Larrabee keine GPU, sondern Tera-Scale-CPU
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Larrabee-Wafer (Bild: informationweek.com)
Intels geheimnisumwittertes Larrabee-Projekt gehört tatsächlich zur Terascale-Offensive und stellt keinen Versuch des Chipriesen dar, in den Grafikkartenmarkt einzusteigen. Ähnliches hat PCGH bereits zuvor vermutet (s. Links zum Thema).
Wie Intel auf einer Veranstaltung im Firmensitz durch Ingenieur Paolo Aseron aus dem Hillsboro-Entwicklerteam verlauten ließ, konzentriere man sich vermehrt auf das sogenannte High-Performance-Computing. Darunter versteht man Anwendungen, die so aufwendig sind, das herkömmliche PCs und sogar Supercomputer diese nicht in Echtzeit berechnen können. Intels Tera-Scale-Projekt will unter anderem mithilfe des Larrabee-Prozessors als Entwicklungsträger Chips erschaffen, die die Leistung heutiger Supercomputer und ganzer Workstation-Cluster in einem Package möglich machen.
Intels Cheftechnologe Justin Rattner sagte, Abkömmlinge des Larrabee könnten 2009/2010 marktreif sein und weit oberhalb von 1 Tera-FLOP pro Sekunde erzielen. Zum Vergleich: Ein aktueller C2Q-Prozessor schafft nicht einmal 5 Prozent dieser Leistung und selbst aktuelle High-End-GPUs, welche allerdings nur begrenzt für HPC-Aufgaben nutzbar sind, erreichen mit Mühe und Not ein halbe Tera-FLOP pro Sekunde.
