Sie sicherlich etwas für das vielschichtige Thema Bildbearbeitung sensibilisiert. Der Komplexität geschuldet, gibt es dann auch nicht den perfekten Photoshop-PC, aber eine besonders unter Preis-Leistungs-Aspekten brauchbare Annäherung: einen Xeon E3-1231 v3 mit 16 GiByte DDR3-1600-RAM, Geforce GTX 750 Ti oder Radeon R7-260 sowie zweier kleiner SSDs (256 und 64 Gigabyte) plus passendem Datenlager, vielleicht als Network Attached Storage.

Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Printausgabe 08/2014 von PC Games Hardware. Anlässlich des 25. Geburtstages von Photoshop haben wir uns entschlossen, den Artikel kostenfrei auf der Webseite zur Verfügung zu stellen.

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von commandobot Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe

        Zitat von Ap0ll0XT
        Ich nutze eine externe Festplatte.
        Und zum Thema Nadelör SATA.
        Extern gibt es ja zum Glück eSATA.
        Wem intern SATA mit 6Gbit/s (750Mbyte/s) nicht schnell genug ist, der kann eigentlich nur noch auf RAM-Drive Software aufrüsten.
        AMD Radeon(TM) RAMDisk
      • Von commandobot Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe

        Zitat von Ap0ll0XT
        Ich nutze eine externe Festplatte.
        Und zum Thema Nadelör SATA.
        Extern gibt es ja zum Glück eSATA.
        Wem intern SATA mit 6Gbit/s (750Mbyte/s) nicht schnell genug ist, der kann eigentlich nur noch auf RAM-Drive Software aufrüsten.
        AMD Radeon(TM) RAMDisk
      • Von Zeus18
        AW: Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe

        Ja das stimmt, die Anforderungen sind echt verdammt verschieden, echt fragwürdig.

        Nun ich bin eigentlicht mit meinen Standardeinstellungen komplett zufrieden, da ändere ich jetzt auch nichts daran.
      • Von Ap0ll0XT
        AW: Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe

        Ich nutze eine externe Festplatte.

        Und zum Thema Nadelör SATA. Wer Jahre lang mit Gimp gearbeitet hat und dann soetwas wie Photoshop oder Xara nutzt weiß, das dieses Nadelör keine so große Rolle spielt. Die Performance nach einem solchen Umstieg flashed einen so weg, das einem die paar ms SATA-Blockade sche!ßegal sind.
      • Von Fawkes Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe

        @Carsten:

        Mit einem NAS kann man die Datenverfügbarkeit erhöhen. Die Datensicherheit hingegen wird z.B. bei einer RAID1-Konfiguration meistens sogar etwas verringert. Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls des NAS (RAID-Controller, Mainboard, Netzteil, ...) höher ist als bei einer einzelnen Festplatte. Man baut sich quasi mehr Fehlerquellen ein im Tausch gegen die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Festplatte.

        Auf logischer Dateiebene ist es wichtig zu verstehen, dass JEDE Änderung an den Daten DIREKT und ohne Zeitverzögerung auf die "Sicherungskopie" auf der zweiten Festplatte übertragen wird. Es wird also exakt das Gegenteil eines Backups gemacht. Bei dem geht es ja darum eben KEINE Änderung direkt an die Sicherheitskopie zu übertragen, da man im Notfall an die Daten VOR der Änderung möchte.

        Ein versehentliches Löschen, ein Virus, eine Störung im Dateisystem oder der Partitionstabelle, usw. (was wesentlich häufiger Auftritt wie ein technischer Defekt) wird bei einem RAID1 im NAS also direkt auf die 2. Festplatte übertragen. Man hat demnach einfach zwei Festplatten mit demselben Defekt bzw. zwei Festplatten mit demselben Datenbestand.

        Nochmal zum Schutz gegen den Ausfall einer Festplatte: Wie gesagt werden Änderungen direkt übertragen. Ein klassischer Fall ist z.B. ein Head-Crash. Dabei versagt die Festplatte nicht von einer Sekunde auf die andere, sondern der Schreib-Lese-Kopf kratzt häufig noch tagelang über die Scheibe. Dabei beschädigt er Dateien und/ oder Strukturen (Partitionstabelle, RAID-Konfiguration, etc.). Diese Schäden werden alle auf die 2. Platte übertragen. Man hat also eine mechanisch beschädigte Platte und eine die zwar technisch ok, aber oft nicht mal mehr ansprechbar ist.
        Verschärft wird dieses Problem, da das NAS oftmals aufgrund der kleineren/lauteren Lüfter irgendwo abseits steht. Das Schleifen und Kratzen wird häufig erst später bemerkt, wenn schon vieles zerstört wurde.

