Embedded World 2018: AMD Ryzen V1000 und Epyc Embedded 3000 vom Server bis zur Visitenkarte
Auf der Embedded World 2018 zeigen AMD und viele Partner die kürzlich enthüllten Ryzen Embedded und Epyc Embedded in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen - vom AIO und Spielautomaten über Handheld-Konsolen bis hin zum COM-Express-Modul in der Größe einer Visitenkarte.
Im industriellen Bereich kommt es in vielen Bereichen vor allem auf die Größe an. Hier können die Embedded-Versionen von Ryzen V1000 (inklusive Vega-Grafik) sowie den reinen Multicore-Prozessoren Epyc Embedded V3000 punkten. Denn bei ihnen handelt es sich um echte System-on-a-chip. Neben integrierter Grafik zumindest im Falle der Ryzen Embedded-Modelle bieten alle auch ausreichend Möglichkeiten für spezialisierte Systeme. So sind keine externen I/O-Hubs mehr notwendig, um etwa Massenspeicher anzuschließen.
Der Epyc Embedded der 3000-Reihe weist neben vier bis acht CPU-Kernen pro Die auch eine Vielzahl von PCI-Express-Lanes nach 3.0-Standard (bis zu 64), 10-Gigabit-Ethernet-Ports (bis zu 10) und SATA-Anschlüssen (16) auf - und kommt dafür ohne Zusatzchips aus, die nicht nur Geld sondern vor allem wertvolle Quadratmillimeter kosten.
An einer Vielzahl der Messestände gab es entsprechend Systeme oder Systemboards zu sehen, mit denen AMD vor allem Präsenz demonstrierte. Im Embedded-Bereich gab es zwar auch in der Vergangenheit Produkte mit AMD-Innenleben, diese allerdings hauptsächlich dort, wo die Grafikleistung im Vordergrund stand. Mit Ryzen Embedded in Form der V1000-Reihe und Epyc EmbeddedV3000 kann der Hersteller nun buchstäblich vom Handheld Smach Z bis zum 1U-Rack für den Einsatz im Data-Center mit Lösungen aufwarten, um seinen Marktanteil zu steigern.
Bildergalerie
Ob die Hersteller, welche natürlich nach der Nachfrage gehen, die gezeigten Produkte dann auch alle mit breiter Verfügbarkeit am Markt platzieren, ist dann die nächste Frage. Allerdings sollte nicht viel dagegen sprechen.
