Radeon R7 265 im Kurztest: AMD bringt HD-7850-Refresh mit Taktupgrade
Der kalifornische Chiphersteller AMD hat mit der Radeon R7 265 nun sein jüngstes Mitglied der teilweise neuen R-Serie auf den Markt gebracht. Das Herzstück bildet eine Pitcairn-Pro-GPU, wie man sie von der Southern-Islands-Karte HD 7850 kennt. Im Vergleich ist der GPU-Takt von 860 auf 925 MHz gestiegen, die RAM-Frequenz um 400 MHz. Der Begriff "Refresh" ist einem "Rebrand" folglich vorzuziehen.
Wie die Spatzen unlängst vom Dach gepfiffen haben, erweitert AMD sein Grafikkartenportfolio um die Radeon R7 265 und weicht somit erstmals von seinem bisherigen Namensschema ab. Das R steht für Radeon, die nachfolgende Ziffer stellt eine grobe Leistungseinstufung dar. Die erste Ziffer der darauffolgenden, dreistelligen Zahl gibt die Generation an, wohingegen die zweite bisher den verbauten Grafikchip suggerierte. Das X symbolisiert den jeweiligen Vollausbau, wohingegen die Non-X-Varianten entweder abgespeckte und/oder niedrigerer getaktete GPUs besitzen.
Folglich kommen die R9-270-Ableger mit einer Curacao-GPU (ehemals Pitcairn) daher und die 260er mit Bonaire. Da die Radeon R9 270 allerdings nur eine niedriger getaktete X-Version darstellt, blieb ein "Nachfolger" für die HD 7850 bisher noch offen. AMD geht nun den Zwischenschritt mit der Nomenklatur 265 und bringt so einen Pitcairn-Chip in die 26x-Riege. Zum Einsatz kommt die Pro-Ausbaustufe mit 16 Compute Units, gegenüber Pitcairn-/Curacao XT fehlen also 256 Shader- sowie 16 Textureinheiten.
Radeon R7 265: Spieleleistung
Um die Leistung der Radeon R7 265 im Vergleich zur HD 7850 trotzdem anzuheben, hat sich AMD zu einem Taktupgrade entschieden: Der Grafikchip arbeitet mit 925 MHz (+7,6 Prozent), die 2 GiByte GDDR5-Speicher werden auf 2.800 MHz (+17 Prozent) beschleunigt. Versionen mit 1 GiByte soll es laut AMD übrigens nicht mehr geben. Leistungstechnisch wird die alte Radeon HD 7850 zwischen sieben und zehn Prozent überboten, womit sie im Leistungsbereich der Geforce GTX 660 wildert. Die folgenden Benchmarks demonstrieren, dass es keine Überraschungen gibt – die R7 265 entspricht einfach nur einer übertakteten HD 7850/2G:
Preislich sieht AMD knapp 130 Euro (109 Euro + MwSt.) vor, was ziemlich genau dem Kostenpunkt der Radeon HD 7850 entspricht. Wie auch bei den restlichen Volcanic-Islands-Ablegern mit Ausnahme der R9 290(X) wird es das Referenzdesign nicht auf den Endkundenmarkt schaffen, zahlreiche Partnerdesigns sollen jedoch Ende dieses Monats verfügbar sein. Von offizieller Seite ist zudem die Preisempfehlung der R7 260X auf 89 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer gesunken - ein Kostenpunkt, wie er in unserem Preisvergleich schon länger vorherrscht.

Bei den anderen umbenannten Karten ist der Preis eher etwas höher als bei den alten.
so meinte ich das
klar waren die 7850er mittlerweile auch auf den preis runter, gab aber nur noch son paar (oder waren die noch voll verfügbar? glaub nicht)
jetzt gibt sies halt wieder mit dem neuen namensschema
wegen mir hätten die das alte schema beibehalten können und nur die preise senken,
aber man muss ja so tun, als obs was "neues" wär...
an sich die totale verwirrtaktik...nicht gut
Ich persönlich finde es sehr gut dass man jetzt auch mal für kleines Geld brauchbare Spielerkarten bekommt. Nicht jeder will fürs Zocken 300€ in eine Grafikkarte investieren. Besonders die jüngeren unter uns haben oft nicht die Kohle (Schüler) für eine R9 290 etc.
Wenn ich an die GF 8 Zeit zurückdenke, war die erste erschwingliche spieletaugliche DX 10 Karte (welche auch unter DX 10 was leisten konnte) bis zum Release der 8800GS die 8800GT, und die ist damals auch für sage und schreibe 250€ an den start gegangen. die 8800GS kam dann für 180, hatte aber nichtmal 512MB Vram