        Als Datenretter stehe ich nun vor zusätzlichen Problemen, da Daten von einem RAID (besonders defekte RAID 5 und höher) bedeutend schwerer, manchmal sogar gar nicht mehr wiederhergestellt werden können.

        Sinn macht ein NAS wenn die darauf befindlichen Daten zusätzlich auf externen Datenträgern gesichert werden. Ein RAID im NAS hingegen macht für Privatanwender so gut wie nie Sinn. In Unternehmen muss man ausrechnen was es einen kostet wenn die Daten (ohne RAID) über einen bestimmten Zeitraum nicht zugänglich sind. Steht der Betrieb still weil die Wiederherstellung der Daten vom Backup einen Tag dauert, kann das teuer werden. Hier wäre also ein dem Backup vorgelagertes RAID sinnvoll, damit man weiterarbeiten kann, während das Backup eingespielt wird. Ein Privatanwender hat selten solche zeitkritischen Abläufe.
        Man sieht schon, auch beim Einsatz eines NAS benötigt man für die Datensicherheit ein Backup, denn ein NAS ist einfach nie als Backup-Strategie entworfen worden.

        Und wenn es um Enterprise-Lösungen geht setzt hoffentlich niemand auf ein NAS für Heimanwender. Dort sind eher redundante Fileserver mit min. tägliche Backups (wenn finanziell möglich auf Magnetbändern) in unterschiedlichen Brandschutzzonen angesagt. Großkonzerne gehen soweit die Backups und Server weltweit zu positionieren, um Naturkatastrophen vorzubeugen. Von den Maßnahmen gegen andere Bedrohungen für die Daten (Hacker, social engineering, usw.) mal ganz zu schweigen.

        Bitte nicht falsch verstehen: Ich spreche einem NAS nicht seine Sinnhaftigkeit ab. Ich möchte nur nicht, dass die Anwender denken, ein NAS sei ein Ersatz für ein Backup. Ein NAS ist toll wenn es darum geht mehreren Usern gleichzeitig viel Speicherplatz zur Verfügung zu stellen, etc. aber ein regelmäßiges Backup auf externen Datenträgern (die dann im Optimalfall wie bei dir extern gelagert werden um einem Hausbrand, Wasserschaden, etc. vorzubeugen) wird dennoch zusätzlich benötigt.

        Und wenn das Geld nicht für beides reicht, ist ein Backup immer wichtiger wie ein NAS.

        //Edit: Oh, hab vergessen auf deine SSD einzugehen. Ja, da macht es ja auch Sinn, wenn man die interne SSD auf ein NAS sichert (von Hausschäden abgesehen, da wohl niemand dauernd ein NAS abbaut und extern verwahrt). In diesem Fall ersetzt das NAS ja nur die externe Backup-Festplatte. Aber die meisten verwenden ein NAS nunmal als Datenlager und haben die darauf abgelegten Daten nicht extra gesichert, da ihnen jeder das NAS als Backup verkauft, was es aber einfach nicht ist, wenn man es als Datengrab verwendet.

        //Edit2: Wieso werden die Forenbeiträge direkt unter dem Artikel eigentlich ohne Absätze dargestellt? Da ist meiner ja einfach nur nen großer Textblock und deutlich schwerer zu lesen wie hier im Forum.
      • Von PCGH_Carsten Volt-Modder(in)
        AW: Der ideale Photoshop-PC: Benchmarks und Hintergründe

        Danke für die Anregung. Ich verstehe aber trotzdem noch nicht so ganz, was an NAS und einem RAID-1 problematisch sein soll? Natürlich ist es keine 99,999%-ige Backup-Strategie für Enterprise-Level-Availability und Durability, aber als zusätzliche Sicherung gegen eine defekte SSD im Arbeitsplatz-PC o.ä. taugt es meiner Meinung nach durchaus für den Heimgebrauch.

        Wie gesagt, Profis nutzen andere, im Gegensatz dazu hochverfügbare Systeme, das ist mir klar. Ich selbst backuppe auch (manuell) auf wechselnde Datenträger, von denen der aktuelle direkt außer Haus verbracht wird.
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