Firepro W9100: AMD kündigt die effizienteste Workstation-/Server-Grafikkarte auf dem Markt an
Auf dem Professional Graphics Showcase hat AMD am gestrigen Abend eine neue Grafikkarte für den professionellen Einsatzzweck angekündigt, die erstmals mit einer Hawaii-XT-GPU daherkommen wird. Im Gegensatz zu den Desktop-Ablegern ist die DP-Rechenleistung bei der Firepro W9100 unbeschnitten, womit ein Verhältnis von circa 1:2 (DP:SP) erreicht wird. Einen Veröffentlichungstermin nannte man noch nicht.
Nachdem Nvidia kürzlich mit seiner Geforce GTX Titan Z für Aufsehen sorgte, will AMD der Konkurrenz nun die Show stehlen. Gestern wurde die Firepro W9100 erstmals vorgestellt, wobei das eigene Workstation- respektive Server-Aufgebot entsprechend nach oben hin abgerundet werden soll. Bisher stellte die W9000, welche im August 2012 das Licht der Welt erblickte, das Single-GPU-Flaggschiff mit Tahiti-Innenleben dar. Zuletzt kam noch die S10000 mit zwei GPUs hinzu. Die neue W9100 besitzt einen Hawaii-XT-Grafikchip mit 44 Compute Units (2.816 ALUs), entspricht in dieser Hinsicht also der Radeon R9 290X.
Das Besondere ist aber die Double-Precision-Rechenleistung, die AMD bei den Hawaii-Radeons erstmals künstlich beschnitten hat. Liegt bei Letzteren noch ein 1:8-Verhältnis (DP:SP) an, sind es bei der Firepro W9100 etwa 1:2. Die genauen Daten verriet AMD auf der Präsentation zwar noch nicht, ein AMD-Ingenieur teilte diese aber via Twitter mit. 5,6 (SP) respektive 2,67 TFLOPS (DP) sollen erreicht werden. Dabei wird angedeutet, dass die Grafikkarte durch das überarbeitete Powertune bei DP-lastigen Aufgaben etwas niedriger taktet als bei SP-Berechnungen. Rechnerisch wären es jedenfalls 1.000 beziehungsweise 950 MHz, wie die Kollegen von Planet3Dnow bereits festgestellt haben.
Letztendlich wird mit der Firepro W9100 eine doppelte Genauigkeit (DP) erreicht, für die Nvidia gleich zwei GPUs benötigt – die unbeschnittene Geforce GTX Titan Z kommt ebenfalls auf 2,67 TFLOPS. Der GK110 bietet an sich ein Verhältnis von rund 1:3. Darüber hinaus spendiert AMD der Grafikkarte gleich 16 GiByte GDDR5-Videospeicher, vermutlich weiterhin mit 512 Bit angebunden, und hängt die Konkurrenz auch in dieser Hinsicht ab. Als direkten Kontrahenten sieht man die Quadro K6000, erste Hersteller-Benchmarks finden Sie in der Bildergalerie. Die komplette Präsentation sowie den aufgezeichneten Webcast hat der Hersteller ebenfalls schon zur Verfügung gestellt. Wir danken an dieser Stelle M4xwolf für seine User-News!

- you can use only basic materials for now - others will be replaced with simple Matte material (there will be a warning shown in the console)
- The pure GPU renderer (Path OpenCL) is still a work in progress and may have some bugs - just remember to use the latest version and check the bug tracker to avoid possible bugs
- At the beginning of the render, scene setup time can be long (e.g. 30 seconds), especially on AMD cards
Ja, bei nVidia kam aber vor allem gegen VLIW viel mehr der Leistung auch an am Ende.
Mit GK110 hat sich nVidia da halt glücklich über die Zeit gerettet. Bei DP hat selbst mit der etwas höheren Effizienz nVidia wohl keinerlei Chance mehr gegen die W9100. Und das wird vor allem einige Zeit anhalten
DAs muss man sich mal geben. Man darf ja auf einen großen Maxwell, der in DP die W9100 schlagen kann, erst mitte 2015 rechnen.
Insbesondere weil das so manchen Anwender auch ins Grübeln bringen wird, ob die Bindung an CUDA am Ende wirklich so ne gute Idee war. Das ist an sich der größte Schaden der nVidia passieren kann. Kunden die ihre Entscheidung bzgl Software-API in Frage stellen.
hmm - die letzte Generation lässt sich ohnehin schwer vergleich, weil der GK110 eine ganze Klasse höher angesiedel war (und die K10 gar keine Chance hat), aber selbst da hatte der Tesla K20 nur einen sehr knappen (1,1 vs. 1,0 Tflop/s) Vorsprung gegenüber der etwas älteren FirePro 9000 und bei Fermi vs. Cypress stand es 0,54 zu 0,51 für AMD. Nur dass die FirePro auch immer noch vollwertige Grafikkarten waren, die eigentlich in der Quadro-Klasse antreten, wo Nvidia iirc die Leistung noch ein gutes Stück beschneidet.
Außerdem ist dieses "KernelProblem" meines Wissens nach nur für GCN 1.0 zutreffend, bei 1.5 hab ich noch niemanden gefunden, ders probieren kann^^ (Und es gibt auch für Blender inzwischen eine Softwareseitige Lösung...)
So wie Nvidia ihre Renderprogramme haben , die du schon benannt hast , so hat AMD z.b Luxmark ,Render Monkey usw.... Ein bisschen differenzieren sollte man schon.