Nvidia: Infos zu den neuen Hauptplatinen-Chipsätzen

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Nvidia: Infos zu den neuen Hauptplatinen-Chipsätzen Quelle: (Bild: Nvidia) Nvidia wird seine neuen SLI-Chipsätze mit PCI-E-2.0-Unterstützung voraussichtlich zusammen mit seinen neuen G92-GPUs im November veröffentlichen. Die neuen Sockel-775-Chipsätze C73 und C72 werden dabei Unterstützung für Intels neue 45nm-Prozessoren Yorkfield und Wolfdale bringen, während der MCP72 für AMDs neuen Sockel AM2+ und die kommenden Phenom-CPUs gedacht ist.

Der Unterschied zwischen C73 und C72 liegt bei den maximalen Taktraten des Front-Side-Bus und dem verwendbaren Arbeitsspeicher. Während der C73 Unterstützung für FSB1600 und passend dazu DDR3-1600-Speicher bietet, gestattet der C72 offiziell nur FSB1333 und lediglich den Einsatz von DDR2-1066- bzw. DDR2-800-Modulen.

Beide Chipsatz-Varianten werden nochmals in zwei Gruppen unterteilt - XE und P. Die XE-Version verfügt über gleich drei Full-Speed-PCI-E-x16-Grafikslots, die P-Variante hat dagegen nur zwei PCI-E-x16-Grafikslots, welche elektrisch mit acht Lanes angebunden sind. Boards mit XE-Chipsatz werden ab 150,- US-Dollar aufwärts kosten, der Preis von Platinen mit der P-Version liegt zwischen 100,- und 120,- US-Dollar.

Erste Muster des C72 sollen schon Ende Juli verfügbar sein, die Massenproduktion beginnt jedoch erst im Oktober. Einen Monat später - im August - soll es dann auch für den MCP72 soweit sein, mit einer breiten Verfügbarkeit ist jedoch erst ab Oktober zu rechnen. Das Enthusiasten-Modells C73 wird voraussichtlich vereinzelt im November und in großer Stückzahl dann schließlich ab Dezember erhältlich sein.

Was etwas verwundert ist die Tatsache, dass nur der für die AMD-Plattform gedachte MCP72 Nvidias neue Hybrid-SLI-Technologie unterstützt.

Der letzte im Bunde, der MCP78, ist ein weiterer Chipsatz für AMDs Plattform und soll in gleich drei unterschiedlichen "Geschmacksrichtungen" in Erscheinung treten. Allen gemein ist der einzelne PCI-E-x16-Grafikslot nach Standard 2.0. Bei den Varianten MCP78 U undMCP78 S handelt es sich um IGP-Chipsätze, deren Grafikkern auf der aktuellen Geforce-8-Reihe basiert. Ersterer soll dabei zu einem Preis zwischen 70,- und 80,- US-Dollar eine 3D-Leistung auf Einsteiger-Grafikkarten-Niveau liefern, während der MCP78 S für 55,- bis 65,- US-Dollar logischerweise darunter liegen wird.

Beide Chips haben Nvidias PureVideo genannte Videobeschleunigung an Bord. Der MCP78 D wird ebenfalls 55,- bis 65,- US-Dollar kosten, hat jedoch keine integrierte Grafik, weshalb Hybrid-SLI und PureVideo-Unterstützung entfallen. Erste frühe A01-Muster sollen im August an die Partner gehen, während der Launch und der Beginn der Massenproduktion für November angesetzt ist.

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