Exklusiv: Bisher unerwähnte Fakten zum R600 aufgedeckt

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Grafikfehler auf dem Asrock 4CoreDual-VSTA (3DMark01) Grafikfehler auf dem Asrock 4CoreDual-VSTA (3DMark01) Man sollte meinen, dass über AMDs neueste Grafikkarte, die Radeon HD 2900 XT, mittlerweile alles bekannt ist. Leistung, Bildqualität, Probleme, all diese Eigenschaften wurden beleuchtet. PCGH geht einen Schritt weiter und testet das neue Flaggschiff auch abseits abgetretener Pfade und deckt hiermit zwei delikate Fakten auf, die eventuell von Interesse sind.

Fakt eins betrifft die Mainboard-Kompatiblität. Das Asrock 4CoreDual-VSTA, welches schon mit Nvidias Geforce-8-Serie Anlaufschwierigkeiten hatte, zeigt sich auch bei der Radeon HD 2900 XT störrisch. So zeigen unsere Tests mit dem aktuellen BIOS 1.70 zwar einen fehlerfreien Start mit der neuen Karte, im 3D-Modus kann es aber zu unschönen Grafikfehlern, ähnlich zu hoher Übertaktung des Videospeichers, kommen. Wir haben die Artefakte unten für Sie abgelichtet. Es bleibt anzufügen, dass diese Fehler nicht in jeder Anwendung und auch nicht zuverlässig auftreten.

Die zweite bisher unerwähnte Tatsache betrifft die 16-Bit-Qualität des R600. 32-Bit-Rendering ist zwar seit Jahren Standard und wird allmählich von FP16-(64 Bit)-HDR-Rendering abgelöst, aber so Mancher spielt sicher noch den einen oder anderen Spieleklassiker und will diesen mit neuen FSAA- und AF-Modi aufwerten. Bieten die angestaubten Spiele nur 16-Bit-Rendering an, trifft den langjährigen Radeon-Nutzer beim R600 erst einmal der Schlag, denn die Qualität lässt stark zu wünschen übrig.

Noch der R580 renderte das Bild hübscher. Zwar mit mehr Dithering-Effekten (Pixelraster), dafür aber deutlich weniger Colorbanding und Pink- bzw. Grünstich. Interessant dabei ist, dass Nvidia einen ähnlichen Wandel vom NV30 auf NV40 vollzog. Das "neue" 16-Bit-Bild erinnert an vergangene Zeiten: 3dfx' Voodoo5-Grafikkarten bieten optional ähnliche Farbbildung, wenn man im Treiber das Alphablending auf "Smoother" (glatter) stellt. Der Modus wusste aber schon damals wenig zu überzeugen, weshalb man ebenfalls einen sogenannten "22-Bit-Modus" aktivieren konnte.

Wir haben sowohl Bilder vom R600 als auch R5x0 zum Vergleich angefertigt.

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