Sapphire Radeon R9 370X Tri-X: Quad-Crossfire und verringerte Leistungsaufnahme
Aus China stammt ein weiterer Test einer Radeon R9 370X, dieses Mal von der Sapphire Tri-X. Dabei machen sich zwei Details bemerkbar: Die Grafikkarte hat zwei Crossfire-Anschlüsse, unterstützt also den Verbund mit vier GPUs, und verbraucht deutlich weniger als eine R9 270X. Letztendlich kommt aber immer noch Pitcairn/Curacao XT zum Einsatz.
Anfang August tauchte bereits der Test einer Powercolor Radeon R9 370X Devil auf, jetzt folgt ebenfalls aus China einer zur Sapphire Radeon R9 370X Tri-X. Kurioserweise soll AMD die Grafikkarte bereits am 31. Juli offiziell veröffentlicht haben – bei uns wäre das glatt vorbeigegangen. Insgesamt legt der Neuling um 10 bis 20 Prozent gegenüber einer Standard-R9-270X zu, was gößtenteils auf die höheren Taktraten zurückzuführen ist: Sapphires Custom-Design taktet mit 1.150/3.000 MHz, ein Plus von knapp 10 beziehungsweise gut 15 Prozent. Zusätzlich dürfte wie bei der restlichen Radeon-300-Serie das Power-Management verbessert worden sein, sodass der Boost-Takt besser ausgefahren wird.
Ansonsten zeigen die GPU-Bilder, dass es sich zweifelsohne um Pitcairn- beziehungsweise Curacao XT mit 20 Compute Units, also 1.280 Shadereinheiten, handelt. Sapphire nutzt bei der Tri-X übrigens eine ausgewachsene Drei-Lüfter-Kühlung, speckt die Kühlung verglichen mit größeren Modellen aber auf (immer noch völlig ausreichende) drei Heatpipes ab.
Interessant sind derweil aber zwei Auffälligkeiten: Zum einen hat die R9 370X Tri-X zwei Crossfire-Anschlüsse, sodass sie zusammen mit drei gleichen Grafikkarten betrieben werden kann (Quad-Crossfire). Bei der R9 270X hat AMD Crossfire noch auf Zweier-Verbunde limitiert, eine Treiberanpassung dürfte in diesem Fall ausreichen – wenn auch Crossfire bei einer Einstiegsgrafikkarte wenig sinnvoll ist. Zum anderen sinkt die Leistungsaufnahme des kompletten Systems von knapp 270 Watt mit der R9 270X auf 221 Watt mit der R9 370X im Furmark. Dabei wird allerdings nicht angegeben, welche R9 270X getestet wurde. Wir gehen davon aus, dass zum einen die gute Tri-X-Kühlung (61 Grad Celsius unter Volllast) die Leistungsaufnahme drückt, zum anderen könnte die Spannung einfach reduziert worden sein.
Quelle: vga.zol.com.cn (maschinelle Übersetzung)

War meiner Meinung der totale Star der eisten GCN Gen, war halt für Mittelklasse viel zu schnell ( hat ja ne 580 zersägt ). Ist kein Wunder das sich der Chip so lange hält, mit GCN ist ATi echt was tolles gelungen.