AMD gewinnt am US-Markt
Quelle: PCGH
Im nordamerikanischen Markt scheint AMD ein gutes Comeback gelungen zu sein. Gegenüber Juni konnte man sich bei den Prozessoren um 51 Prozent steigern und Intel 13,4 Prozent Marktanteil abnehmen. Auch verglichen mit Juli 2006 konnte man sich um 4,3 Prozent verbessern.
Marktbeobachter waren zwar ein weinig überrascht von der Steigerung, haben aber aufgrund der harten Preispolitik damit gerechnet. Im Juli soll die Gewichtung von AMD zu Intel im US-Markt bei 48,4 zu 51,6 Prozent liegen. Aus diesen Zahlen lassen sich zwar keine Rückschlüsse auf die Menge der verkauften Einheiten oder den Erlös ziehen, aber sie zeigen dennoch, dass AMD am amerikanischen Markt noch sehr präsent ist. Traditionell ist AMD hier immer etwas stärker als Intel gewesen.
Überraschend ist aber die Präsenz von AMD im amerikanischen Notebook-Markt. 44,8 Prozent aller verkauften Notebooks basieren auf einer AMD-Plattform. Dies ist auch gleichzeitig ein Rekordhoch für AMD und eine Steigerung um 11,8 Prozent seit dem Vormonat. Interessanterweise sind Notebooks mit AMD-Prozessoren nicht viel günstiger als Intel-Systeme. Das typische AMD-Notebook kostet im Schnitt 748 US-Dollar, dem gegenüber stehen 764 US-Dollar im Schnitt für ein Intel-Gerät.