Asus startet den Verkauf des Eee-PC (PCGH-Retro, 16. Oktober)

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Asus startet den Verkauf des Eee-PC (PCGH-Retro, 16. Oktober)
Quelle: Asus

Der erste Eee-PC wird verkauft und Asus legt damit den Grundstein des Netbook-Booms. Das geschah am 16. Oktober. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick auf die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

... 2007: Asus hat an diesem 16. Oktober den Verkauf des Eee-PC in Taiwan begonnen. Das Mini-Notebook, welches mit Linux (Windows Versionen sollen folgen) als Betriebssystem ausgeliefert wird, ist in vier verschiedenen Ausstattungen zu Preisen zwischen umgerechnet 173 und 300 Euro verfügbar.

Die kleinste Version des nur 22,5 mal 16,5 mal 3,5 Zentimeter großen Geräts, welches auf ein Gewicht von 920 Gramm kommt, ist mit 256 MiByte Arbeitsspeicher und 2 GiByte Flash-Speicher für Daten und Betriebssystem ausgerüstet. Der Akku bringt es auf 4400 mAh und soll für 2,8 Stunden Laufzeit reichen. Das größte Modell wird mit einem GiByte Arbeitsspeicher und acht GiByte Flash-Speicher ausgeliefert, der Akku verfügt hier über 5200 mAh. Dazwischen gibt es gestaffelt zwei weitere Versionen. Allen Varianten gemein ist das sieben Zoll große Display, Wlan und Anschlussmöglichkeiten für USB sowie ein VGA-Ausgang - Unterstützung für Mobilfunkstandards wie UMTS sind leider nicht an Bord.

Je nach Einstellung werden bis 64 MiByte des Arbeitsspeichers für den Grafikchip Intel GMA 900 benötigt, der im Chipsatz 915 GML integriert ist. Das 7-Zoll-LCD löst mit 800 x 480 auf und ist mit 100 Candela pro Quadratmeter im Freien relativ dunkel. Zudem besitzt das Notebook WLAN, USB (3x), Netzwerk, einen SD-Kartenslot sowie einen VGA-Ausgang.

Schon kurz nach dem Verkaufsstart in Taiwan wird klar, dass der Eee PC ein Hit ist. Bereits in den ersten zwei Monaten verkauft Asus 350.000 Exemplare und übertrifft damit die eigenen Erwartungen. Kein Wunder, beträgt der Startpreis doch nur umgerechnet 300 Euro. Entsprechend schnell ist die Startmenge in den jeweiligen Ländern ausverkauft. Doch die Konkurrenz schläft nicht und bringt bald eigene Netbooks auf den Markt - dann auch mit Intel Atom.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        In dem Abschnitt von Gaming-Laptops. Deshalb steht da ja auch...

        Mein P502 hatte mit 1080p-Display 2012 fünf Stunden reale Laufzeit (und nicht mehr so ein bis zwei) bei exzellenter (die hatten die Netbooks nämlich oftmals nicht, das wird schnell vergessen) Arbeitsgeschwindigkeit. Das war schon toll, hatte somit immer alles dabei.
        War halt nicht klar.
        Akkulaufzeit war bei meinem EEE nie ein Problem.
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        In dem Abschnitt von Gaming-Laptops. Deshalb steht da ja auch...

        Mein P502 hatte mit 1080p-Display 2012 fünf Stunden reale Laufzeit (und nicht mehr so ein bis zwei) bei exzellenter (die hatten die Netbooks nämlich oftmals nicht, das wird schnell vergessen) Arbeitsgeschwindigkeit. Das war schon toll, hatte somit immer alles dabei.
        War halt nicht klar.
        Akkulaufzeit war bei meinem EEE nie ein Problem.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Krabonq
        Redest du jetzt von Netbooks oder "Gaming" Laptops?
        In dem Abschnitt von Gaming-Laptops. Deshalb steht da ja auch...
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Einige Jahre später hingegen, mit Optimus, waren Desktop-Replacements insgesamt super und einfach tolle Arbeitsgeräte.
        Mein P502 hatte mit 1080p-Display 2012 fünf Stunden reale Laufzeit (und nicht mehr so ein bis zwei) bei exzellenter (die hatten die Netbooks nämlich oftmals nicht, das wird schnell vergessen) Arbeitsgeschwindigkeit. Das war schon toll, hatte somit immer alles dabei.
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Damals ergab es nur einen Sinn, wenn man sie auch am Zielort an den Strom hängen konnte.
        Redest du jetzt von Netbooks oder "Gaming" Laptops?
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Unter den späteren Eee PCs waren tatsächlich einige der wenigen tauglichen Netbooks.
        Zitat von Krabonq
        Mir ging es damals genau anders rum!
        Ich konnte nicht verstehen, für was man einen "gaming" Laptop kaufen wollte, wenn man zu Hause eh einen vollwertigen Gaming PC hatte. Ist natürlich was anderes, wenn man mobil eine gewisse Leistung braucht, aber gerade als Student hat so ein einfacher EEE Sinn ergeben.
        Damals ergab es nur einen Sinn, wenn man sie auch am Zielort an den Strom hängen konnte. Einige Jahre später hingegen, mit Optimus, waren Desktop-Replacements insgesamt super und einfach tolle Arbeitsgeräte.
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Mein erster und letzter privat gekaufter Laptop war ein EEE 1101HA, hauptsächlich für Vorlesungen auf der Uni.
        Dafür war das Gerät perfekt, weil es recht günstig war (hat mich Ende 2009 rund 330€ gekostet) und problemlos schnell genug für Office und Surfen war. Zudem war der Akku gut, da der mehrere Stunden gehalten hat. Mit 11" war der Monitor auch nicht zu klein und man hat dank 1366x768 Auflösung alles erkannt.

        Zitat von wuselsurfer
        Das war wohl ein Rohrkrepierer von ASUS.
        Viele Kunden beklagen sich arg über die fehlende CPU-Leistung bei den kleineren Prozessoren.
        Das war natürlich kein Rohrkrepierer.
        Wer sich über die fehlende Leistung beklagt hat, der hat sich einfach nicht genügend informiert. Das ist ja nicht Asus' Fehler.
        Zitat von Cleriker
        Ich hab den hype um die Geräte nie verstanden. Klar waren die klein, aber eben auch technisch abseits von Flash komplett lahm. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht der richtige Kunde. Ich hab damals auf das 20" desktopreplacement von Dell gewartet, letztlich aber dann einen Alienware Area 51 m9750 gekauft und darauf sowohl gespielt gespielt (Gothic 3, UT3) als auch gearbeitet (Inventor, Catia).
        Mir ging es damals genau anders rum!
        Ich konnte nicht verstehen, für was man einen "gaming" Laptop kaufen wollte, wenn man zu Hause eh einen vollwertigen Gaming PC hatte. Ist natürlich was anderes, wenn man mobil eine gewisse Leistung braucht, aber gerade als Student hat so ein einfacher EEE Sinn ergeben.
        Zitat von Cleriker
        Man darf halt nicht vergessen, dass Nokia bereits 2006 das N70 gebracht hat, auf dem man Farbdisplay hatte, viel Speicher und Office, sowie schon PDF's nutzen konnte und genau das habe ich zu der Zeit schon gemacht. Einfach alles ins Handy getippt und zuhause am PC dann den Text anständig formatiert. Das war deutlich mobiler als jeder EEEpc.
        Das ist dann aber echt unhandlich und umständlich mit dem Eintippen.
        Also da wär mir auf einn Block schreiben schon wesentlich lieber gewesen als mit einem Handy. Auch heute noch.
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