PCGH exklusiv: Radeon HD2900 Pro im Test
Quelle: PC Games Hardware
Bild: PCGH
Heute erreichte uns eine Radeon HD2900 Pro aus dem Hause Powercolor. Wir machten uns sofort an erste Tests und verglichen den neuen Preis-Leistungs-Tipp mit einer Radeon HD2900 XT, X1950 Pro/256, Geforce 7900 GT/256 und Geforce 8800 GTS/320.
Das Testexemplar
Die Powercolor-Karte gleicht den XT-Geschwistern wie ein Ei dem anderen, PCB und Kühlung sind identisch. Das geht bei den Innereien weiter: Unter dem Dual-Slot-Kühler, der genauso laut ist wie bei 2900-XT-Karten, werkeln ein vollwertiger R600 mit 320 Stream-Prozessoren sowie ein 512 Bit breites Speicherinterface mit 512-MiByte-Bestückung. Der einzige Unterschied zu den XT-Varianten ist die Taktung, welche mit 600/800 MHz um 19 respektive 20 Prozent gedrosselt wurde (XT: 742/1000 MHz). Übertakter frohlocken angesichts vollständig aktiver Recheneinheiten.
Performance
3D Mark 06 mit 806/1.000 MHz, C2D @ 3,2 GHz (Bild: PCGH)
Bei den Frameraten gibt es keine Überraschungen. Die HD2900 Pro reiht sich stets 10 bis 20 Prozent hinter ihrer XT-Schwester ein. Die Geforce 8800 GTS mit 320 MiByte ist meist etwas schneller, lediglich in Bioshock kann die HD2900 Pro knapp vorbeiziehen.
Overclocking
Was bietet sich bei einem "echten" R600 mehr an als XT-Taktraten einzustellen? Diesen Test absolviert unser Exemplar ohne Probleme. Mit der Standardspannung gelang uns auf Anhieb ein 3D-Mark-06-Run mit 806/1.000 MHz, was einer Übertaktung von 34 bzw. 25 Prozent entspricht. Bei 820/1.035 MHz gab es den ersten Freeze. Mehr OC-Werte liefern wir nach.
Fazit: HD2900 Pro
Radeon-HD2900-Pro-Karten sind bereits ab 220 Euro gelistet. Sollten sie in den nächsten Tagen auch für diesen Preis lieferbar sein, feiern Übertakter den neuen Preis-Leistungs-König. Glaubt man den ersten Besitzern in diversen Foren, schafft jede Pro ohne Probleme den XT-Takt, einige deutlich mehr. Wer über die Lautstärke und Verlustleistung der 2900-Karten hinwegsehen kann (welche mit OC weiter steigt), kann bedenkenlos zugreifen.
